Naturferiendorf Rügen & Spa, Neuenkirchen OT Moritzhagen

Quelle: Google Maps

Dieser auf Nordrügen liegende, vielversprechende Stellplatz (…man schaue sich die Webseite genau an…) war unser Ziel für Ostern 2017. Hier wollten wir den Ausblick genießen, spazieren gehen und ansonsten einfach nur ausspannen. Die Betonung soll hier auf „War“ liegen, denn dabei sollte es auch bleiben – diese Adresse auf Rügen, an einem ehemaligen Raketenhügel der NVA, wurde unser erster Stellplatz-Totalausfall:

Ich hatte mit dem Besitzer/Betreiber rund 14 Tage vor Ostern telefoniert um uns anzumelden und zu reservieren. Im Zuge des Telefonats informierte er mich, dass das Sanitärhaus für den Campingbereich fertig und in Betrieb sei, wir könnten also mit einem WoMo gerne kommen. Allerdings würde auf dem Rest des Geländes gebaut werden, die Lärmquellen lägen aber weitab von dem Campingbereich. Ich sagte ihm, dass uns sowas nicht stören würde und fragte nach, ob und wie ich denn einen Platz reservieren könnte. Antwort, O-Ton: „Ist nicht nötig, wir haben genug Platz, kommen sie einfach her.“ Das nahmen wir wörtlich…

Schon die Anfahrt über die letzten Kilometer wurde sehr abenteuerlich: Die einzige, nach Neuenkirchen bzw. dessen Ortsteil Moritzhagen führende Straße mit geschlossener Fahrbahn war komplett gesperrt – Fahrbahnarbeiten. Die weite Umleitung führte über einspurige, schlecht instand gehaltene Plattenwege mit vereinzelten Ausweichen, natürlich prompt als wir darauf fuhren mit LKW-Gegenverkehr. Nachdem wir uns über zwei(?) verschlafene Örtchen durchgeschlagen hatten endete unsere Fahrt vor einem per Kette und Vorhängeschloss verrammelten Tor. Immerhin stand hinter dem Tor aber eine Tafel, auf der „Wir sind auf dem Gelände unterwegs!“ und zwei Handyrufnummern standen. Ok, die sind wohl am arbeiten, wie angekündigt…
Die erste Rufnummer gehörte jemandem, der auf dem Gelände nicht mehr beschäftigt war … und die zweite gehörte dem Besitzer, den ich ja schon kannte. Er nahm allerdings in Cottbus ab, konnte sich an unser Gespräch angeblich nicht erinnern, hatte sich auch überhaupt nichts notiert und außerdem hätten eh alle Reservierungen zu Ostern wegen des schlechten Wetters sowieso abgesagt. Und wenn er jetzt losfahren würde, wäre er erst spät in der Nacht da und das Sanitärhaus wäre nicht gereinigt und nicht in Betrieb…

So standen wir da nun, in der tiefsten Pampa von Rügen. 🙁
Leider habe einen ich in der Enttäuschung versäumt, Bilder von dem einsehbaren Teil der Anlage zu machen, nur soviel zur Erklärung: Die Realität vor Ort steht in härtestem Kontrast zur professionell gestalteten Webseite mit ihren Hochglanzdarstellungen- genau genommen sieht es dort aus wie viele andere verwahrloste NVA-Liegenschaften, einzig ein Plakat deutet darauf hin daß man am richtigen Ort ist. Mir war klar, dass uns dort eher robustes Gelände, aber kein Schicki-Micki-Stellplatz erwarten würde. Die sichtbaren Gebäude sind aber am besten mit „Lost-Place“ zu beschreiben, unter anderen Umständen hätte ich dort einen entsprechenden Geocache erwartet. Ich frage mich inzwischen wirklich, welche der vielen schönen Fotos auf der Webseite tatsächlich dort entstanden sind…

