Frei stehen im Fährhafen Rostock

Unser erster Urlaubstag sollte mit der Fähr-Überfahrt von Rostock nach Trelleborg per TT-Line beginnen. Deswegen fuhren wir noch am Nachmittag meines letzten Arbeitstages los – und kamen gerade einmal einen Kilometer weit: Ein heftiges Gewitter hatte am Mittag diverse Bäume umgeweht, dummerweise auch einige über die L256 bei Gorleben. Immerhin dauerte die Pause nicht lang, der Fahrer des auf dem Foto vorderen Holzlasters ließ seinen Anhänger stehen und hob die per Bordkettensäge gekappten Kiefern mit seinem Kran von der Straße. Dann gings aber problemlos weiter nach Rostock zum Fährterminal. Auf der Webseite des Fährhafens hatte ich mich erfolglos nach einem ausgewiesenen Wohnmobilsstellplatz für die Übernachtung umgesehen. Telefonisch sagte man mir dass das parken kein Problem sei, auf dem am meisten von WoMos genutzten Platz kostet das parken nur 5€ für 24 Stunden und Platz sei eh genug da. Stimmt auch…

Quelle: Google Maps

Allerdings ist dieser Parkplatz ein mit Betonsteinen abgeteilter Bereich direkt am Ein-/Ausfahrkreisel des Hafens, damit kommt man nachts in den Genuß die gesamte Ladung aller ankommenden Fähren an sich vorbei fahren zu lassen. Das war uns zu blöd – beim Gassi gehen entdeckten wir den stillgelegten Terminalbereich der ehemaligen Finnlandfähre, auf dem Foto dort rechts der rot umrandete Bereich. Wesentlich ruhiger, zwar parkten da mit der Zeit immer mehr LKWs ein, in der eigentlichen Nacht herrschte dort aber Ruhe. Und auch noch mit schönem Ausblick auf das Hafenbecken, in dem die Scandlines-Fähren Rostock-Gedser anlegen.

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