Drei Tage Mega-Event für 12 Euro, mit Übernachtung

Mal wieder etwas zum Geocaching…
Da gibts im Internet ein Milchmädchen, welches für das erste Megaevent im Norden einen Eintrittspreis von rund 480€ für eine vierköpfige Familie errechnet, ohne Übernachtung und Verpflegung. Macht also ~120€ pro Nase, und diverse andere Sachen an Listing und Event findet sie auch noch zu bemeckern…
Die Dame ist zwar eh bekannt (…und belächelt…) für ihre ausgeprägtes BILD-Sendungsbewusstsein, ich mache hier trotzdem aber mal unsere persönliche, subjektive Gegenrechnung auf:
25€ für den dreitägigen WoMo-Stellplatz
5€ pro Person für das Ticket
0€ für unseren Hund
Summe: 35€ für zwei Personen.
Macht also drei Tage Mega-Event für rund 12 Euro pro Tag – mit Übernachtung, Essen und Trinken müssten wir ja eh, auch wenn wir überhaupt nicht hinfahren würden!

Und jetzt freuen wir uns auf das Event! Bei dem vorgesehenen, umfangreichen Programm kann es sicherlich auch was zu meckern geben – dazu werde ich aber erst hinterher etwas schreiben, wenn überhaupt…

P.S. & Edit: Natürlich hab ich die Headline auch geBILDet, wie das Milchmädchen – in Wahrheit sind es exorbitante 35€ die wir beide für das ganze, dreitägige Event bezahlen müssen. Welch Wucher…

Hype um einen Honigtopf

In den letzten Wochen hatte dieses kleine, unbedeutende Blog eine Menge Besucher – Grund war ein kleiner Hinweis den ich in den Listing einiger Geocaches untergebracht hatte. Hintergrund dabei war die Tatsache, daß einer der mutmaßlichen Urheber der Mysterie-Datenbank in einer lokalen, geschlossenen Facebookgruppe Mitglied war und dort fleißig mitlas – allerdings entgegen seiner üblichen Gewohnheiten nichts zu dem Hack und der Datenbank kommentierte. Selbst als ich dort den bewussten Hinweis zu der später so genannten „Prangerseite“ veröffentlichte blieb diese Person in Deckung. Allerdings tauchte der Hinweis plötzlich unvollständig zitiert in einem anderen Blog auf und kurze Zeit später schlug bei einem meiner Caches das erste SBA-Log auf. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

Damit verselbstständigte sich die Sache leider in eine unbeabsichtigte Richtung und vor allem in von mir überhaupt nicht erwartete Dimensionen. Was als Honeypot für eine Person gedacht war, war plötzlich Thema in sozialen Netzen, Foren und weiteren Blogs. Dabei war der Tenor in den Äußerungen bis auf Ausnahmen durchweg „Ich will das Spiel spielen wie ich will, der darf meinen Namen nicht veröffentlichen, nicht mal den GC-Nick“. Stimmt, die hatten alle Recht, für mich wäre das zumindest eine Missachtung ihres Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Aber sie haben zwei Dinge übersehen: Erstens hatte ich auf der Seite überhaupt noch keinen Namen genannt – das war auch nie geplant, genau so wenig wie Nachfragen meinerseits oder Notes zu den Foundlogs. Und zweitens hätte es doch jeder in der Hand gehabt, nicht in der Liste aufzutauchen – er hätte das Spiel eben nur fair spielen müssen.
Statt dessen haben sich die vielen Bedenkenträger nun per Realname, GC-Nick oder Sockenpuppe selbst in ein Licht gebracht, in dem sie nie stehen wollten. Der Honeypot hatte also doch gewirkt, nur nicht in der Weise wie ich mir das gedacht hatte.

Da die Sache nun anders als geplant lief (inzwischen waren aus Sicht der Bedenkenträger viele meiner Caches archivierungswürdig), hatte ich in einer Note die Absicht geäußert, die Angelegenheit von einem Reviewer begutachten zu lassen. So wollte ich herausfinden ob die Cache-Owner aus Sicht von Groundspeak eine Möglichkeit haben, den Mißbrauch der geleakten Finalkoordinaten zu verhindern. Auch dabei ich mich getäuscht, ich bekam keine Post von einem Reviewer, sondern von Groundspeak selbst.
In sehr freundlichem Ton wurde ich gebeten den Hinweis herauszunehmen, was ich nach einigen Mails hin- und her auch gerne gemacht habe, er war ja nur Teil des Honeypots. Da Groundspeak mich gebeten hat den gesamten Mailaustausch vertraulich zu behandeln, kann ich leider nicht daraus zitieren. Nur soviel: Ich werde meine existierenden Mysteries und Multis Zug um Zug per Finalverlegung für faire Geocacher wieder spielbar machen, bei einem gehts allerdings nicht, auf den passt aber unser Hofhund aber auf. Weitere Mysteries und Multis werde ich bis auf Weiteres nicht mehr erstellen.

