Reisemobil Parkplatz Fischereihafen, Bremerhaven

Urlaubsstation 5 – etwas völlig anderes als die bisherigen Stationen: Mitten im Hafen gelegen, mit dementsprechender Kulisse aus Ambiente, Gerüchen und Geräuschen. Wir fanden es toll, hier kommen wir mit Sicherheit noch einmal her. Man kann hier, im Gegensatz zu dem tief hinter Deichen liegenden Stellplatz an der Doppelschleuse, das Geschehen im Hafen aus dem WoMo beobachten. 20160627_122252kUnd da passiert genug, die beiden Schleusen in Sichtweite sind laufend im Betrieb. Die Sanitäranlagen und Ver- und Entsorgung sind ausreichend, Platzwart und Raumpflegepersonal sind sehr nett. Brötchenservice gibts auch. Von dem Chef des Putzgeschwaders bekamen wir auch gleich nach Ankunft ungefragt einen guten Insider-Tipp: Man kann zwar in den vielen Läden der Kultur- und Schlemmermeile „Schaufenster Fischereihafen“ gut essen – der Bremerhavener überlässt das aber den Touris, er selbst geht zu Fisch 2000, einem kultigen Fischimbiss mit Frisch- und Räucherfischgeschäft. Den haben wir dann Nachmittags auch gleich mal ausprobiert, hier meine Portion Schollenfilet. 20160627_131602_DxODort auf dem Teller stapeln sich fünf(!) Filets für bummelige 7,90€, die waren so frisch daß sie sich in der Pfanne gebogen haben. Der Kartoffelsalat schmeckte auch sehr gut. Das Limandesfilet, welches ich am nächsten Tag für einen Euro mehr gegessen habe war noch einmal leckerer. Mir war ein Fisch namens Limandes bis dato unbekannt, als ich dann aber mitbekam daß das ein anderer Name für Rotzunge ist habe ich verstanden warum ein mir bekannter Fischer diese Fische immer mit besonderer Vorsicht behandelte.
Zu guter Letzt liegt der Laden sogar noch dichter am Stellplatz als die Fressmeile.

Per Nahverkehrsbus haben wir noch den Zoo am Meer besucht, Idefix durfte dort an kurzer Leine mit hinein. Aus der NDR-TV-Serie „Seehund, Puma & Co.“ war uns der Zoo zwar schon bekannt – ich war aber sehr überrascht wie kompakt dieser Tierpark in Wirklichkeit ist. Er liegt aber tatsächlich direkt an der Weser, einen Teil des Rückwegs haben wir dann zu Fuß am Fluß entlang zurückgelegt.

Auf dem Bild mit den Schleusen kann man rechts Wohnmobile erkennen – das ist ein beliebter Parkplatz für Freisteher, nicht der hier beschriebene Stellplatz. Die Stadt selbst hat noch viel mehr Sehenswürdigkeiten, in das Seefahrtsmuseum z.B. möchte ich einmal hinein, auch das Klimahaus würde mich sehr interessieren. Pam möchte u.a. das Auswandererhaus sehen. Aber dazu kommen wir mit mehr Zeit noch einmal zurück – dieser exorbitante Fischimbiss hat ja auch noch einige Gerichte die probiert werden müssen… 😉

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