Trollforsen Camping, Gargnäs

Manchmal ist es einfach so, dass man mit einem Menschen oder einem Ort einfach nicht klar kommt. So ging es uns hier.
Warum das so war können wir uns selbst nicht erklären – kann sein daß es an den überwiegend deutschen Gästen lag, an der eher rustikalen Anlage, an den Betreibern oder an den (in diesem Urlaub zum zweiten Mal) aggressiven Mücken, wir beide fühlten uns auf diesem Campingplatz einfach nicht wohl. Auch beim spazieren gehen in der Umgebung sprang der Funke einfach nicht über.
Deshalb entschlossen wir uns am nächsten Morgen, auf die weitere schon bezahlte Übernachtung zu verzichten und weiter zu fahren. Nicht einmal Fotos haben wir von dem Campingplatz gemacht…
Nicht einmal eine halbe Stunde später fragten wir uns an einem Parkplatz, warum wir nicht dort übernachtet haben: Der Platz hatte einigen Abstand zur wenig befahrenen Straße, es gab wie so oft Grillplätze und Sitzmöglichkeiten, und zum angeln hätte man problemlos direkt an bzw. in die Vindelälven laufen können. Von solchen Plätzen gibts an dem Fluß viele…


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Rastplads Polecirkeln-Jokkmokk

Kaum waren wir aus Jockfall losgefahren, wurde das Wetter wesentlich besser, die Chance auf eine sichtbare Mitternachtssonne stieg also – blieb nur die Frage wo wir den kommenden Tageswechsel verbringen sollten. Plätze zum frei stehen, mit gleichzeitig freier Sicht nach Norden waren an unserer Route rar. An der Landstrasse 374, erst direkt am Polarkreis wurden wir fündig. „Rastplads Polecirkeln-Jokkmokk“ weiterlesen

Jockfall

In Haparanda hatten wir endgültig beschlossen, dass wir uns an der Wohnmobilkarawane zum Nordkap nicht beteiligen wollen. Dazu hatten wir auf der bisherigen Reise zuviele gestresste Nordkap-Fahrer erlebt, von dieser Hektik wollten wir uns nicht anstecken lassen. Aber den Polarkreis überschreiten wollten wir trotzdem, um einmal die Mitternachtssonne zu erleben. Unser Ziel dafür war ein Angelcamp in dem Ort Jockfall, einige Kilometer hinter dem Polcirclen gelegen. „Jockfall“ weiterlesen

Haparanda Hamn, Nikkala

In der Stadt Haparanda waren wir nun am Ende der Ostsee angekommen. Von ihrer größeren finnischen Schwesterstadt Tornio wird sie durch den Grenzfluß Torne Älv getrennt. Hier gibt es noch eine Grenze wie sie alle in der EU sein sollten – nämlich fast unsichtbar, ohne Waffen, Uniformen und Kontrollen. Nur durch die Schilder in dem Foto da oben haben wir den Landeswechsel überhaupt mitbekommen. Weiter in Tornio bemerkt man die Grenze auch nicht, beim entspannten bummeln durch die Geschäfte fiel uns nur dieser längliche Brunnen auf. Da auf dem Foto sitzt Idefix von Aulosen in Schweden – ich selber aber in Finnland. So stelle ich mir Europa vor…

Unser Übernachtungsplatz lag weit außerhalb, in einem Sportboothafen bei Nikkala. Für die Gastlieger ist eh alles vorhanden – Strom, Ver- und Entsorgung, Sanitäranlagen. Die Wohnmobilisten können die Einrichtungen mitbenutzen, bezahlt wird wie so oft auf Treu und Glauben per Umschlag in einem Briefkasten. Zum Abendbrot gabs in Finnland gekauftes Craftbier und superleckeres Rentierfilet.
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Drachen ohne Ende in Rømø, Stellplatz Oasen Rømø

Eigentlich wollten wir uns auf Rømø „nur“ mit einem dort urlaubenden Ex-Kollegen treffen, uns den hochgelobten runden Stellplatz mal anschauen, und ansonsten ein paar ruhige Tage genießen. Daraus wurde nix… „Drachen ohne Ende in Rømø, Stellplatz Oasen Rømø“ weiterlesen

Havsbadet Danielsten, Bureå

Hier bei Bureå übernachteten wir auf einem kostenlosen Campingplatz an einer Badestelle – natürlich ohne jede Infrastruktur, aber trotzdem ist jemand da der sich um die Verteilung der Plätze kümmert und den Rasen mäht. Für diese Arbeiten wird um eine kleine Spende gebeten.
Je weiter wir nach Norden hochkamen, desto heller blieb es in der Nacht. Und zum ersten Mal in Schweden bekamen wir es mit den Mücken zu tun…

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Ljusnefors Camping

Wir haben während dieser Reise täglich entschieden, ob wir am aktuellen Standort bleiben oder zu welchem Ort wir weiterfahren wollen. Beim suchen des nächsten Zieles fiel mir dieser Campingplatz in Ljusne auf – ein CP war nötig da wir den Grauwassertank entsorgen wollten, was ja in Söderköping nicht möglich war.

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Mobiles Internet in Schweden

Ich als Telekomiker mit inzwischen über 30 Jahren Mobilfunkerfahrung in Deutschland frage mich, wie die Schweden diese gefühlt lückenlose Abdeckung mit durchweg hoher Übertragungsgeschwindigkeit hinbekommen, selbst in den abgelegensten Gebieten gab es ausreichenden Empfang mit durchweg hohen Übertragungsraten. „Mobiles Internet in Schweden“ weiterlesen