Mein Fazit aus der Angelegenheit: Wenn Groundspeak nicht angemessen reagiert, wird sich Geocaching in der bisher bekannten Form über kurz oder lang von selbst erledigt haben. Die Vielfalt, die den Reiz des Spieles ausmachte wird sich in Eintönigkeit wandeln. Denn die Datenbanken werden weiter gepflegt werden und von den Falschspielern weiter fleißig genutzt werden – und damit wird den Ownern und ehrlichen Geocachern der Spaß genommen. Und ist die Vielfalt erst einmal weg, bleiben nur noch Tradiketten und eventuell einzelne alte Tradis an schönen Orten. Schade drum…

BTW: Dies ist ein moderiertes Blog, will heißen das Kommentare nicht sofort sichtbar sind und von mir einzeln freigegeben werden. Kommentare mit erfundenen Namen lasse ich gerne zu, allerdings sollten sie sachlich sein. Was in den letzten Tagen hier im Spamfilter hängen geblieben ist, geht auf keine Kuhhaut…

Wie ein Spiel von seinen Spielern zerstört wird

Warum schreibe ich das hier? Gute Frage, eigentlich ist ja in diversen Blogs, Foren und Sozialen Netzen schon genug darüber geschrieben worden wie eine kleine Minderheit von Geocachern gerade versucht, das Spiel neu zu definieren und allen anderen Spielern ihre Spielweise aufzuzwingen.

Dieser Minderheit sind Mysterie- und Multicaches ein Dorn im Auge, diese Leute möchten Punkte sammeln und nicht erst Umwege oder Rätsel bewältigen müssen um loggen zu können. Um einfach an die finalen Koordinaten zu kommen, wurden deshalb geheime Facebookgruppen zum austauschen der Koordinaten angelegt. Zuerst wurden dort einzelne Lösungen ausgetauscht, mit der Zeit wurden es kleine gpx-Dateien –  und zum Schluß wurde ein Geocheck-Server gehackt, dessen Datenbank abgezogen und veröffentlicht. Der Verlauf ist hier und in den folgenden Beiträgen auf Ulfs Blog gut zu verfolgen gewesen. Rund 28.000 Geocaches mit verborgenen Finalkoordinaten wurden auf einen Schlag zu simplen Tradis wie man sie in jeder x-beliebigen Pissecke findet. Wunderschöne, aufwändig gemachte Mysterieserien, für die die Owner Geld und Zeit investierten und ehrliche Finder Wochen zur Lösung benötigten, waren plötzlich nur noch ein einfacher Powertrail, den man an einem Nachmittag finden und loggen konnte.

Die Reaktion der Owner war so vielfältig wie das Spiel – manche deaktivierten bzw. archivierten ihre Caches, manche verlegten den Final und manchen ist es egal. Ich habe mich entschlossen, denjenigen Cachern, die die geleakten Koordinaten verwendet haben ein wenig Aufmerksamkeit zu widmen. Das kann ich machen weil ich verhältnismäßig wenige Caches besitze und die auch noch ziemlich wenig gefunden werden. Dazu habe ich in den Listings der Caches folgenden Hinweis platziert:SpielverderberhinweisEs dauerte nicht lang bis die ersten Reaktionen kamen, auch die waren wieder vielfältig:

Hier kann man gut sehen, wie sinnentstellendes zitieren funktioniert – man lässt einfach die oberste und unterste Zeile weg, schon passt es zu dem was man loswerden will. Man schreibt von Drohungen, Verpflichtungen, Rechenschaft ablegen, übersieht geflissentlich meinen Vorbehalt und fragt sich wo das denn wohl hinführt. Immerhin fragt ein Kommentator wo das Spiel aktuell schon hingekommen ist…

Kurz darauf kam bei unserem Hauscache das, was ich erwartet hattee – ein SBA-Log, was nicht ins Weltbild bzw. in die eigene Spielwelt passt muß weg. Auch wieder mit Dingen garniert von denen nie die Rede war. Und da doppelt ja besser hält, schiebt man noch ein zweites SBA-Log hinterher, scheinbar wurde der fundlose Sockenpuppenaccount genau für solche Zwecke bei Groundspeak angelegt. Ich bin gespannt, mal sehen wann und wie ein Reviewer darauf reagiert.

