Campingplatz Langballigau

Ein Campingplatz im hohen Norden, von der Flensburger Förde nur durch eine Straße getrennt. Der extra angelegte WoMo-Bereich nicht durch die Schranke abgesperrt. Im fußläufig zu erreichenden Ort gibts die üblichen Versorgungsbuden für die Touris, aber leider nur noch selten Frischfisch direkt vom Kutter. „Campingplatz Langballigau“ weiterlesen

Trollforsen Camping, Gargnäs

Manchmal ist es einfach so, dass man mit einem Menschen oder einem Ort einfach nicht klar kommt. So ging es uns hier.
Warum das so war können wir uns selbst nicht erklären – kann sein daß es an den überwiegend deutschen Gästen lag, an der eher rustikalen Anlage, an den Betreibern oder an den (in diesem Urlaub zum zweiten Mal) aggressiven Mücken, wir beide fühlten uns auf diesem Campingplatz einfach nicht wohl. Auch beim spazieren gehen in der Umgebung sprang der Funke einfach nicht über.
Deshalb entschlossen wir uns am nächsten Morgen, auf die weitere schon bezahlte Übernachtung zu verzichten und weiter zu fahren. Nicht einmal Fotos haben wir von dem Campingplatz gemacht…
Nicht einmal eine halbe Stunde später fragten wir uns an einem Parkplatz, warum wir nicht dort übernachtet haben: Der Platz hatte einigen Abstand zur wenig befahrenen Straße, es gab wie so oft Grillplätze und Sitzmöglichkeiten, und zum angeln hätte man problemlos direkt an bzw. in die Vindelälven laufen können. Von solchen Plätzen gibts an dem Fluß viele…


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Jockfall

In Haparanda hatten wir endgültig beschlossen, dass wir uns an der Wohnmobilkarawane zum Nordkap nicht beteiligen wollen. Dazu hatten wir auf der bisherigen Reise zuviele gestresste Nordkap-Fahrer erlebt, von dieser Hektik wollten wir uns nicht anstecken lassen. Aber den Polarkreis überschreiten wollten wir trotzdem, um einmal die Mitternachtssonne zu erleben. Unser Ziel dafür war ein Angelcamp in dem Ort Jockfall, einige Kilometer hinter dem Polcirclen gelegen. „Jockfall“ weiterlesen

Havsbadet Danielsten, Bureå

Hier bei Bureå übernachteten wir auf einem kostenlosen Campingplatz an einer Badestelle – natürlich ohne jede Infrastruktur, aber trotzdem ist jemand da der sich um die Verteilung der Plätze kümmert und den Rasen mäht. Für diese Arbeiten wird um eine kleine Spende gebeten.
Je weiter wir nach Norden hochkamen, desto heller blieb es in der Nacht. Und zum ersten Mal in Schweden bekamen wir es mit den Mücken zu tun…

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Ljusnefors Camping

Wir haben während dieser Reise täglich entschieden, ob wir am aktuellen Standort bleiben oder zu welchem Ort wir weiterfahren wollen. Beim suchen des nächsten Zieles fiel mir dieser Campingplatz in Ljusne auf – ein CP war nötig da wir den Grauwassertank entsorgen wollten, was ja in Söderköping nicht möglich war.

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Orrefors Camping

Von einer guten Facebook-Freundin bekamen wir den Tip, uns während unseres Urlaubs auf jeden Fall den Campingplatz in Orrefors einmal anzusehen. Der Tip war so gut, dass wir dort drei Tage geblieben sind, wir fühlten uns dort direkt am See Orranäsasjön sehr wohl. Weiteres zu dem CP weiter unten… „Orrefors Camping“ weiterlesen

Naturferiendorf Rügen & Spa, Neuenkirchen OT Moritzhagen

Quelle: Google Maps

Dieser auf Nordrügen liegende, vielversprechende Stellplatz (…man schaue sich die Webseite genau an…) war unser Ziel für Ostern 2017. Hier wollten wir den Ausblick genießen, spazieren gehen und ansonsten einfach nur ausspannen. Die Betonung soll hier auf „War“ liegen, denn dabei sollte es auch bleiben – diese Adresse auf Rügen, an einem ehemaligen Raketenhügel der NVA, wurde unser erster Stellplatz-Totalausfall:

Ich hatte mit dem Besitzer/Betreiber rund 14 Tage vor Ostern telefoniert um uns anzumelden und zu reservieren. Im Zuge des Telefonats informierte er mich, dass das Sanitärhaus für den Campingbereich fertig und in Betrieb sei, wir könnten also mit einem WoMo gerne kommen. Allerdings würde auf dem Rest des Geländes gebaut werden, die Lärmquellen lägen aber weitab von dem Campingbereich. Ich sagte ihm, dass uns sowas nicht stören würde und fragte nach, ob und wie ich denn einen Platz reservieren könnte. Antwort, O-Ton: „Ist nicht nötig, wir haben genug Platz, kommen sie einfach her.“ Das nahmen wir wörtlich…

Schon die Anfahrt über die letzten Kilometer wurde sehr abenteuerlich: Die einzige, nach Neuenkirchen bzw. dessen Ortsteil Moritzhagen führende Straße mit geschlossener Fahrbahn war komplett gesperrt – Fahrbahnarbeiten. Die weite Umleitung führte über einspurige, schlecht instand gehaltene Plattenwege mit vereinzelten Ausweichen, natürlich prompt als wir darauf fuhren mit LKW-Gegenverkehr. Nachdem wir uns über zwei(?) verschlafene Örtchen durchgeschlagen hatten endete unsere Fahrt vor einem per Kette und Vorhängeschloss verrammelten Tor. Immerhin stand hinter dem Tor aber eine Tafel, auf der „Wir sind auf dem Gelände unterwegs!“ und zwei Handyrufnummern standen. Ok, die sind wohl am arbeiten, wie angekündigt…
Die erste Rufnummer gehörte jemandem, der auf dem Gelände nicht mehr beschäftigt war … und die zweite gehörte dem Besitzer, den ich ja schon kannte. Er nahm allerdings in Cottbus ab, konnte sich an unser Gespräch angeblich nicht erinnern, hatte sich auch überhaupt nichts notiert und außerdem hätten eh alle Reservierungen zu Ostern wegen des schlechten Wetters sowieso abgesagt. Und wenn er jetzt losfahren würde, wäre er erst spät in der Nacht da und das Sanitärhaus wäre nicht gereinigt und nicht in Betrieb…

So standen wir da nun, in der tiefsten Pampa von Rügen. 🙁
Leider habe einen ich in der Enttäuschung versäumt, Bilder von dem einsehbaren Teil der Anlage zu machen, nur soviel zur Erklärung: Die Realität vor Ort steht in härtestem Kontrast zur professionell gestalteten Webseite mit ihren Hochglanzdarstellungen- genau genommen sieht es dort aus wie viele andere verwahrloste NVA-Liegenschaften, einzig ein Plakat deutet darauf hin daß man am richtigen Ort ist. Mir war klar, dass uns dort eher robustes Gelände, aber kein Schicki-Micki-Stellplatz erwarten würde. Die sichtbaren Gebäude sind aber am besten mit „Lost-Place“ zu beschreiben, unter anderen Umständen hätte ich dort einen entsprechenden Geocache erwartet. Ich frage mich inzwischen wirklich, welche der vielen schönen Fotos auf der Webseite tatsächlich dort entstanden sind…

Mein persönliches Fazit als Warnung an potentielle Interessenten:
Man sollte bei dieser Location am besten schriftlich sicherstellen, dass bei Ankunft wirklich jemand vor Ort ist und dass zumindestens die auf der Webseite dargestellten Grundeigenschaften (Zugang, Sanitär, Wasser, Strom) auch wirklich zur Verfügung stehen. Ich würde mich wirklich freuen, wenn sich dort auf dem Gelände in Zukunft tatsächlich einmal so etwas wie auf der Webseite angekündigt entwickeln würde – wenn sich in der Richtung positive Erkenntnisse ergeben würden wären wir sicherlich noch einmal bereit, dort einen Versuch zu machen.
In dem aktuellen Zustand kann man allerdings wirklich nur von mutwilliger Touristenverarsche sprechen…

