Mein Blog kommt auf den Hund…

Hier sind über Nacht eine Menge Beiträge hinzugekommen – alles ehemalige Emails die ich im Lauf der letzten 8 Monate an den immer weiter wachsenden Kreis der Idefix-Fans gesendet habe.

Damit die Nachzügler darunter auch nachträglich noch sehen können wie der Kleine groß wurde habe ich alle Mails an den Tagen, an denen ich sie versendete als Artikel hier eingestellt. Also einfach nur einmal rechts unter “Schlagwörter” einmal auf “Idefix” klicken, dann werden alle Idefix-Artikel angezeigt – die jüngsten oben, der älteste unten. Viel Spaß beim stöbern…

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Merksatz #2

Männer werden nicht erwachsen, nur die Spielzeuge werden teurer.

Quelle: http://blog.beetlebum.de/2010/08/31/ein-vierteljahrhundert/#comments
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Merksatz #1

Fürs Internet sollte das Baumhaus-Prinzip gelten: Wer zu alt ist, um ohne Hilfe reinzukommen, soll uns darin auch keine Vorschriften machen.

Quelle: http://german-bash.org
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Netzperle – Das Wurstbrot

Jochen Malmsheimer in der “Anstalt”, einfach köstlich:

Sowas läßt mich hoffen daß es doch noch würdige Nachfolger für Hüsch, Hildebrandt & Co. geben könnte. Scheinbar wird das Feld nicht wehrlos den hohlen Dampfplauderern aus den Quatsch&Comedy-Ecken der Privatsender überlassen. Im übrigen lasse ich den Clip an der von mir gewünschten Stelle starten – dort, wo Malmsheimer mit seiner Erklärung der “Kulturkonstante Wurstbrot” anfängt. Wer den ganzen Video sehen möchte möge den Schieber ganz nach links schieben…

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Sommerhit 2010? Nee, schlechtester Remake ever!

Wer viel Radio hört müsste beim anschauen anhören dieses Filmausschnitts ein Deja-Vu haben:

Sophia Loren singt 1960 als Lucia “Tu vuo’ fa’ l’Americano” in “Es begann in Neapel”. Dagegen sind die sogenannten Performances von Lady Gaga, Miley Cyrus oder Katy Perry albernes Herumgehüpfe von dürren Hühnern mit noch dürreren Stimmen. Aber ich meinte eigentlich das Lied, auch wenn diese Hüftschwünge einfach nur faszinierend sind – das kommt einem aus dem Radio doch irgendwie bekannt vor, oder? Weiterlesen

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Google Streetview – was für ein bekloppter Hype…

Der Wahnsinn geht weiter – hat die Journallie nix besseres zum Sommerloch füllen?

- Der Boss der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hält es für möglich per GSV (Google Streetview) virtuelle Polizeistreifen durchzuführen. Es ist ihm allerdings rechtlich unklar ob diese Streife möglich ist.
An alle Polizisten: Was wählt ihr euch eigentlich für peinliche Personalvertreter? Kleiner Tip, falls der Knabe ein Beispiel für die Medienkompetenz aller Kollegen ist – ein Computer ist dieser komische Fernseher mit der ganz flachen Schreibmaschine davor…

- Jeanette Biedermann, stellvertretend für viele weitere B-Promis in der BILD: “Ich werde mein Haus schwärzen lassen. Ich glaube nicht, dass die Verantwortlichen von ‘Street View’ glücklich wären, dass man ihnen beim Nacktbaden im Garten zuschaut.”
Liebe JB-Fans, ehe ich jetzt was über Haarfarben schreibe: Sagt ihr der Schickse bitte einmal daß auch ihr Haus nicht permanent von Google per fliegendem Auge beobachtet wird? Und daß die Typen die vor dem Haus mit den langen Tüten vor der Kamera stehen von allen möglichen Boulevardblättern geschickt wurden um Tittenbilder von ihr zu machen damit es mit der Karriere weitergeht? Sie kann also gerne im Garten nacktbaden gehen, es ist alles in Ordnung…

- Wie kann man nur so blöde sein gegen GSV zu protestieren und sich dann in der Zeitung vor seinem Haus abbilden lassen?
Diese Leute da im Rheinland können sich eigentlich nur noch mit ihrem Alter rausreden.
Hier frage ich mich viel mehr was sich die Typen von der Zeitung gedacht haben als sie den Artikel online stellten. Absicht? Realsatire? Schlichte Dummheit? Oder vielleicht: “Heute machen wir zur Abwechslung mal Qualitätsjournalismus!”?

