Stellplatz Hafeneinfahrt Dömitz

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Letzter Nachtrag: Dieser WoMo-Stellplatz hat das Potential uns zumindestens in nächster Zeit an Freitagen als Stammgast zu sehen. Grund ist der Betreiber, das Restaurant des Dömitzer Hafenhotels mit seinen leckeren, regelmäßigen Themenbuffets immer am Freitag. Bisher waren wir zwei Mal mit dem WoMo dort – und waren beide Male pappsatt und froh, Sofa sowie Schlafmöglichkeit in direkter Nähe zu haben.

Trotzdem lohnt sich die Anreise natürlich auch an anderen Tagen, Dömitz hat eine interessante Altstadt zum spazieren gehen, auf den Elbdeichen kann man auf beiden Seiten wunderbar Fahrrad fahren und die Festung ist auch einen Besuch wert. Falls die Bilder in der Galerie den Eindruck machen, man würde dort mit dem WoMo an der Strasse stehen – dieser Eindruck täuscht, diese „Straße“ ist der Bahndamm zur ehemaligen Dömitzer Eisenbahnbrücke:

Quelle: Google Maps
Quelle: Google Maps

Campingpark Gartow

Vorletzter Nachtrag: Eigentlich sollte dieser Bericht hier unter der Überschrift „Womo-Stellplatz Hitzacker“ stehen, eine in Eckernförde geborene Idee zu einem Minitreffen von Mitgliedern unserer lokalen Wohnmobilisten-Facebookgruppe zur Verkostung meines ersten klassisch selbstgebauten B20160603_175029 (Andere)ieres sollte dort stattfinden. Erst später bekam ich mit daß es in Hitzacker überhaupt keinen offiziellen Stellplatz gibt, sondern nur einen Parkplatz für Reisebusse und Reisemobile. Laut telefonischer Aussage einer Gemeindemitarbeiterin ist dort auch tatsächlich nur eine Übernachtung zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit erlaubt, das Aufstellen von Campingstühlen oder Ausfahren der Markise sei verbotenes Campingverhalten, und dieses Verbot würde vom Ordnungsamt Hitzacker notfalls auch durchgesetzt werden. In einschlägigen Internetforen hatte ich schon ähnliches gelesen – damit war Hitzacker als Treffpunkt gestorben, da wir keine Lust hatten dort unter Umständen vertrieben zu werden musste auf die Schnelle ein Ersatz her. Da ich das Bier nicht weit durch die Gegend fahren wollte mußte er aber in der Nähe sein…

Es wurde Gartow, genaugenommen der Campingpark Gartow. Für uns eine fürchterlich aufwändige Anfahrt – rund sieben Kilometer von unserem Zuhause weg, auf der Hinfahrt kam der Motor unseres Womos nur auf Betriebstemperatur weil wir etwas vergessen hatten und die Strecke zwei Mal fuhren… 🙂
20160603_160804 (Andere)Das letzte Mal war ich als Schüler auf diesem Platz, deshalb bestand er in meiner Erinnerung nur aus einer großen Wiese mit Zelten drauf. Irrtum, mag sein daß er das vor einer halben Ewigkeit mal war, inzwischen ist das ein schicker, parkartig angelegter Campingplatz der aus meiner Sicht keinen Vergleich mit Womo-Stellplätzen aus der Kategorie „Top-Platz“ zu scheuen braucht. Es gibt mehrere großzügige Wiesen, aber auch mit Waldstreifen abgeteilte Platzbereiche mit 4 bis 20 Parzellen, so kommt nie das Gefühl auf daß man auf einem wirklich großen Campingplatz ist. Sogar eine platzweite TV-Signalverteilung gibt es, zwar noch(?) analog, aber immerhin. Einzig die WoMo-Entsorgung könnte etwas besser befahrbar sein, aber da die Anlage seit kurzem einen neuen Betreiber hat wird sich hier sicherlich auch noch etwas tun.