In den weiteren Kommentaren im eben verlinkten Blog, der/die SBA-Logger scheinen mit der Webseite irgendwie in Verbindung zu stehen, kann man gut erkennen wes Geistes Kind diese Spielverderber und Falschspieler sind:
Zitat: „Wenn der Finder im Logbuch steht darf er den Cache loggen,ohne Angst haben zu müssen als Betrüger diffamiert zu werden.“ Soso, wer also gedopt ins Ziel kommt, beim SuperG Tore auslässt oder die Langslaufrunden im Stadion über den Rasen abkürzt darf nicht als Betrüger entlarvt werden?
Zitat: „Das öffentliche Anprangern sowohl auf der HP des Owners,als auch in den Logs seiner Listings setzt aber dem ganzen die Krone auf.“ Ja wirklich, Ullrich und Armstrong sind ja auch wirklich zu bedauern gewesen dass sie in den Zeitungen ihren Namen immer lesen mussten. Wieso wollen die Schummler denn eigentlich keine Öffentlichkeit, ist doch angeblich alles OK und regelkonform? Doch ein schlechtes Gewissen?
Zitat: „Tja wenn man es nötig hast seinen 3x im Jahr gefundenen D5 zu archivieren weil man Angst vor Leuten hat, die das gleiche Hobby teilen, dann ist man wohl selbst ein bisschen der Spielverderber.“ Ach so, wir Owner sollen nun gefälligst auch noch still halten und akzeptieren dass Betrüger den D5/T4 als D1/T1 machen? Oder sollen wir euch das Leben noch leichter machen und die Finalkoordinaten gleich ins Listing schreiben?
Zitat, gleicher Autor wie eben: „Ist doch schön wenn die Dose gefunden wird, darum gehts, draußen sein und Spaß haben. Leben und leben lassen.“ Richtig, es ist schön wenn die Dose gefunden wird. Aber nur wenn es so passiert wie es sich der Owner gedacht hat, denn er hat einen kniffligen/langen Mysterie/Multi gelegt, keinen DriveIn-Tradi wie ihr ihn gerne hättet!

Undsoweiterundsofort, man könnte noch viel abgründiges aus den Blogs, Foren und FB-Gruppen zitieren. Immer gehts darum daß man das Spiel so spielt wie man will, aber genau dies den anderen nicht zugestehen mag. Traurig…

Ich frage mich immer noch warum ich das hier schreibe, wahrscheinlich nützt es nichts. Aber ich will nicht tatenlos zusehen wie von betrügerischen Typen, die nicht in der Lage sind die Konsequenzen ihres Verhaltens zu erkennen, ein schöner Zeitvertreib kaputt gemacht wird. Und immerhin hab ich mal meinem Frust freien Lauf gelassen…

De Elv geit…

An diesem Wochenende haben wir einen Negativrekord gebrochen – bei so niedrigen Temperaturen waren wir noch nie geocachen. Zuerst am Samstag zwei hochwertige Lost-Places im Dunstkreis von Salzwedel:
http://coord.info/GC25JPA und http://coord.info/GC38B23

Und heute noch diesen extra für uns gelegten LP, auch knapp auf der anderen Seite vom grünen Band: http://coord.info/GC4WQH3

Nachdem wir die letzte Dose gehoben hatten schien die Sonne so schön daß wir zum Abschluß noch einmal an die Elbe gefahren sind, hier einige Impressionen davon. Wie immer bringt ein Klick aufs Bild die große Version zum Vorschein:

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RIP – First Germany, GC77

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Schade drum, aber nach allem was man so liest ist die Archivierung dieses Geocaches wohl die logische Konsequenz aus dem was dort vor Ort in letzter Zeit abging. Ich hoffe das ist kein schlechtes Vorzeichen für dieses schöne Hobby… 🙁
Immerhin haben wir ihn in 2011 noch gefunden – mal sehen welche Dose nun zur Pilgerstätte wird.

 

Rezepte zum Geocachingevent „Wendländischer Cacherklönschnack – Solstitium“

Bei unserem gestrigen Geocaching-Event „Wendländischer Cacherklönschnack – Solstitium“ haben gab es viele Nachfragen nach den Rezepten für unserer Getränke und Speisen. Hier kommen die Antworten – man nehme….

…für einen Liter Punsch „Winterhauch“:

  • 250 ml Wasser
  • 750 ml Traubensaft, rot
  • 2 Orange(n), unbehandelt
  • 2 Zitrone(n), unbehandelt
  • 1 Msp. Zimtpulver
  • 1 Stange/n Zimt
  • 4 Gewürznelken
  • 3 EL Honig
  • 1 Sternanis, nach Belieben

Zubereitung:
Wasser, Traubensaft, Honig, Gewürze, evtl. 1 Sternanis und in Achtel geschnittene dünne Orangen- und Zitronenscheiben zusammen erhitzen, nicht kochen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. In Glühweingläser verteilen. Die Gläser mit Orangenschalenspiralen verzieren.
Quelle: www.chefkoch.de

…für eine Flasche „Weihnachtslikör“ (der war zum alkoholischen aufpeppen des Punsches gedacht. Warum hat den eigentlich niemand probiert?):