Mein persönliches Fazit als Warnung an potentielle Interessenten:
Man sollte bei dieser Location am besten schriftlich sicherstellen, dass bei Ankunft wirklich jemand vor Ort ist und dass zumindestens die auf der Webseite dargestellten Grundeigenschaften (Zugang, Sanitär, Wasser, Strom) auch wirklich zur Verfügung stehen. Ich würde mich wirklich freuen, wenn sich dort auf dem Gelände in Zukunft tatsächlich einmal so etwas wie auf der Webseite angekündigt entwickeln würde – wenn sich in der Richtung positive Erkenntnisse ergeben würden wären wir sicherlich noch einmal bereit, dort einen Versuch zu machen.
In dem aktuellen Zustand kann man allerdings wirklich nur von mutwilliger Touristenverarsche sprechen…

Ferienpark Zierow

Vor einem geplanten Treffen mit den Lüneburger Wohnmobilfreunden in Wismar hatten wir noch ein, zwei Tage Zeit, die wollten wir gerne dort in der Nähe verbringen. Wo also hin? Unsere Wahl fiel auf den Campingplatz „Ostseecamping Ferienpark Zierow„, genau passend zu unserem Wunsch möglichst nah ans Wasser zu kommen. Vor Ort wurde dieser Wunsch auch noch übererfüllt – wir konnten uns einen Platz direkt an der Kante der „Mini-Steilküste“ aussuchen. Das bedeutete zwar einen weiteren Weg zum modernen, sehr gepflegten Sanitärhaus und zum kleinen Campinglädchen – diesen Nachteil nahmen wir bei der gebotenen Aussicht auf die Fahrrinne zum Wismarer Hafen aber gerne in Kauf. Einziger Wermutstropfen war das Restaurant „Oase“ auf dem Campingplatz – dort gibts keinen frisch in der Pfanne zubereiteten Fisch, bei mir befand sich auf dem Teller der Fischplatte „Oase“ ganz offensichtlich fritierte Tiefkühlware. In der Lage (und bei dem Preis fürs Gericht) hätte ich was anderes erwartet…

Zingst, CP „Am Freesenbruch“

 

Für unseren Urlaub zwischen den Jahren haben wir uns dieses Mal unter anderem den Campingplatz „Am Freesenbruch“ in Zingst auf dem Darß ausgesucht. Die Bewertungen und Rezensionen hörten sich sehr gut an, mit dem entsprechend hohen Erwartungen kamen wir dort an.

Und unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen – es fing schon mit dem sehr netten Personal an der Rezeption an. In dem großen Wohnmobilhafen, etwas abgetrennt vom Rest des Campingplatzes gibts viele ausreichend große WoMo-Stellplätze mit wirksamer Drainage im Boden, an jedem Platz gibts Frischwasser, Abwasser, Strom und Antennenanschluß. Der Sanitärbereich ist sehr groß, sehr sauber und mit Fußbodenheizung ausgestattet, die Benutzung der großen Duschen kostet nichts extra. In der Geschirrwaschküche steht etwas für Campingplätze bisher (zumindestens für uns…) einzigartiges: Ein Profi-Geschirrspüler wie er sonst nur in Großküchen Verwendung findet. Der kam uns gerade passend zu unserem Geschirrberg vom Raclette-Abend mit unseren neben uns stehenden Freunden. Nach nur 5 Minuten war das Geschirr blitzblank, sauber und trocken – und dieses Wunderding ist ebenfalls umsonst zu benutzen. Nur Sauna und Wellness kosten extra, der Bereich wird aber von sehr kompetentem und netten Personal betreut.
Das Restaurant hat uns allerdings mit seinen sportlichen Preisen abgeschreckt, es muß aber anhand der vielen Gäste gut sein.