Campingplatz „Am Wiesengrund“, Malliß

Vierter „Nachtragsbeitrag“: Wie in Fresenbrügge waren wir schon einmal vor ganz langer Zeit mit dem Gorlebener Bootsklub hier. Allerdings nur als Wasserlieger bzw. Tagesgast, der Campingplatz war für uns also neu.P1140680-002
Hierher nach Malliß werden wir uns öfter einmal zum Wochenende zu Zweit zurückziehen – dieser kleine, familiär geführte Campingplatz bietet absolute Ruhe und Gemütlichkeit, man hört keinen Verkehrslärm, hat nicht den Trubel von großen Campinganlagen oder Stellplätzen, trotzdem ist der Platz für uns in nicht einmal in einer Stunde zu erreichen. Die von Bäumen abgeschatteten WoMo-Plätze haben eine extra errichtete Satanlage, die großen Rasenplätze sind eben und gut entwässert, für Gruppen gibts eine abgelegene Extrawiese. Das große Sanigebäude ist vorbildlich ausgestattet, sogar an einen Schlachtplatz für die gefangenen Fische aus dem benachbarten Kanal wurde gedacht. Man kann in Ruhe an den Kanälen in der Umgebung spazieren gehen, die Kinder haben ihren Spaß auf dem großen Spielplatz und im Streichelzoo, unsere Enkeltochter war hierher „zum Eingewöhnen ans Womo“ dabei – sie war laufend bei den Tieren. Leider habe ich es versäumt anständige Fotos vom Platz zu machen, da unser Enkeltöchterchen aber unbedingt noch einmal hierher möchte werde ich Gelegenheit zum nachholen bekommen…

Die Anfahrt ist etwas tricky, auch wenn der ausgeschilderte Weg immer schmaler und verwinkelter wird und die Brücke nicht die neueste ist: Einfach weiterfahren, das passt schon! 😉

Camping- und Ferienpark Havelberge

Dritter „Nachtrag“: Kurzbericht – wir haben diesen Campingplatz auf unserer Rückreise aus Polen als Zwischenstop zum Übernachten genutzt.

20160507_163940 (Andere)Bei unserer unreservierten Ankunft war die schmale Zufahrtsstraße mit Unmengen von PKWs fast zugeparkt. Grund war ein Drachenbootrennen, welches gerade an dem Tag stattfand. Dementsprechend war auch der Platz gefüllt, und das Rezeptionspersonal bzw. das Buchungssystem wohl überlastet – der uns zugewiesene Platz war belegt. Ein zufällig vorbeikommender, routinierter Platzwart schickte uns also kurzerhand auf einen freien Platz der höheren Kategorie und korrigierte den Buchungsfehler telefonisch, so geht Service. Von dem neuen Platz hatten wir beste Sicht zur Ziellinie der Drachenbootrennstrecke, einen kurzen Weg zum20160507_162152 (Andere) Platzrestaurant und am Abend noch wirklich gute Livemusik von einer Bluesrockband. Eines der vielen großen und sauberen Sanigebäuden war auch nicht weit weg. Weil das gesamte Gelände sehr hügelig ist waren die wenigsten Plätze parzelliert, aber alle sind ausreichend planiert. Für Familien mit Kindern absolut empfehlenswert, für die Kids gibts ein Animationsprogramm fast rund um die Uhr – und im Restaurant kann man zu zivilen Preisen auch lecker essen.

Schnupperwoche an der polnischen Ostseeküste

Ich habe hier im Blog in letzter Zeit ein wenig geschludert, ich muss noch einige Womo-Reiseberichte und Stellplatzerfahrungen auf digitalem Papier festgehalten. Hier der zweite „Nachtragsbeitrag“:

Um gleich zum Anfang die gängigsten Klischees zu bedienen:

  • Nein, das WoMo wurde uns nicht geklaut.
  • Ja, die Strassen sind meistens schlechter als bei uns. Wir sind in D allerdings auf bestem Wege das Niveau anzupassen.
  • Nein, die Polen sind nicht nur am faulenzen, im Gegenteil.
  • Ja, es gibt dort im Supermarkt mehr Wodkasorten als bei uns Mineralwassersorten.

„Schnupperwoche an der polnischen Ostseeküste“ weiterlesen

Altwarp – WoMo-Stellplatz am Stettiner Haff

Ich habe hier im Blog in letzter Zeit ein wenig geschludert, ich muss noch einige Womo-Reiseberichte und Stellplatzerfahrungen auf digitalem Papier festgehalten. Hier nun mein erster „Nachtragsbeitrag“:

P1140543Wer einen ruhigen und stillen Ort zum herunterkommen sucht ist hier genau richtig. Hier gibt es keinen Durchgangsverkehr, von den paar Wohnmobilisten und Bootsbesitzern abgesehen keine Touristenströme – und nicht einmal mobiles Internet, da die in Deutschland verwendeten LTE-Frequenzen in Polen noch weiterhin für Analog-TV genutzt werden gibts in Grenznähe bei allen Netzbetreibern maximal 3G. „Altwarp – WoMo-Stellplatz am Stettiner Haff“ weiterlesen

WoMo-Heckgarage pimpen…

So eine große Heckgarage im WoMo ist ja was feines – mit den zwei seitlichen Türen und der Schiebetür in den Wohnbereich lässt sie sich im Handumdrehen so zumüllen, daß man das, was man sucht garantiert als Letztes in der Mitte unter diversem anderen Kram findet. Im Grunde seit der ersten Woche war der Boden der Garage mit herumrutschenden Klappkisten bedeckt, die Höhe des Raumes wurde überhaupt nicht ausgenutzt. Mein erster Versuch, etwas Ordnung reinzubekommen begann bei Ikea, dort gibts sehr günstige Duschvorhangstangen mit praktischer Teleskop- und Klemmfunktion.

