Zingst, CP „Am Freesenbruch“

 

Für unseren Urlaub zwischen den Jahren haben wir uns dieses Mal unter anderem den Campingplatz „Am Freesenbruch“ in Zingst auf dem Darß ausgesucht. Die Bewertungen und Rezensionen hörten sich sehr gut an, mit dem entsprechend hohen Erwartungen kamen wir dort an.

Und unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen – es fing schon mit dem sehr netten Personal an der Rezeption an. In dem großen Wohnmobilhafen, etwas abgetrennt vom Rest des Campingplatzes gibts viele ausreichend große WoMo-Stellplätze mit wirksamer Drainage im Boden, an jedem Platz gibts Frischwasser, Abwasser, Strom und Antennenanschluß. Der Sanitärbereich ist sehr groß, sehr sauber und mit Fußbodenheizung ausgestattet, die Benutzung der großen Duschen kostet nichts extra. In der Geschirrwaschküche steht etwas für Campingplätze bisher (zumindestens für uns…) einzigartiges: Ein Profi-Geschirrspüler wie er sonst nur in Großküchen Verwendung findet. Der kam uns gerade passend zu unserem Geschirrberg vom Raclette-Abend mit unseren neben uns stehenden Freunden. Nach nur 5 Minuten war das Geschirr blitzblank, sauber und trocken – und dieses Wunderding ist ebenfalls umsonst zu benutzen. Nur Sauna und Wellness kosten extra, der Bereich wird aber von sehr kompetentem und netten Personal betreut.
Das Restaurant hat uns allerdings mit seinen sportlichen Preisen abgeschreckt, es muß aber anhand der vielen Gäste gut sein.

Außerhalb des Campingplatzes gibts sehr viele Möglichkeiten zum spazieren gehen, nicht nur am Ostseestrand und im Ort findet man schöne Ecken, auch im Wald hinter dem CP laden schöne, beschilderte Wege zum wandern ein. Eine Besonderheit ist der von Künstlern gestaltete „Olympus Fotokunstpfad“ mit dem die Fa. Olympus einen etwas anderen Promotionweg geht. An diversen Orten, z.B. auch in der Rezeption des CP, kann man sich umsonst eine sehr gute Olympus Systemkamera (OM-D E-M10 Mark II) ausleihen um diese Motive abzulichten. Die Speicherkarte darf man bei Rückgabe der Kamera behalten. Aus meiner Sicht eine tolle Art, den Leuten zu zeigen daß man mit den meisten Handys nur rudimentär fotografieren kann und was der kreative Unterschied zwischen ‚Knipsen‘ und ‚Aufnehmen‘ ist… Die drei letzten Bilder mit den glänzend reflektierenden Waldfiguren in der Galerie über diesem Absatz und das erste Foto ganz oben sind an so einem Punkt im Wald entstanden – allerdings (noch…) mit meiner eigenen betagten Olympus E620, von der aktuellen Oly habe ich dort lieber die Finger gelassen um (noch…) kein Blut zu lecken.

Aus unserer Sicht ist der Platz absolut empfehlenswert, wir werden bestimmt wieder kommen!

Meisen schicken EMails

Seit einigen Tagen hängt ein gläsernes Vogelfutterhäuschen an einem meiner Bürofenster. Von drinnen schaut eine IP-Camera drauf – und die schickt mir Fotos per Mail, wenn sich im Futterhaus was tut:


Bisher waren nur Meisen zu Besuch, mal sehen wer da alles noch vorbei schaut. Das hier ist das Futterhaus, der Link dahinter führt zu Amazon:

Eine Action Cam? Braucht kein Mensch!

…hab ich jedenfalls bisher gesagt.

Bis ich vor kurzem einmal als Treiber an einer Drückjagd teilnehmen durfte. Sowas, wo eine Menge grün angezogene Leute, möglichst viel Lärm machend, in einer Reihe nebeneinander durch den aufgeräumten Wald latschen und das Wild vor sich her treiben. Das ganze ein Mal, und gut ists.

Weit gefehlt, das war wohl früher mal so!
Ich bin, eine orange Weste tragend, nach einem ausgeklügelten Kurs durch das Revier geführt worden, nicht gerade leise, aber ohne Krawall. Mein GPSR hat danach eine zurückgelegte Distanz von lediglich 7 km angezeigt. Dies waren die bisher anstrengendsten 7 km Waldspaziergang, die ich jemals gemacht habe. Einige meiner Muskeln waren am nächsten Tag der Meinung, daß es mindestens 15 km waren – immerhin habe ich diese Muskeln dabei aber kennengelernt, ich hatte vorher von ihrer Existenz keine Ahnung… „Eine Action Cam? Braucht kein Mensch!“ weiterlesen

Seltener Gast am Heiligabend

Ich hatte diese kleinen Kerle schon einige Male aus dem Augenwinkel gesehen, aber nie richtig mitbekommen wie schön die Schwanzmeisen sind. Am 24.12. hab ich sie mit der Kamera erwischt, die Lichtverhältnisse waren nicht optimal…:

Spielereien mit Licht…

In den Gartower Tannen gibt es an vielen markanten Stellen schöne sehr alte Bäume. Sie sind nicht der Säge zum Opfer gefallen, sie vollenden ihr Leben auf die natürliche Art. Im Herbst ihrer Zeit tragen sie kaum noch Blätter, haben aber trotzdem noch eine Aufgabe, denn sie dienen als Wohnung für viele Bewohner des Waldes.
Dieses Exemplar ist uns bei Spaziergängen in den Wäldern um Gartow besonders aufgefallen. Heute Abend sind wir ihm mit einigen Lichtquellen an die Rinde gegangen – ganz ansehnlich als ersten Versuch, aber noch ausbaufähig…

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Wir schenken uns nix.

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Zumindestens nicht zu den ritualisierten Festtagen. Trotzdem ist das Foto da links mit einer (für mich) neuen Olympus Spiegelreflex entstanden. Die ist wirklich kein Weihnachtsgeschenk, einfach nur ein gutes Schnäppchen 🙂
Das kam so: Meine liebe Göttergattin hatte heute morgen mal wieder ihre übliche frühe Bettflucht angetreten und ihren ebenso üblichen Rundblick durch die diversen FB-Hökergruppen und eBay-Kleinanzeigen gemacht. Und dort bei den Kleinanzeigen ist ihr ein Angebot aus den NBL für eine Olympus E-420 mit zwei Kit-Zooms aufgefallen, die Anzeige war noch warm, so frisch war die. 100,-€, mit diversem Zubehör. Viel zu günstig, dafür gabs aber einen einfachen Grund: Dem Vorbesitzer hat sie einfach viel zu viele Knöppkes und Rädchen. Dementsprechend war sie kaputtkonfiguriert – z.B. falscher Farbraum, permanente Unterbelichtung um 1,5 EV und ein völlig falscher Blitzmodus. Deshalb dachte der gute Mann wohl daß er uns eine halb defekte Kamera andreht.

Aber weit gefehlt, mit knapp 4000 Auslösungen geht eine Oly natürlich nicht kaputt – ich hab sie in einfach nur den Werkszustand zurückversetzt und alles war gut. Jetzt hat sie meiner guten alten E-1 gezeigt was eine Harke ist, so knackescharf (Klick aufs Bild macht es größer!) hat die solche indirekt geblitzen Aufnahmen noch nie hinbekommen. Die alte Dame darf jetzt in die Vitrine zu ihren analog-chemischen Vorfahren und ich verschiebe den Kauf einer anderen Systemkamera erst einmal…