Außerhalb des Campingplatzes gibts sehr viele Möglichkeiten zum spazieren gehen, nicht nur am Ostseestrand und im Ort findet man schöne Ecken, auch im Wald hinter dem CP laden schöne, beschilderte Wege zum wandern ein. Eine Besonderheit ist der von Künstlern gestaltete „Olympus Fotokunstpfad“ mit dem die Fa. Olympus einen etwas anderen Promotionweg geht. An diversen Orten, z.B. auch in der Rezeption des CP, kann man sich umsonst eine sehr gute Olympus Systemkamera (OM-D E-M10 Mark II) ausleihen um diese Motive abzulichten. Die Speicherkarte darf man bei Rückgabe der Kamera behalten. Aus meiner Sicht eine tolle Art, den Leuten zu zeigen daß man mit den meisten Handys nur rudimentär fotografieren kann und was der kreative Unterschied zwischen ‚Knipsen‘ und ‚Aufnehmen‘ ist… Die drei letzten Bilder mit den glänzend reflektierenden Waldfiguren in der Galerie über diesem Absatz und das erste Foto ganz oben sind an so einem Punkt im Wald entstanden – allerdings (noch…) mit meiner eigenen betagten Olympus E620, von der aktuellen Oly habe ich dort lieber die Finger gelassen um (noch…) kein Blut zu lecken.

Aus unserer Sicht ist der Platz absolut empfehlenswert, wir werden bestimmt wieder kommen!

Bootsanleger & Camping Neu Göhren

Eigentlich bin ich ein Mensch, der immer zuerst das Gute sucht. Kritik äußere ich ungerne ohne auch positive Dinge hervorzuheben, denn die gibts eigentlich immer. Bei diesem Campingplatz fällt mir das aber ausgesprochen schwer – das einzige Positive, was mir nach einigem 20160819_175434 (Medium)Nachdenken einfiel waren die überaus freundlichen und netten Dauercamper auf diesem Platz.  „Bootsanleger & Camping Neu Göhren“ weiterlesen

Campingpark Gartow

Vorletzter Nachtrag: Eigentlich sollte dieser Bericht hier unter der Überschrift „Womo-Stellplatz Hitzacker“ stehen, eine in Eckernförde geborene Idee zu einem Minitreffen von Mitgliedern unserer lokalen Wohnmobilisten-Facebookgruppe zur Verkostung meines ersten klassisch selbstgebauten B20160603_175029 (Andere)ieres sollte dort stattfinden. Erst später bekam ich mit daß es in Hitzacker überhaupt keinen offiziellen Stellplatz gibt, sondern nur einen Parkplatz für Reisebusse und Reisemobile. Laut telefonischer Aussage einer Gemeindemitarbeiterin ist dort auch tatsächlich nur eine Übernachtung zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit erlaubt, das Aufstellen von Campingstühlen oder Ausfahren der Markise sei verbotenes Campingverhalten, und dieses Verbot würde vom Ordnungsamt Hitzacker notfalls auch durchgesetzt werden. In einschlägigen Internetforen hatte ich schon ähnliches gelesen – damit war Hitzacker als Treffpunkt gestorben, da wir keine Lust hatten dort unter Umständen vertrieben zu werden musste auf die Schnelle ein Ersatz her. Da ich das Bier nicht weit durch die Gegend fahren wollte mußte er aber in der Nähe sein…

Es wurde Gartow, genaugenommen der Campingpark Gartow. Für uns eine fürchterlich aufwändige Anfahrt – rund sieben Kilometer von unserem Zuhause weg, auf der Hinfahrt kam der Motor unseres Womos nur auf Betriebstemperatur weil wir etwas vergessen hatten und die Strecke zwei Mal fuhren… 🙂
20160603_160804 (Andere)Das letzte Mal war ich als Schüler auf diesem Platz, deshalb bestand er in meiner Erinnerung nur aus einer großen Wiese mit Zelten drauf. Irrtum, mag sein daß er das vor einer halben Ewigkeit mal war, inzwischen ist das ein schicker, parkartig angelegter Campingplatz der aus meiner Sicht keinen Vergleich mit Womo-Stellplätzen aus der Kategorie „Top-Platz“ zu scheuen braucht. Es gibt mehrere großzügige Wiesen, aber auch mit Waldstreifen abgeteilte Platzbereiche mit 4 bis 20 Parzellen, so kommt nie das Gefühl auf daß man auf einem wirklich großen Campingplatz ist. Sogar eine platzweite TV-Signalverteilung gibt es, zwar noch(?) analog, aber immerhin. Einzig die WoMo-Entsorgung könnte etwas besser befahrbar sein, aber da die Anlage seit kurzem einen neuen Betreiber hat wird sich hier sicherlich auch noch etwas tun.

