Freistehen am Öreälven

Frei stehen in Schweden, irgendwo in der Natur ganz alleine übernachten – zumindestens ein Mal wollten wir das auch machen. Hier klappte es (fast…).Kurz nach der Abfahrt aus Garnäs fielen uns diverse Möglichkeiten zum parken in freier Natur auf, sowas wollten wir uns nun suchen. Meistens lagen diese Stellen an Gewässern, was uns grundsätzlich sehr zusagte. Nach der eher schlechten Erfahrung mit Mücken sollte das Gewässer aber unbedingt fließen, der eher stehende See in Garnäs war aus unserer Sicht der Grund für die dort herrschende Mückenplage.

Wir teilten uns eine(!) Scheibe Knäckebrot…

An der Landstrasse 365, irgendwo mitten in der schwedischen Pampa wurden wir fündig. Direkt an dem Flüsschen Örån oder Öreälven gab es einen Holzlagerplatz, der zumindestens einige Zeit auch als Campingplatz genutzt wurde, ein verwittertes Schild zeugte davon. In schwedischen Online-Landkarten werden auch Gebäude noch angezeigt, in der Realität ist bis auf das Schild und einige Feuerstellen nichts mehr da. Aber dafür viel Natur, auf einem Spaziergang mit Idefix fand ich diverse Hinterlassenschaften von Elchen. Auch Uferbereiche an denen Tiere ins Wasser gehen waren leicht zu erkennen. Daraufhin lagen unsere Kameras immer griffbereit herum, aber leider ließ sich kein Elch sehen.

Trittsiegel eines Elches, daneben ein S7 Edge zum Grüßenvergleich

Besuch bekamen wir trotzdem – und zwar von deutschen Wohnmobilisten die unser WoMo von der Brücke über den Öreälven entdeckt hatten. Die ließen uns aber immerhin in Ruhe, sie guckten nur etwas sparsam als in der Nähe eine Zeit lang auf einem Schießstand ausgiebig mit halbautomatischen Waffen geschossen wurde.
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