Alter Bock in Dömitz

Da benutzt doch ein stattlicher Rehbock die Umgebung des Wohnmobilstellplatzes im Dömitzer Hafen als (Über-)Lebensraum. Und das scheinbar so erfolgreich daß er ein stolzer Sechsender geworden ist:

In den Wiesen zwischen Alter Elde und der Hafeneinfahrt kann er sich sicher sein daß ihm da kein Jäger ans Leder will – höchstens die (oft leider unangeleinten) Hunde der Spaziergänger stören ihn etwas beim zupfen an den Wiesenkräutern.
Eine ähnlich große Ricke haben wir in der gleichen Wiese auch gesehen, da sie z.Zt. sicherlich Kitze in der Nähe liegen hat war sie aber extrem scheu…

Minikreuzfahrt Kiel-Oslo-Kiel mit der Color Fantasy

Diese Tour haben wir vom 17. bis 19.Juni 2013 gemacht. Auf die Idee zu dieser Minikreuzfahrt hat uns einer meiner Kollegen gebracht, er war mit seiner Familie im Sommer 2012 auf gleichem Kurs unterwegs.
Nehmt euch Zeit, dieser Bericht ist etwas länger…
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RIP – First Germany, GC77

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Schade drum, aber nach allem was man so liest ist die Archivierung dieses Geocaches wohl die logische Konsequenz aus dem was dort vor Ort in letzter Zeit abging. Ich hoffe das ist kein schlechtes Vorzeichen für dieses schöne Hobby… 🙁
Immerhin haben wir ihn in 2011 noch gefunden – mal sehen welche Dose nun zur Pilgerstätte wird.

 

Mutti Merkel wird doch nicht zum Wendehals…

Noch ist ja nix genaues bekannt was Mutti da verkünden wird, womöglich ist das ja sowieso nur eine Nebelkerze die sie dort werfen will. Diese angebliche Pause bei der Laufzeitverlängerung wäre ja doch nur den anstehenden Landtagswahlen geschuldet damit der Klüngel in Berlin durchhält – ohne diese Wahlen würden die Konzerne das doch niemals zulassen. Eine ehrliche Abkehr von der bisherigen Energiepolitik nehme ich der Zonenwachtel jedenfalls nicht ab.
Eventuell wird ja pro Forma sogar ein wenig Sicherheit überprüft. Und am Ende (in drei Monaten – also nach den Wahlen) finden sich dann wieder die üblichen Experten mit deren positiver Aussage wie geplant weitergemacht wird.

Bis dahin werden in den Medien ja sowieso diverse andere Säue durch die Landschaft gejagt, dann interessiert sich doch eh keiner mehr für ein Paar japanische KKWs…

Mario Barth – dummdreist oder nur dumm und dreist?

Ich konnte diese Abmahneritis von Markeninhabern schon immer wenig verstehen weil man bei den Summen die immer gefordert werden eher Profitgier und weniger den Markenschutz als Motiv dahinter vermuten kann. Aber der Barth setzt jetzt noch einen drauf…

Ich mochte diesen Typ schon immer nicht. Aber er passt ja irgendwie zu seinem Haussender und zu den Sendeplätzen wo er seine Gags absondert. Nicht erst seit er für den roten Kistenschieber Werbung machte, auch vorher schon war er für mich ein absoluter Grund wegzuzappen wenn er auf der Mattscheibe auftauchte. Oder wenigstens den Ton abzudrehen, irgendwie waren mir seine Gags immer eine Etage zu weit unten und viel zu flach.
Aber jetzt wird er auch noch richtig frech: Da klaut er beim FFN-Frühstyxradio (die Älteren werden sich erinnern…) den Spruch „Nichts reimt sich auf Uschi“, meldet ihn zum Patent an und verkauft T-Shirts mit dem Spruch. Bisher schon dreist, oder?
Aber dann lässt er noch seinen Anwalt einen T-Shirt-Händler abmahnen weil der die Originalshirts von FFN verkauft. Siehe hier, da und dort. Das nenne ich dummdreist – wie kann man nur so blöd sein?

Rügens rasender Roland im Schnee

In den letzten Jahren war es bei uns üblich, an einem Adventswochenende noch einmal einen Miniurlaub einzulegen – unter anderem waren haben wir so einmal Winter- und Weihnachtsstimmung auf Helgoland kennengelernt. So sollte es auch dieses Jahr wieder irgendwo hingehen. Von Bekannten hatten wir gehört daß man bei eBay günstig Gutscheine für Wellnesswochenenden und Kurzreisen ersteigern kann, so sind wir zu einem verlängerten Wochenende im Ostseebad Baabe auf Rügen gekommen.

P1020174Fazit: Trotz des Wetters, wir haben nie die Sonne gesehen, hat es uns wirklich sehr gefallen. Das Hotel (Villa Sano in Baabe) war wirklich schön, das Personal ist sehr nett auf uns eingegangen – als wir in unsere kleine Junior-Suite kamen standen dort schon Hundekörbchen, Wasser- und Freßnapf für Idefix. Die großen Zimmer sind sehr sauber und modern eingerichtet. Das Frühstück war anfangs nicht ganz so riesig, das lag aber daran daß nur wir und ein weiteres Pärchen in dem Hotel waren – trotzdem bekam man sein Rührei ganz frisch gemacht. Mit jedem weiteren Tag wurde das Frühstücksbuffet dann auch reichhaltiger weil immer mehr Gäste im Haus waren. Das ganze Haus ist sehr ruhig gebaut, daß das erwähnte zweite Pärchen das Zimmer neben uns hatte haben wir erst nach zwei Tagen gemerkt. Die 119,-€ für drei Nächte waren für die Leistungen jedenfalls ein Spottpreis – insgesamt haben wir zwei plus Hund für die vier Tage soviel bezahlt wie ich manchmal für eine Übernachtung plus Tagungspauschale bei Dienstreisen löhnen muß.