- Der Aigner gehen jetzt scheinbar langsam die Argumente aus – jetzt ist plötzlich die Widerspruchsfrist zu kurz. Weil die Leute ja im Urlaub überrumpelt wurden. Vorher war der forschen Ilse die Kamera zu hoch, 2.9m würden mit der Panoramafreiheit nicht vereinbar sein.
Zu der Tante fällt mir langsam nix mehr ein. Warum sagt ihr niemand daß man auch hinterher und für alle Ewigkeit verpixeln lassen kann? Oder hat ihr es schon jemand mitgeteilt und sie will es einfach nicht kapieren? Die verhält sich nur noch verbohrt und zickig, das hat sie sich wohl bei UvdL abgeguckt als die Stopschilder im Internet aufstellen wollte. Wenns nach ihr ginge müsste ich scheinbar alle Bilder löschen die ich einmal aus einem Berliner Sightseeing-Bus geknipst habe – die sind ja aus einer Höhe von rund 3,50m gemacht und damit wohl nach ihrer Meinung nicht panoramafrei…

Und bei der ganzen völlig überzogenen Diskussion um Googles Dienst etabliert sich ungestört die Konkurrenz, längst mit Bildern aller großen Städte online. Glaubt keiner? Na, denn einfach mal hier klicken: http://www.sightwalk.de/ (gerade wegen Überlast offline, die sind wohl heute erst bei heise.de verlinkt oder erwähnt worden. Oder ziehen sie gerade wegen den Diskussionen den Schwanz ein?)

Ich könnte drum wetten daß in einem Jahr nach GSV kein Hahn mehr kräht. Wenn der Dienst erstmal online ist wirds noch einmal eine große Welle geben, sicherlich mit in der BILD veröffentlichten peinlichen Bildern von Leuten die irgendwo pinkeln oder hinfallen. Kennt man ja aus den anderen Gegenden wo der Dienst schon länger läuft zur Genüge.

Und dann wird die Karawane weiterziehen um sich woanders künstlich aufzuregen – mal sehen was in einem Jahr dran ist…

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Perlen des Internets

Eine Ode für Bergarbeiter von Tennessee Ernie Ford. Ein Lied aus den Zeiten wo man noch darauf achtete daß der Interpret singen kann, auch mit ganz wenigen Instrumenten. Heutzutage wäre der damalige Riesenerfolg in USA unmöglich – der Text ist zu provokativ und würde aus “political correctness” niemals gesendet werden.
Es gab auch eine deutsche Version: Ralf Bendix verwurstete das Lied und machte daraus seinen deutschen Seefahrersong “Mary Ann”. Natürlich absolut korrekt, von dem ursprünglichen Sinn des Songs keine Spur. Immerhin kam seine Stimme der von T.E. Ford sehr nahe…

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Cacherunde um den Winderatter See

Angeln ist ein wunderschönes Land. Jedesmal, wenn wir hier geocachen entdecken wir neue schöne Ecken von diesem Teil Schleswig-Holsteins.

Der Winderatter See mit den umliegenden Caches

Entdeckt haben wir das Gebiet um den Winderatter See durch diesen Nachtcache. Da wir den (weshalb auch immer…) nicht finden konnten haben wir uns einen anderen Nachtcache gesucht – und diesen “DarkWinForest” beim Winderatter Wald entdeckt. Der war genau so wie wir uns einen Nachtcache für zwei Personen vorstellten: Keine hektischen “Spiel ohne Grenzen”-Aufgaben, aber auch nicht zu einfach mit 08/15-Reflektorstrecken. Auf dem Googlemap-Screenshot ist das der unterste Smiley bei dem Waldweg.

Daß in der Nähe weitere Tradis der Owner versteckt waren hatten wir bereits beim ausbaldowern vom “DarkWinForest” gesehen. Nun, nach dem sehr schönen Nachtcache war uns klar daß wir auch die Tagestour (hier der erste der Serie) machen müssen. Und wir wurden wieder nicht enttäuscht – es wurde alles geboten was zu einer guten, abwechslungsreichen Cacheserie gehört: Wälder, Wiesen, Feuchtgebiete, Koppeln, Knicks und Hochmoore mit nicht zu kompliziert versteckten PETlingen. Garniert mit frei lebenden Herden von Rindviechern sowie deren Hinterlassenschaften um die man manchmal Slalom laufen musste. Daß leider erst auf dem Weg zum vierten Cache Hunde per Schild verboten wurden konnte uns nicht aufhalten, Idefix wurde kurzerhand zur Handtasche erklärt und über die betreffende Koppel bis zum sechsten Cache getragen. Nach ca. 2,5 Stunden hatten wir die knapp 6km lange wunderschöne Runde durch diese beeindruckende Landschaft geschafft – alle Logbücher, auch das in der Munkiste der Nummer 11 konnten signiert werden. Caching at its best…

Auch wenn der Spruch schon reichlich abgenutzt ist: Ohne Geocaching wären wir dort niemals hingekommen.

Noch etwas: Auch bei uns im Wendland trifft man ja immer öfter Petrijünger aus den nahen und weiteren östlichen Nachbarländern. Die Hinterlassenschaften dieser Zeitgenossen sind leider nicht immer mit dem bei uns inzwischen gebräuchlichem Naturschutzverhalten kompatibel. Das gleiche Problem gibts am Winderatter See scheinbar auch:

Warum kyrillisch wohl als erstes geschrieben wurde?

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