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Damit konnte ich wenigstens die Satellitenschüssel aufrecht befestigen und zwei Kleiderstangen für nasse Klamotten installieren – der Versuch, die Klappkisten zu stapeln scheiterte aber an einer halbwegs stabilen Befestigungsmöglichkeit gegen umkippen, die Feder der Vorhangstangen ist doch nicht so kräftig. Also standen die Kisten doch wieder in loser Schüttung auf dem Boden herum…

Nun gibts ja im Netz diverse Anbieter, die einem aus Aluprofilen schicke Regale für Euroboxen da in den mobilen Keller rein bauen. Schön und praktisch, aber nur mit einem Besuch vor Ort beim Hersteller zu bekommen, und: Für ein(!) Regal mit drei 56L-Boxen werden bummelige 299,- Euro aufgerufen. Mal davon abgesehen daß bei uns eh nur flachere Boxen passen würden war mir das entschieden zuviel. Sowas muß man doch selbst machen können…?

Stimmt, kann man, das hat aber einen Haken…
Nach langem herumsuchen nach Lieferanten, die nicht nur das Kammerprofil, sondern auch das nötige kleinteilige Zubehör wie Winkel, Füße usw. in Kleinmengen an Privatleute liefern bin ich auf die Firma Motedis gestoßen. Mit Hilfe der ausführlichen Infos in deren Shopsystem stellte ich mir das Regalsystem im Rohbausatz so zusammen, daß es genau in die Heckgarage unseres WoMos passen würde. Die Boxen selber besorgten wir uns bei Obi, denn dort gab es nicht nur die 60x40er Kisten in grau für mich, sondern auch die kleinen 40x30er Kisten in transparent für meine liebe GöGa. So sah das dann nach Lieferung aus:

Material im Wert von 270,- Euro inkl. Versand, allerdings sollte es für zwei maßgeschneiderte Regale, eine Halterung für zwei Klappsessel nebst Polstern und eine Halterung für den Alutisch und Kleinkram reichen. Außerdem habe ich bei den Stangen großzügig aufgerundet, weil mir inzwischen aufgefallen war daß sich mit dem Zeug auch ein genau passender TV-Halter bauen lässt, aber das ist eine andere Geschichte. Als der Kram da so auf der Werkbank herumlag kam bei mir prompt ein wenig Fischertechnik-Bastellust auf, in Kinder- und Jugendzeit hab ich damit viel rumgebastelt. Doch nun kam der oben erwähnte Haken:
Es ist nicht Fischertechnik! Man braucht wesentlich länger bis etwas steht – in Ermangelung einer Alu schneidenden Kappsäge durfte ich jedes Stück einzeln von Hand absägen. Außerdem verbinden sich die Stangen nicht von alleine, man muß Madenschrauben und Hammermuttern in die Winkel und Nuten fummeln, in den Kern muß am Ende der Stangen ein Gewinde geschnitten werden damit die verstellbaren Füße funktionieren.

Und man macht natürlich Fehler – die Lampe war plötzlich und unerwartet im Weg, mußte also verlegt werden. Und für drei hohe Boxen war irgendwie doch kein Platz weil man die Dinger ja auch irgendwie aus dem Regal raus bekommen möchte. Also wieder zum Obi, flachere Boxen besorgen. So brauchte ich nicht die veranschlagten anderthalb Tage, OLYMPUS DIGITAL CAMERAsondern drei, bis alles fertig war. Vorteil der Sache ist das es jetzt genau so ist wie ich es haben wollte. Nur die Satschüssel darf sich noch an den Ikea-Stangen festhalten, da die irgendwann durch eine Dachlösung ersetzt wird habe ich mir das Gebastel dafür erspart.
Immerhin ist jetzt wieder viel Platz auf dem Boden – und zwar so viel, daß ich da mein Klapprad drin parken kann, eine passende Schiene habe ich noch liegen. Allerdings geht es mit dem WoMo vorher einmal auf die Waage, auch wenn das alles Alu war sind da einige Kilo hinzugekommen…

Wie man Touristen anlockt…

Hallo, liebe Ratsherren der Samtgemeinde Gartow!
Schaut euch mal die Bilder da unten an und zählt die Wohnmobile die hier gerade in Eckernförde auf dem WoMo-Stellplatz auf der Fläche eines Fußballfeldes stehen – ich bin auf 60 Stück gekommen.