P1020165Wegen den teilweise chaotischen Straßenverhältnissen haben wir das Auto die ganze Zeit in der Garage gelassen und sind zu Fuß durch den Schnee zum Strand oder zum Kleinbahnhof gelaufen. Mit der Dampfeisenbahn haben wir Binz und Sellin besucht. In Sellin haben wir denn auch tatsächlich zwei Geocaches finden können, alle anderen waren unter Unmengen von Schnee begraben.

P1020156Den Strand hat besonders Idefix genossen – er konnte dort immer ohne Leine durch den Tiefschnee flitzen, es war dort ja fast immer menschenleer. Ein sehr gutes Restaurant mit Besitzern denen man den Spaß bei ihrer Arbeit anmerkt haben wir in Baabe auch noch gefunden, da die Beiden einige Zeit auf den Kanaren gelebt haben gibts dort spanische Küche. Sehr sehr lecker, nicht 08/15 – und ist jeden Cent wert.
Wir haben uns vorgenommen, genau diese Ecke der Insel bei besserem Wetter wieder zu besuchen damit es auch mit dem Cachen klappt. Mal sehen wann wir das schaffen.

Cacherunde um den Winderatter See

Angeln ist ein wunderschönes Land. Jedesmal, wenn wir hier geocachen entdecken wir neue schöne Ecken von diesem Teil Schleswig-Holsteins.

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Der Winderatter See mit den umliegenden Caches

Entdeckt haben wir das Gebiet um den Winderatter See durch diesen Nachtcache. Da wir den (weshalb auch immer…) nicht finden konnten haben wir uns einen anderen Nachtcache gesucht – und diesen „DarkWinForest“ beim Winderatter Wald entdeckt. Der war genau so wie wir uns einen Nachtcache für zwei Personen vorstellten: Keine hektischen „Spiel ohne Grenzen“-Aufgaben, aber auch nicht zu einfach mit 08/15-Reflektorstrecken. Auf dem Googlemap-Screenshot ist das der unterste Smiley bei dem Waldweg.

Daß in der Nähe weitere Tradis der Owner versteckt waren hatten wir bereits beim ausbaldowern vom „DarkWinForest“ gesehen. Nun, nach dem sehr schönen Nachtcache war uns klar daß wir auch die Tagestour (hier der erste der Serie) machen müssen. Und wir wurden wieder nicht enttäuscht – es wurde alles geboten was zu einer guten, abwechslungsreichen Cacheserie gehört: Wälder, Wiesen, Feuchtgebiete, Koppeln, Knicks und Hochmoore mit nicht zu kompliziert versteckten PETlingen. Garniert mit frei lebenden Herden von Rindviechern sowie deren Hinterlassenschaften um die man manchmal Slalom laufen musste. Daß leider erst auf dem Weg zum vierten Cache Hunde per Schild verboten wurden konnte uns nicht aufhalten, Idefix wurde kurzerhand zur Handtasche erklärt und über die betreffende Koppel bis zum sechsten Cache getragen. Nach ca. 2,5 Stunden hatten wir die knapp 6km lange wunderschöne Runde durch diese beeindruckende Landschaft geschafft – alle Logbücher, auch das in der Munkiste der Nummer 11 konnten signiert werden. Caching at its best…

Auch wenn der Spruch schon reichlich abgenutzt ist: Ohne Geocaching wären wir dort niemals hingekommen.

Noch etwas: Auch bei uns im Wendland trifft man ja immer öfter Petrijünger aus den nahen und weiteren östlichen Nachbarländern. Die Hinterlassenschaften dieser Zeitgenossen sind leider nicht immer mit dem bei uns inzwischen gebräuchlichem Naturschutzverhalten kompatibel. Das gleiche Problem gibts am Winderatter See scheinbar auch:

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Warum kyrillisch wohl als erstes geschrieben wurde?

Designer Outlet Berlin

img_0195Outlet-Center haben mich bei unseren Besuchen in den Staaten immer sehr beeindruckt, das Einkaufen dort war immer sehr angenehm. Die Leute, egal ob Kunde oder Verkäufer sind sehr freundlich ohne aufdringlich zu sein. Alles strahlt eine gelassene Ruhe aus – so macht mir Einkaufen Spaß und keinen Streß. Die Preisgestaltung war, zumindestens aus meiner damaligen Wechselkurssicht, sehr günstig. Besonders sind bei mir die „Buy one, get two“-Angebote haften geblieben.

Gestern wollten wir dieses Einkaufserlebnis in Deutschland wiederholen und sind ins Designer Outlet Berlin gefahren: Zwar ist die Bauweise ähnlich – ein völliges Durcheinander aller möglichen imitierten Baustile, überall in dem „Dorf“ in den Gassen die gleiche leise rieselnde Musik, alles extrem frisch, sauber und ordentlich.
img_0196Aber keine Atmosphäre – da keifen sich Familien quer über die Gänge an, es wird mit den Ellbogen geschubst und gedrängelt. Was das Feeling angeht hätten wir auch ins EKZ Billstedt fahren können. Die Preise waren auch enttäuschend, mit 10-15% Nachlass weniger als Schlußverkaufsniveau. Von zwei Ausnahmen einmal abgesehen – Lindt und Crocs. Die Schokolade kriegt man teilweise für ein Drittel des üblichen Preises, die Schuhe bekommt man mit ca. 33% Rabatt. Mal sehen wann wir dort wieder hinfahren…