Caravanstellplatz „An der Rügenbrücke“, Stralsund

Ein moderner Stellplatz mit eben angelegten Parzellen. Netter Platzwart, guter Sanibereich. Die Lage ist leider etwas abseits, in die Altstadt ist es zu Fuß doch arg weit, hier sollte man ein Fahrrad dabei haben. In der Stadt dann ein umfangreiches kulturelles, kommerzielles und kulinarisches Angebot.


Gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe des SP, gegenüber gibts einen Wohnmobilhändler mit einem Shop für Campingzubehör. Der Platz wird offenbar von vielen Fährpassagieren nach/ab Rügen zur Zwischenübernachtung genutzt, dementsprechend früh beginnt dort der Abreiseverkehr.

Zingst, CP „Am Freesenbruch“

 

Für unseren Urlaub zwischen den Jahren haben wir uns dieses Mal unter anderem den Campingplatz „Am Freesenbruch“ in Zingst auf dem Darß ausgesucht. Die Bewertungen und Rezensionen hörten sich sehr gut an, mit dem entsprechend hohen Erwartungen kamen wir dort an.

Und unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen – es fing schon mit dem sehr netten Personal an der Rezeption an. In dem großen Wohnmobilhafen, etwas abgetrennt vom Rest des Campingplatzes gibts viele ausreichend große WoMo-Stellplätze mit wirksamer Drainage im Boden, an jedem Platz gibts Frischwasser, Abwasser, Strom und Antennenanschluß. Der Sanitärbereich ist sehr groß, sehr sauber und mit Fußbodenheizung ausgestattet, die Benutzung der großen Duschen kostet nichts extra. In der Geschirrwaschküche steht etwas für Campingplätze bisher (zumindestens für uns…) einzigartiges: Ein Profi-Geschirrspüler wie er sonst nur in Großküchen Verwendung findet. Der kam uns gerade passend zu unserem Geschirrberg vom Raclette-Abend mit unseren neben uns stehenden Freunden. Nach nur 5 Minuten war das Geschirr blitzblank, sauber und trocken – und dieses Wunderding ist ebenfalls umsonst zu benutzen. Nur Sauna und Wellness kosten extra, der Bereich wird aber von sehr kompetentem und netten Personal betreut.
Das Restaurant hat uns allerdings mit seinen sportlichen Preisen abgeschreckt, es muß aber anhand der vielen Gäste gut sein.

Außerhalb des Campingplatzes gibts sehr viele Möglichkeiten zum spazieren gehen, nicht nur am Ostseestrand und im Ort findet man schöne Ecken, auch im Wald hinter dem CP laden schöne, beschilderte Wege zum wandern ein. Eine Besonderheit ist der von Künstlern gestaltete „Olympus Fotokunstpfad“ mit dem die Fa. Olympus einen etwas anderen Promotionweg geht. An diversen Orten, z.B. auch in der Rezeption des CP, kann man sich umsonst eine sehr gute Olympus Systemkamera (OM-D E-M10 Mark II) ausleihen um diese Motive abzulichten. Die Speicherkarte darf man bei Rückgabe der Kamera behalten. Aus meiner Sicht eine tolle Art, den Leuten zu zeigen daß man mit den meisten Handys nur rudimentär fotografieren kann und was der kreative Unterschied zwischen ‚Knipsen‘ und ‚Aufnehmen‘ ist… Die drei letzten Bilder mit den glänzend reflektierenden Waldfiguren in der Galerie über diesem Absatz und das erste Foto ganz oben sind an so einem Punkt im Wald entstanden – allerdings (noch…) mit meiner eigenen betagten Olympus E620, von der aktuellen Oly habe ich dort lieber die Finger gelassen um (noch…) kein Blut zu lecken.

Aus unserer Sicht ist der Platz absolut empfehlenswert, wir werden bestimmt wieder kommen!