Campingplatz „Am Wiesengrund“, Malliß

Vierter „Nachtragsbeitrag“: Wie in Fresenbrügge waren wir schon einmal vor ganz langer Zeit mit dem Gorlebener Bootsklub hier. Allerdings nur als Wasserlieger bzw. Tagesgast, der Campingplatz war für uns also neu.P1140680-002
Hierher nach Malliß werden wir uns öfter einmal zum Wochenende zu Zweit zurückziehen – dieser kleine, familiär geführte Campingplatz bietet absolute Ruhe und Gemütlichkeit, man hört keinen Verkehrslärm, hat nicht den Trubel von großen Campinganlagen oder Stellplätzen, trotzdem ist der Platz für uns in nicht einmal in einer Stunde zu erreichen. Die von Bäumen abgeschatteten WoMo-Plätze haben eine extra errichtete Satanlage, die großen Rasenplätze sind eben und gut entwässert, für Gruppen gibts eine abgelegene Extrawiese. Das große Sanigebäude ist vorbildlich ausgestattet, sogar an einen Schlachtplatz für die gefangenen Fische aus dem benachbarten Kanal wurde gedacht. Man kann in Ruhe an den Kanälen in der Umgebung spazieren gehen, die Kinder haben ihren Spaß auf dem großen Spielplatz und im Streichelzoo, unsere Enkeltochter war hierher „zum Eingewöhnen ans Womo“ dabei – sie war laufend bei den Tieren. Leider habe ich es versäumt anständige Fotos vom Platz zu machen, da unser Enkeltöchterchen aber unbedingt noch einmal hierher möchte werde ich Gelegenheit zum nachholen bekommen…

Die Anfahrt ist etwas tricky, auch wenn der ausgeschilderte Weg immer schmaler und verwinkelter wird und die Brücke nicht die neueste ist: Einfach weiterfahren, das passt schon! 😉

Camping- und Ferienpark Havelberge

Dritter „Nachtrag“: Kurzbericht – wir haben diesen Campingplatz auf unserer Rückreise aus Polen als Zwischenstop zum Übernachten genutzt.

20160507_163940 (Andere)Bei unserer unreservierten Ankunft war die schmale Zufahrtsstraße mit Unmengen von PKWs fast zugeparkt. Grund war ein Drachenbootrennen, welches gerade an dem Tag stattfand. Dementsprechend war auch der Platz gefüllt, und das Rezeptionspersonal bzw. das Buchungssystem wohl überlastet – der uns zugewiesene Platz war belegt. Ein zufällig vorbeikommender, routinierter Platzwart schickte uns also kurzerhand auf einen freien Platz der höheren Kategorie und korrigierte den Buchungsfehler telefonisch, so geht Service. Von dem neuen Platz hatten wir beste Sicht zur Ziellinie der Drachenbootrennstrecke, einen kurzen Weg zum20160507_162152 (Andere) Platzrestaurant und am Abend noch wirklich gute Livemusik von einer Bluesrockband. Eines der vielen großen und sauberen Sanigebäuden war auch nicht weit weg. Weil das gesamte Gelände sehr hügelig ist waren die wenigsten Plätze parzelliert, aber alle sind ausreichend planiert. Für Familien mit Kindern absolut empfehlenswert, für die Kids gibts ein Animationsprogramm fast rund um die Uhr – und im Restaurant kann man zu zivilen Preisen auch lecker essen.

