Beer Can Chicken

Zu deutsch Bierdosenhuhn. Oder auch Beer Butt Chicken – auf so etwas können nur die Amis kommen: Man schiebt dem Huhn eine geöffnete, mit Bier und Gewürzen gefüllte Bierdose in den Hintern und stellt den Vogel dann für 70 bis 80 Minuten in den zugedeckelten Grill. Vorher würzt man das Tier noch innen und außen mit den üblichen Gewürzmischungen. Die Kohle liegt dabei links und rechts von dem Grillgut, so wird vermieden daß heraustropfendes Fett die Kohle ablöscht oder verbrennt:
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Heraus kommt ein Grillhuhn welches keinen Vergleich mit den Vögeln vom üblichen Drehgrill scheuen muß, die Haut ist rundherum sehr knusprig und das Fleisch zart und saftig:
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Natürlich gibts von diesem Rezept noch unzählige Varianten. Eine dieser Versionen werden wir demnächst noch ausprobieren – da wird der Vogel vor dem Grillen 24 Stunden in eine gehaltvolle Marinade eingelegt und zwischendurch mit einer weiteren Soße eingepinselt. Hört sich sehr lecker an, dazu gibts dann wieder einen Artikel…

Cachen im Lemgow

Das schöne am Cachen ist ja auch daß es immer wieder Überraschungen gibt. Nun hatten wir (bis auf besondere Ausnahmen) alle Caches in unserer unmittelbaren Umgebung abgehakt, da taucht eine umfangreiche Multiserie in der Nähe auf. Schöne kleine Multis die die Vergangenheit der Dörfer zum Thema haben. War eine schöne Tour mit dem gewünschten Geocaching-Effekt – den Lemgow kannte ich bisher nur vom durchfahren, bei neun von dreizehn waren wir sogar die Ersten…

Fazit: Empfehlenswert, endlich mal keine in die Gegend geworfene Dosen „zur Erhöhung der Cachedichte“ sondern Caches mit Bezug zur Gegend und Geschichte!

Umweltminister Sander hat nichts gewusst…

…von dem Ausbau des Erkundungsbergwerks für Endlagerzwecke, hab ich auf der Internetseite einer Lokalzeitung gelesen. War er denn noch nie dort und hat sich da einmal umgesehen? So eine Besichtigung fällt doch in sein Ressort irgendwie – aber nun gibt er den Entrüsteten. Wie viele andere, die jetzt plötzlich empört aufschreien. Selbst Grüne haben nichts davon geahnt. Scheinbar hat niemand die großen Gebäude auf dem Gelände da im Wald zwischen Gorleben, Gedelitz und Trebel gesehen, keinem ist aufgefallen daß man dort nicht nur bohrt sondern zwei große Schächte in die Erde gebaut hat. Selbst bei dem Unfall mit dem Versteifungsring während der Abteufung ist niemandem etwas aufgefallen… Was zum Teufel soll dieses verlogene Verhalten?

Wahlkampf? Vorgeplänkel zur Verlängerung/Nichtverlängerung des Moratoriums? Erste Anzeichen für eine Aufgabe dieses Endlagerstandortes? Oder doch das Gegenteil?

Irgendwie kann ich mir nichts davon vorstellen – aber seit man mit plumpen Taschenspielertricks versucht Zensurmechanismen im Internet zu installieren traue ich unseren gewählten Volksvertretern jeglicher Couleur einfach alles zu…

Kindergarten im Dannenberger Ratskeller

Das Drama um den abgebrannten Dannenberger Ratskeller geht scheinbar in die nächste Staffel:
Nun wird der Umgang mit der Ratskellerruine endgültig zur Provinzposse weil sich Verwaltung und Volksvertreter um Nebensächliches streiten und per Zeitung ihre Profilneurosen pflegen anstatt sich um die Lösung des Problems zu kümmern. Die Dannenberger Bürger und Gewerbetreibenden müssen sich so langsam verarscht auf den Arm genommen fühlen. Und dem sagenumwobenen Investor wird gerade eindrucksvoll vorgeführt was für eine Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung er erwarten kann wenn er zwischen deren Mühlen gerät. Ob er sich das wirklich antun will?

Eine effektive Verwaltung und flexible Räte sind ein echter Wettbewerbsvorteil bei der Jagd nach Investoren – mal sehen wie die Strecke in ein paar Wochen aussieht…

Wer sich dieses Trauerspiel noch einmal in chronologischer Reihenfolge reinziehen will dem sei eine Suche im Archiv der EJZ empfohlen. Und die Wespe hatte vor kurzem ebenfalls einen Blick in das Archiv geworfen.