Krämers Wohnmobilhafen, Boltenhagen

Hier fühlten wir uns rundweg wohl – wir wurden sehr freundlich empfangen, konnten uns den Platz aussuchen an dem wir stehen wollten und hatten völlige Ruhe. Kein Wunder, wir waren schließlich Anfang November hier. Die Parzellen sind aus unserer Sicht groß genug, da standen wir schon enger. Sanibereiche sind groß und sauber, daß sie nachts geschlossen werden mag mit dem Hochbetrieb zusammenhängen, der hier im Sommer herrschen muß. Dann in der Hochsaison muß hier der Teufel los sein, ich weiß nicht ob ich dann hier stehen möchte. Wir konnten damit leben, dazu hat man ja sein Klo im Womo.
Zu Fuß durch einen parkähnlichen Wald und die unvermeidlichen Strandvillen ist es nicht weit zum Sandstrand, allerdings ist es sehr weit zu ausgewiesenen Hundstränden – die liegen an den äußersten Enden der Boltenhagener Strandlinie. Fazit: In der Nebensaison gerne, zur Hauptsaison nix für uns.

Kappeln, Nordhafen

Auf dem gekiesten Gelände, auf dem die Fa. Anker-Yachting außerhalb der Saison Unmengen von Segelyachten parkt, kann man auch mit seinem WoMo stehen. Von Bord eines Schiffes auf der Schlei sieht dieser SP richtig schick und gemütlich aus. Direkt vor Ort war der Eindruck dann eher durchwachsen, wir fühlten uns nicht sehr  wohl. Vorteil: Man ist zu Fuß und per Rad sehr schnell in der City von Kappeln, ein Supermarkt ist noch dichter dran. Zum Einkaufen und Bummeln also ein idealer Platz. Nachteil: Die Zahlautomaten, die Sanibereiche und die Entsorgungsstation befinden sich nicht direkt bei den Stellplätzen, es ist ein mehr oder weniger langer Spaziergang nötig. Tagsüber mussten wir dabei Dampfstrahlern zum reinigen der gerade gekranten Boote und flott rangierenden Bootstrailern ausweichen, nachts ist der Weg völlig unbeleuchtet, von den Lämpchen in den Stromsäulen einmal abgesehen. Fazit: Im Sommer vielleicht noch mal gucken…

Stellplatz Förde- und Kanalblick, Kiel

Wer wie wir NOK-Fan ist, ist hier genau richtig. Wer aber Natur pur, Ruhe und gediegenes Ambiente sucht, sollte sich besser woanders hinstellen. Sanitärbereiche, Ver- und Entsorgung sind zwar vorhanden, alles allerdings nicht sehr einladend. Die Stellplatzbereiche selbst sind eher ungepflegt. Und Werktags wird man vom LKW-Verkehr zu dem Mineralstoffhändler in direkter Nachbarschaft wach gehalten.
Für diese Widrigkeiten entschädigt die tolle Aussicht auf die Kieler Förde und auf die Einfahrt der Kanalschleusen, wir standen auf dem „hinteren“ Platz beim Imbiss. Fazit: Für ein, zwei Nächte ganz OK, wird von uns sicherlich noch einmal angefahren.

Meisen schicken EMails

Seit einigen Tagen hängt ein gläsernes Vogelfutterhäuschen an einem meiner Bürofenster. Von drinnen schaut eine IP-Camera drauf – und die schickt mir Fotos per Mail, wenn sich im Futterhaus was tut:


Bisher waren nur Meisen zu Besuch, mal sehen wer da alles noch vorbei schaut. Das hier ist das Futterhaus, der Link dahinter führt zu Amazon:

Stellplatz vom Serengetipark Hodenhagen

Mit unserer Enkeltochter Lina haben wir diesen Stellplatz ausprobiert, sie hatte den Besuch im Serengetipark bei uns noch „gut“. 20161015_121955kDer vollmundigen Beschreibung („Von Dei­nem Stell­platz aus kannst Du die Tiere auf der Masai Mara Anlage beo­b­ach­ten“) wird die Realität leider nicht gerecht – vom Stellplatz sind keine Tiere zu sehen, das hätte man besser machen können. Zum Ausgleich schläft man, nachdem die Ranger-Lodges in den Park gefahren wurden, dort sehr ruhig. Die Sanitäranlagen sind mit der exotischen Optik und der tropischen Heizung mehr als ausreichend.
Zum Park selbst kann man nur sagen: Wie gut daß wir mit dem WoMo da waren, so konnten wir die Öffnungszeit komplett ausnutzen, als an- und abreisender Tagesgast wird man vieles überhaupt nicht mitbekommen. Und am besten, so wie wir, nicht mit dem eigenen Auto, sondern mit dem Bus hindurchfahren, denn der Fahrer verrät auf nette Art und Weise viele Infos die man mit dem eigenen Auto überhaupt nicht mit bekäme. Besonders die Dschungel-Safari-Tour und die Quad-Safari sollte man auf jeden Fall mitnehmen.
Alles in allem ein Wochenende was nicht billig, aber jeden Cent wert war…