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Extreme Weitwinkelaufnahme, der Platz ist tatsächlich wesentlich kleiner als er hier scheint. Quelle: www.promobil.de

In jedem der WoMos wohnen und schlafen mindestens zwei Personen, der überwiegende Teil gehört zu den sogenannten „solventen BestAgern“, die geben hier gerne ihr Geld aus – sie holen sich morgens Brötchen in der Umgebung, versorgen sich in den örtlichen Supermärkten mit Lebensmitteln und gehen auch gerne mal in der lokalen Gastronomie essen. Pro Übernachtung auf dem Stellplatz sind 13,- Euro fällig, Strom und Wasser wird extra berechnet. Irgendwo hatte ich mal gelesen dass jeder Wohnmobilist täglich ca. 50,- Euro in der Gemeinde umsetzt, in der er gerade steht. 

Ja, liebe Ratsherren, das könnte so oder ähnlich auch alles in eurer SG Gartow passieren – wenn es dort auch einen annehmbaren WoMo-Stellplatz mit der nötigen Infrastruktur gäbe, nicht nur einen matschig-lehmigen unbefestigten Parkplatz. Der Markt dafür wird immer größer, die Hersteller kommen mit der Produktion von neuen Wohnmobilen überhaupt nicht nach, und gebrauchte Mobile werden den Händlern aus den Händen gerissen. In Deutschland gibt es seit kurzem eine Million angemeldete Wohnmobile.

Aber ihr baut ja lieber eine Muckibude für Touristen die überhaupt noch nicht da sind…

WoMo-Stellplatz bei Stubbes Gasthaus

Auf dem Weg zu unserem ersten Mega-Geocaching-Event in der Elbfestung Grauerort bei Stade haben wir uns Stubbes Gasthof als Übernachtungsstation gesucht. Ein kleiner, versteckt liegender

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Quelle: Google Maps

Gasthof an einem Deich der Lühe gelegen – und scheinbar haben wir eine kleine Perle entdeckt:

Die Anfahrt ist zwar etwas tricky, zuerst bekommt man rechts unten am Deich die ca. 12 Stellplätze für autonome WoMos zu Gesicht. Auch wenn man meint, daß der weiter führende asphaltierte Weg auf dem Deich für ein Wohnmobil zu eng wird, sollte man trotzdem weiterfahren bis man das Gasthaus sieht. Rechts am Gasthaus vom Deich runter findet man dann die 7 mit Strom ausgerüsteten Stellplätze. Direkt angrenzend liegt das kleine, aber superfeine Sanitärgebäude mit Fußbodenheizung, zwei Toiletten und zwei weiteren riesigen Bädern, eines davon sogar komplett behindertengerecht. Die Plätze sind gut befestigt und waagerecht, Strom gibts pauschal. Mit etwas Glück wird man wie wir von der Chefin auf den Platz eingewiesen.
Die Karte des Restaurants ist mit „gutbürgerlich“ eigentlich falsch beschrieben – „wie bei Muttern“ wäre treffender. Sehr lecker, nichts ist aus der Tüte, selbst die Kartoffeln sind handgeschält. Peinlicher Weise habe ich es versäumt, Fotos von Restaurant und Stellplätzen zu machen – ein Grund mehr dort wieder hin zu fahren.
Die Gegend ist zum Spazierengehen und Fahrradfahren ideal, direkt in der Nachbarschaft liegt der Anleger der Fähre Lühe – Schulau mit diversen Imbissbuden. OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Ver-/Entsorgung hat die Gemeinde organisiert, am Klärwerk der Gemeinde gibts eine Station (Naviadresse: Wetterndorf 13,
21720 Steinkirchen) an der zwei Womos gleichzeitig entsorgen können. Allerdings ohne Bodeneinlass, man braucht für das Grauwasser einen Schlauch.