Ostsee-Rekonvaleszenz in drei Etappen

Bei meinem Antrittsbesuch nach dem Stents setzen hat mein Hausarzt nichts dagegen, dass ich einen Teil meiner Zeit nicht auf dem Wohnzimmersofa, sondern im Wohnmobil verbringe. Einzige Bedingung: keine starken Belastungen wie Selterkisten schleppen – eine leichte, gleichmäßige Beanspruchung durch Fahrradfahren oder Spazierengehen wäre aber sehr gut.
Gesagt, getan – und da meine liebe Göttergattin bei der Gelegenheit endlich auch einmal das WoMo fahren sollte, haben wir uns ein Ziel ausgesucht was nicht allzu weit weg lag: Den WoMo-Stellplatz Sanddornstrand.

Sanddornstrand
Sanddornstrand

Der SP besteht eigentlich aus zwei Plätzen, einmal gibts den relativ unbefestigten und unebenen Bereich zwischen Steilküste und Haltepunkt der Molli-Bahn. Diese Plätze haben Stromversorgung über einige wenige Baustromkästen, wer hier einige Extrameter Kabel dabei hat ist klar im Vorteil. Und zum zweiten gibt es einen befestigten Parkplatz vor dem Bahnübergang. Hier gibts (noch…?) keinen Strom, das kann sich aber ändern, denn es gucken dort Kabel aus der Erde. Neben dem Ver-/Entsorgungsbereich steht ein neuer Sanitärcontainer zur Verfügung, Brötchen gibts nach Vorbestellung in dem direkt gegenüber liegenden Restaurant. Außerdem gibts an der Treppe zum Strand eine Strandbar mit einem Dampfplauderer hinter dem Tresen – der Mann hat ein ausgesprochenes Sendungsbewusstsein, seine lauten Sprüche an das vorbeikommende Publikum kann man mögen, muß man aber nicht: Auf die Dauer wurde es für mich eher nervig…
Direkt an der Steilküste entlang führt ein Spazierweg – der allerdings von vielen Radfahrern als Rennstrecke mißverstanden wird. Dementsprechend oft wird man als Fußgänger beiseite gebimmelt, zu Fuß hat man dort keine Entspannung. Bleibt nur der Spaziergang am steinigen Strand. Nach einer Nacht beschlossen wir weiter zu fahren, auf die Insel Poel.

Und zwar zum Hafen von Timmendorf/Poel. Dort hatten wir die Wahl zwischen dem Stellplatz und dem direkt daneben liegenden Campingplatz.

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Wir entschieden uns für den SP – auf dem ich mich denn auch gleich festfuhr. Die lehmigen Grasplätze sehen zwar alle gleich aus, sind aber offenbar unterschiedlich entwässert. Ich erwischte natürlich einen der nassen Plätze, die Vorderräder waren sofort bis zur Felge weg. Mit etwas Geduld, Fingerspitzengefühl im Gasfuß und Anschub einiger weiterer Wohnmobilisten kam ich da glücklicher Weise wieder raus, Pamela fand unterdessen einen trockenen Platz weit weg von den nächsten Stromsäulen – auch hier sind ein paar Meter Stromkabel mehr eine gute Idee. Die Sanitärcontainer waren leider abgeschlossen, was die Besitzerin des benachbarten Souveniergeschäftes genau so wenig verstand wie wir, bei ihr kann man aber die Duschmarken bekommen wenn der Sanibereich wieder zugänglich ist. Brötchen gibts ab 8:00 Uhr beim Bäcker im Ort – sehr leckere Riesendinger. Frischfisch war für uns am Meer natürlich Pflicht – den holten wir uns im Hafen vom Kutter, weil man ihn vorbestellen muß allerdings erst am nächsten Tag.

Nach zwei Tagen zogen wir weiter ans Süßwasser, zum Campingplatz Sternberger Seenland am Luckower See. Nach den beiden eher unruhigen Stellplätzen war dieser sehr ruhig gelegene CP eine richtige Erholung, wir durften uns einen der großen, fast ebenen Plätze mit Seeblick selbst aussuchen.