 

Wohnmobilstellplatz Am Schiffshebewerk, Scharnebeck

Ein Stellplatz mit ungenutztem Potential…
Hier verschwendet die Gemeinde Scharnebeck eine Gelegenheit, aus nur ein/zwei Stunden verweilenden Gästen länger bleibende Touristen zu machen.
20161008_111008_kDabei ist anlockende Infrastruktur zuhauf vorhanden: Das Schiffshebewerk, der Kanal mit seinen Radwegen, der Kletterpark, ein Badesee in der Nähe, Lüneburg ist nicht weit weg, vielfältige Einkaufs-möglichkeiten sind auch vorhanden. Sehr empfehlenswert ist das Restaurant „Rusticus“ in direkter Nachbarschaft. Trotzdem mag man auf diesem Platz nur eine Nacht stehen – alle Wohnmobile, die wir während unserer Anwesenheit gesehen haben, haben entweder nur auf dem Kurzzeitparkplatz gestanden, oder sind nach einer Übernachtung vor uns wieder weitergefahren.
Kein Wunder: Der Stellplatz ist eigentlich nur eine ungemütliche, ungepflegte Ecke eines renovierungsbedürftigen Parkplatzes. Nur vier Plätze sind planiert in Parzellen angelegt, der Rest besteht aus krummen ehemaligen PKW-Parkflächen ohne Leiteinrichtungen in dessen Ecken und Pfützen sich das Laub sammelt. Es gibt zwar Strom aus acht Steckdosen, aber eine Beleuchtung wurde offenbar vergessen. Die Entsorgungsstation ist je nach Lage des Grauwasserablauf am Womo nicht nutzbar, aber immerhin kann da jeder Frischwasser tanken – und das war es dann auch schon. Zwar werden gerade in der neuen Touri-Info öffentliche Toiletten gebaut, Eröffnung soll wohl noch in 2016 sein. Offenbar hat man bei der Planung des Gebäudes aber nicht daran gedacht, ein/zwei Duschen für die Wohnmobilisten zu spendieren.
Schade drum…

Ostfriesen Bräu

Mal ein Food- und Stellplatz-Beitrag…
Nach einem weiteren Besuch des guten Stellplatzes in Bremerhaven suchten wir noch eine Übernachtungsstation in Richtung Weener. In Bagband, einem kleinen Dorf kurz vor Leer wurden wir fündig. 20160913_141712-01-01Eine kleine Landbrauerei bietet dort auf ihrem Hinterhof Parkmöglichkeiten für einige WoMos, Strom ist vorhanden, weitere Infrastruktur gibt es aber nicht. Dafür gibts draußen einen großen Biergarten und drinnen eine vorzügliche Küche und ein leckeres, dunkles Landbier. Unfiltriert, mit einer deutlichen Hopfennote, scheinbar müssen die Ostfriesen wie in Jever grundsätzlich eine Schaufel Hopfen mehr in die Sudpfanne kippen… 😉
Als Alsterwasser schmeckte mir das Ostfriesenbräu fast besser als pur, das kann allerdings auch an den hohen Temperaturen liegen, die wir bei unserem Besuch ertragen mussten. Morgens wird man durch Flaschengeklapper geweckt weil diverse Getränkemärkte und Privatkunden schon früh Nachschub holten – aber das hatten wir uns eh schon gedacht. Zum Übernachten war das für uns genau das richtige…

Wohnmobilstation Bremervörde

20160910_115452-01Hier haben die Lüneburger WoMo-Freunde über zwei Tage ein Treffen veranstaltet. Sehr ruhiger Platz mit netten Personal welches selbst am Sonntag Brötchen besorgt. Der Sanibereich ist tiptop und sauber, die Entsorgung ist allerdings etwas eng in eine Ecke gebaut. Die Stellplätze selbst sind mit Rasengittersteinen befestigt und teilweise mit hohen Hecken unterteilt. Trotz der abgeschiedenen Lage ist man mit dem Fahrrad schnell im Ort und hat dort ein umfangreiches Angebot zum Einkaufen und Essen gehen. Um den Vörder See gibt es einen schönen Radweg der auch zur alten Schleuse und in den alten Hafen führt.