Ostsee-Rekonvaleszenz in drei Etappen

Bei meinem Antrittsbesuch nach dem Stents setzen hat mein Hausarzt nichts dagegen, dass ich einen Teil meiner Zeit nicht auf dem Wohnzimmersofa, sondern im Wohnmobil verbringe. Einzige Bedingung: keine starken Belastungen wie Selterkisten schleppen – eine leichte, gleichmäßige Beanspruchung durch Fahrradfahren oder Spazierengehen wäre aber sehr gut.
Gesagt, getan – und da meine liebe Göttergattin bei der Gelegenheit endlich auch einmal das WoMo fahren sollte, haben wir uns ein Ziel ausgesucht was nicht allzu weit weg lag: Den WoMo-Stellplatz Sanddornstrand.

Sanddornstrand
Sanddornstrand

Der SP besteht eigentlich aus zwei Plätzen, einmal gibts den relativ unbefestigten und unebenen Bereich zwischen Steilküste und Haltepunkt der Molli-Bahn. Diese Plätze haben Stromversorgung über einige wenige Baustromkästen, wer hier einige Extrameter Kabel dabei hat ist klar im Vorteil. Und zum zweiten gibt es einen befestigten Parkplatz vor dem Bahnübergang. Hier gibts (noch…?) keinen Strom, das kann sich aber ändern, denn es gucken dort Kabel aus der Erde. Neben dem Ver-/Entsorgungsbereich steht ein neuer Sanitärcontainer zur Verfügung, Brötchen gibts nach Vorbestellung in dem direkt gegenüber liegenden Restaurant. Außerdem gibts an der Treppe zum Strand eine Strandbar mit einem Dampfplauderer hinter dem Tresen – der Mann hat ein ausgesprochenes Sendungsbewusstsein, seine lauten Sprüche an das vorbeikommende Publikum kann man mögen, muß man aber nicht: Auf die Dauer wurde es für mich eher nervig…
Direkt an der Steilküste entlang führt ein Spazierweg – der allerdings von vielen Radfahrern als Rennstrecke mißverstanden wird. Dementsprechend oft wird man als Fußgänger beiseite gebimmelt, zu Fuß hat man dort keine Entspannung. Bleibt nur der Spaziergang am steinigen Strand. Nach einer Nacht beschlossen wir weiter zu fahren, auf die Insel Poel.

Und zwar zum Hafen von Timmendorf/Poel. Dort hatten wir die Wahl zwischen dem Stellplatz und dem direkt daneben liegenden Campingplatz.

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Wir entschieden uns für den SP – auf dem ich mich denn auch gleich festfuhr. Die lehmigen Grasplätze sehen zwar alle gleich aus, sind aber offenbar unterschiedlich entwässert. Ich erwischte natürlich einen der nassen Plätze, die Vorderräder waren sofort bis zur Felge weg. Mit etwas Geduld, Fingerspitzengefühl im Gasfuß und Anschub einiger weiterer Wohnmobilisten kam ich da glücklicher Weise wieder raus, Pamela fand unterdessen einen trockenen Platz weit weg von den nächsten Stromsäulen – auch hier sind ein paar Meter Stromkabel mehr eine gute Idee. Die Sanitärcontainer waren leider abgeschlossen, was die Besitzerin des benachbarten Souveniergeschäftes genau so wenig verstand wie wir, bei ihr kann man aber die Duschmarken bekommen wenn der Sanibereich wieder zugänglich ist. Brötchen gibts ab 8:00 Uhr beim Bäcker im Ort – sehr leckere Riesendinger. Frischfisch war für uns am Meer natürlich Pflicht – den holten wir uns im Hafen vom Kutter, weil man ihn vorbestellen muß allerdings erst am nächsten Tag.

Nach zwei Tagen zogen wir weiter ans Süßwasser, zum Campingplatz Sternberger Seenland am Luckower See. Nach den beiden eher unruhigen Stellplätzen war dieser sehr ruhig gelegene CP eine richtige Erholung, wir durften uns einen der großen, fast ebenen Plätze mit Seeblick selbst aussuchen.

Wegen des hohen Baumbestandes gibts dort direkt am Platz in der Versorgungssäule neben Strom und Wasser auch einen Sat-Anschluß. Der Platz gehört zur Campingtour MV, dementsprechend großzügig sind die sehr sauberen Sanitärbereiche gestaltet. Zwar nicht so modern-römisch-dekadent wie in Waren oder Pepelow, aber allemal mehr als ausreichend. Brötchen gibts hier auch nach Vorbestellung, wer mag kann auch im Gastrobereich der Rezeption ein Frühstück serviert bekommen. Diverse Einkaufsmöglichkeiten gibts in fußläufiger Entfernung, für weiter entfernte Ziele kann man sich E-Bikes ausleihen. Ich kann mir vorstellen daß wir hier noch einmal herkommen wenn ich wieder etwas mobiler bin…