Wegen des hohen Baumbestandes gibts dort direkt am Platz in der Versorgungssäule neben Strom und Wasser auch einen Sat-Anschluß. Der Platz gehört zur Campingtour MV, dementsprechend großzügig sind die sehr sauberen Sanitärbereiche gestaltet. Zwar nicht so modern-römisch-dekadent wie in Waren oder Pepelow, aber allemal mehr als ausreichend. Brötchen gibts hier auch nach Vorbestellung, wer mag kann auch im Gastrobereich der Rezeption ein Frühstück serviert bekommen. Diverse Einkaufsmöglichkeiten gibts in fußläufiger Entfernung, für weiter entfernte Ziele kann man sich E-Bikes ausleihen. Ich kann mir vorstellen daß wir hier noch einmal herkommen wenn ich wieder etwas mobiler bin…

Jahreswechsel in Waren (Müritz)

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Da ich am Silverstertag noch bis 12:00 Uhr arbeiten „durfte“, konnten wir uns für unseren geplanten Jahreswechsel im Wohnmobil nur einen in relativer Nähe liegenden Campingplatz aussuchen. Ein CP war nötig weil dort Sanitäranlagen sind, es war Frost angesagt. „Jahreswechsel in Waren (Müritz)“ weiterlesen

Ostseecamping „Am Salzhaff“, Pepelow

Unser dritter Wochenendausflug (7.11.) mit dem Wohnmobil führte uns ans Salzhaff bei Pepelow, diesmal hatten wir uns einen „TopPlatz“-Stellplatz ausgesucht. Wir wollten einfach mal sehen ob dieses Prädikat auch wirklich soviel wert ist, wie erzählt wird. Zumindestens hier waren wir sehr positiv überrascht:
Das Restaurant könnte von Qualität und Ambiente bei uns im Landkreis auch in der oberen Liga mitspielen. Und beim Sanitärbereich war uns klar was einen TopPlatz ausmacht, zu beiden Punkten steht noch was bei den Bildern.
Die eigentlichen WoMo-Stellplätze sind im Bereich um das neue Restaurant-/Rezeptions- und Sanitärgebäude angeordnet, noch vor der Schranke für den Campingplatz. Die ebenen Stellplätze sind sehr groß, teilweise beschattet von Bäumen. Zur Zeit wird offenbar eine neue Beleuchtung gebaut, überall guckten Kabel aus der Erde.
Zum reinen Übernachten mit einem eventuellen Abendessen sind die Stellplätze wirklich Top, man kann über einen Acker zum Haff gucken.

Wir wollten aber ein wenig mehr Meer – drum fragten wir bei der Anmeldung ob wir nicht einen (Camping-)Platz am Wasser bekommen könnten. Das war kein Problem, wir bekamen den Platzplan mit angekreuzten Stellplätzen direkt am Strand in die Hand gedrückt („Von da habt ihr aber einen weiten Weg, wir haben nur noch im Hauptgebäude zwei Duschen im Damenbereich auf, der Rest ist schon frostsicher gemacht“) und durften uns umsehen. Sofort war uns klar daß wir da stehen wollten! Trotz des etwas diesigen Wetters am ersten Abend fühlten wir uns pudelwohl. Und im Damenbereich duschen wollte ich auch schon immer mal… 😉
Nach einiger Zeit tauchten auf den umgebenden Plätzen auch noch weitere WoMos auf, alles Kitesurfer die auf den am Abend angekündigten Sturm hofften. Der Sturm kam erst am nächsten Tag, dafür ging dann das Wasser – die Kitesurfer mußten mit ihrem Drachen weit laufen bis sie genug Wasser unterm Kiel hatten.
Strom und Wasser gibts pauschal an jedem Platz, Ent- und Versorgung an einem extra angelegten Bereich links vor der Schranke. Gasflaschen können auch getauscht werden.
Durchaus möglich daß wir hier noch einmal hinkommen…
Webseite: http://www.campingtour-mv.de/pepelow/