Ferienpark Zierow

Vor einem geplanten Treffen mit den Lüneburger Wohnmobilfreunden in Wismar hatten wir noch ein, zwei Tage Zeit, die wollten wir gerne dort in der Nähe verbringen. Wo also hin? Unsere Wahl fiel auf den Campingplatz „Ostseecamping Ferienpark Zierow„, genau passend zu unserem Wunsch möglichst nah ans Wasser zu kommen. Vor Ort wurde dieser Wunsch auch noch übererfüllt – wir konnten uns einen Platz direkt an der Kante der „Mini-Steilküste“ aussuchen. Das bedeutete zwar einen weiteren Weg zum modernen, sehr gepflegten Sanitärhaus und zum kleinen Campinglädchen – diesen Nachteil nahmen wir bei der gebotenen Aussicht auf die Fahrrinne zum Wismarer Hafen aber gerne in Kauf. Einziger Wermutstropfen war das Restaurant „Oase“ auf dem Campingplatz – dort gibts keinen frisch in der Pfanne zubereiteten Fisch, bei mir befand sich auf dem Teller der Fischplatte „Oase“ ganz offensichtlich fritierte Tiefkühlware. In der Lage (und bei dem Preis fürs Gericht) hätte ich was anderes erwartet…

Zingst, CP „Am Freesenbruch“

 

Für unseren Urlaub zwischen den Jahren haben wir uns dieses Mal unter anderem den Campingplatz „Am Freesenbruch“ in Zingst auf dem Darß ausgesucht. Die Bewertungen und Rezensionen hörten sich sehr gut an, mit dem entsprechend hohen Erwartungen kamen wir dort an.

Und unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen – es fing schon mit dem sehr netten Personal an der Rezeption an. In dem großen Wohnmobilhafen, etwas abgetrennt vom Rest des Campingplatzes gibts viele ausreichend große WoMo-Stellplätze mit wirksamer Drainage im Boden, an jedem Platz gibts Frischwasser, Abwasser, Strom und Antennenanschluß. Der Sanitärbereich ist sehr groß, sehr sauber und mit Fußbodenheizung ausgestattet, die Benutzung der großen Duschen kostet nichts extra. In der Geschirrwaschküche steht etwas für Campingplätze bisher (zumindestens für uns…) einzigartiges: Ein Profi-Geschirrspüler wie er sonst nur in Großküchen Verwendung findet. Der kam uns gerade passend zu unserem Geschirrberg vom Raclette-Abend mit unseren neben uns stehenden Freunden. Nach nur 5 Minuten war das Geschirr blitzblank, sauber und trocken – und dieses Wunderding ist ebenfalls umsonst zu benutzen. Nur Sauna und Wellness kosten extra, der Bereich wird aber von sehr kompetentem und netten Personal betreut.
Das Restaurant hat uns allerdings mit seinen sportlichen Preisen abgeschreckt, es muß aber anhand der vielen Gäste gut sein.

Außerhalb des Campingplatzes gibts sehr viele Möglichkeiten zum spazieren gehen, nicht nur am Ostseestrand und im Ort findet man schöne Ecken, auch im Wald hinter dem CP laden schöne, beschilderte Wege zum wandern ein. Eine Besonderheit ist der von Künstlern gestaltete „Olympus Fotokunstpfad“ mit dem die Fa. Olympus einen etwas anderen Promotionweg geht. An diversen Orten, z.B. auch in der Rezeption des CP, kann man sich umsonst eine sehr gute Olympus Systemkamera (OM-D E-M10 Mark II) ausleihen um diese Motive abzulichten. Die Speicherkarte darf man bei Rückgabe der Kamera behalten. Aus meiner Sicht eine tolle Art, den Leuten zu zeigen daß man mit den meisten Handys nur rudimentär fotografieren kann und was der kreative Unterschied zwischen ‚Knipsen‘ und ‚Aufnehmen‘ ist… Die drei letzten Bilder mit den glänzend reflektierenden Waldfiguren in der Galerie über diesem Absatz und das erste Foto ganz oben sind an so einem Punkt im Wald entstanden – allerdings (noch…) mit meiner eigenen betagten Olympus E620, von der aktuellen Oly habe ich dort lieber die Finger gelassen um (noch…) kein Blut zu lecken.

Aus unserer Sicht ist der Platz absolut empfehlenswert, wir werden bestimmt wieder kommen!