Herzlichen Glückwunsch, Frau von der Leyen

Sie haben etwas geschafft was der Kollege Schäuble nie hinbekommen hätte – sie haben mal so eben die Zensur des Internets möglich gemacht. Die Zukunft wird zeigen wer dieses von ihnen etablierte Instrument wofür zu nutzen weiß.

Offenbar glaubt die Familienministerin tatsächlich damit etwas Gutes getan zu haben. Aus ihrem scheinbar beschränkten Blickwinkel mag das ja auch stimmen – Kinderpornografie ist jetzt nicht mehr durch die Eingabe einer alphabetischen Zeichenkette im Browser abrufbar, damit hat Frau Ministerin das selbstgesteckte Ziel erreicht. Das ganze natürlich mit maximaler medialer Aufmerksamkeit, auch das war sicherlich eins der familienministerialen Ziele, schließlich wird dieses Jahr gewählt.

Schlimm nur daß die perverse „Zielgruppe“ wohl längst über andere DNS-Server surft und die bewussten Sperrlisten aus dem Ausland als willkommene Erweiterung der eigenen Linksammlung betrachtet.

Und ebenso schlimm, daß das familienministerial designte Stopschild zu einem schrecklichen Prädikat werden wird und damit die Mitglieder der perversen „Zielgruppe“ erst Recht zur Umgehung der Sperre auffordern wird.

Aber die Katastrophe ist, daß durch diesen tollen Erfolg unserer Familienministerin nicht eine einzige Vergewaltigung eines Kindes verhindert werden wird. Und keinen wird dies in der nächsten Zukunft interessieren, denn unsere Familienministerin hat ja jetzt etwas gegen Kinderpornografie unternommen. Die tut ja was, die von der Leyen.

Wie heißt es noch so schön Frau von der Leyen – „Aus den (Internet-)Augen, aus dem (öffentlichen) Sinn?“

PS: Hallo Frau vdL, noch ein wohlgemeinter Vorschlag an den Kollegen Innenminister – nach ihrer Methode kann man auch illegale Cannabisplantagen einzäunen, mit einem Schild „Stopp! Hier gibts Gras!“ versehen und an der Pforte ein Vorhängeschloß anbringen. Das wird bestimmt auch funktionieren…

Nichtraucher Trockener Raucher

Da ist mir am 28.2. der erste kleine Stichtag doch glatt durch die Lappen gegangen – seit mehr als 7 Monaten habe ich keine Zigarette mehr im Mund gehabt.
rauchen_bergewichtVon gelegentlichen Schmachtanfällen einmal abgesehen fühle ich mich bestens. Ich vermisse weder die Zigarette „danach“ noch die nach einem guten Essen. Trotzdem möchte ich mich nicht als Nichtraucher bezeichnen, Trockener Raucher trifft es wohl besser.

Einen Nachteil hat die Abstinenz allerdings, das allgemeine Vorurteil daß die Aufgabe des Zigarettenkonsums zur Gewichtszunahme führt stimmt – ich habe in den letzten Monaten fünf bis sechs Kilo zugenommen. Die Hosen klemmen, der Bauch stört beim bücken, die Gürtel pfeiffen auf dem letzten Loch. Selbstdisziplin beim Essen nützt bisher wenig, die Waage pendelt stur zwischen 85 und 86 Kilo. Das ist zwar bei 186cm Körpergröße noch kein Übergewicht, stört mich aber trotzdem. Mal sehen ob ich mit regelmäßiger Bewegung das Problem in den Griff bekomme, jetzt haben wir ja wieder fahrradfreundliche Klimabedingungen..

Garmin Colorado 300, Nachtrag

Am 15.1. schrieb ich hier: ‚Das einzige was bisher nicht so klappt wie erwartet ist die Darstellung von Openstreetmap-Karten – in einer Kachel werden die Straßen nicht korrekt dargestellt. Das kann aber auch ein Fehler beim rendern der Karten sein, da bin ich noch am tüfteln.‘ und daß ich weiter berichten würde.

Das war wohl tatsächlich ein Problem der damals aktuellen OSM-Daten – nachdem ich neuere Karten draufkopiert habe tritt das Phänomen nicht mehr auf, also alles in Butter.