  • Schale einer Bio-Orange
  • 30 Zuckerwürfel, alternativ 90 g brauner Zucker
  • 30 Kaffeebohnen
  • 1 große Zimtstange
  • 700 ml Korn oder einen anderen neutralen Schnaps

Zubereitung:
Die Orange heiß waschen und abtrocknen, die Schale mit einem Sparschäler dünn abschälen ohne das Weiße mit zu erfassen. Die Schale mit dem Zucker, den Kaffeebohnen und der Zimtstange in eine saubere Flasche geben und den Schnaps zugießen.
An einem warmen Ort etwas eine Woche ziehen lassen, dabei ab und zu schütteln. Durch einen Kaffeefilter abseihen und in Flaschen abfüllen.
Quelle: Ratgeber „Frau und Familie“

… für ein Kuchenblech vom schwedischen Lachskuchen „Schwedenpizza“:

  • 2 Pck. Blätterteig
  • 400 g Lachs, geräucherter
  • 4 Ei(er), (gr. M)
  • 400 g geraspelter Käse
  • etwas weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • etwas Meersalz
  • etwas Muskat
  • ½ Bund Dill

Zubereitung:
Den Blätterteig auf ein gefettetes Backblech legen, den Lachs in Stückchen zupfen und darauf verteilen.
Die Eier mit dem Käse und den Gewürzen verrühren. Ei-Käsemasse auf dem Lachs-Blätterteig verteilen und für ca. 15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.
Danach den gehackten Dill darüber streuen.
Quelle: www.chefkoch.de

… ca 2 Liter „Highland Punch“:

  • 1/2 Flasche Schottischen Whisky, am besten ein milder Malt
  • 1/2 Flasche braunen Rum
  • 1/8 Liter Portwein
  • 1/8 Liter Weinbrand
  • 1 Liter Wasser
  • Zitronensaft einer Zitrone
  • 200 g Zucker

Zubereitung:
Den Zucker mit dem durchgeseihten Zitronensaft in dem Wasser auflösen und fast bis zum sieden erhitzen. Die Alkoholika hinzugeben und wiederum bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen.
Nicht auf nüchternen Magen zu empfehlen, aber das gilt ja eigentlich für alle Alkoholika. Und wenn man die Zutaten im Supermarkt nicht aus den untersten Regalen holt gibts auch keinen Schädel am Morgen danach…
Quelle: irgendwo aus dem Internet

Cacherunde um den Winderatter See

Angeln ist ein wunderschönes Land. Jedesmal, wenn wir hier geocachen entdecken wir neue schöne Ecken von diesem Teil Schleswig-Holsteins.

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Der Winderatter See mit den umliegenden Caches

Entdeckt haben wir das Gebiet um den Winderatter See durch diesen Nachtcache. Da wir den (weshalb auch immer…) nicht finden konnten haben wir uns einen anderen Nachtcache gesucht – und diesen „DarkWinForest“ beim Winderatter Wald entdeckt. Der war genau so wie wir uns einen Nachtcache für zwei Personen vorstellten: Keine hektischen „Spiel ohne Grenzen“-Aufgaben, aber auch nicht zu einfach mit 08/15-Reflektorstrecken. Auf dem Googlemap-Screenshot ist das der unterste Smiley bei dem Waldweg.

Daß in der Nähe weitere Tradis der Owner versteckt waren hatten wir bereits beim ausbaldowern vom „DarkWinForest“ gesehen. Nun, nach dem sehr schönen Nachtcache war uns klar daß wir auch die Tagestour (hier der erste der Serie) machen müssen. Und wir wurden wieder nicht enttäuscht – es wurde alles geboten was zu einer guten, abwechslungsreichen Cacheserie gehört: Wälder, Wiesen, Feuchtgebiete, Koppeln, Knicks und Hochmoore mit nicht zu kompliziert versteckten PETlingen. Garniert mit frei lebenden Herden von Rindviechern sowie deren Hinterlassenschaften um die man manchmal Slalom laufen musste. Daß leider erst auf dem Weg zum vierten Cache Hunde per Schild verboten wurden konnte uns nicht aufhalten, Idefix wurde kurzerhand zur Handtasche erklärt und über die betreffende Koppel bis zum sechsten Cache getragen. Nach ca. 2,5 Stunden hatten wir die knapp 6km lange wunderschöne Runde durch diese beeindruckende Landschaft geschafft – alle Logbücher, auch das in der Munkiste der Nummer 11 konnten signiert werden. Caching at its best…

Auch wenn der Spruch schon reichlich abgenutzt ist: Ohne Geocaching wären wir dort niemals hingekommen.

Noch etwas: Auch bei uns im Wendland trifft man ja immer öfter Petrijünger aus den nahen und weiteren östlichen Nachbarländern. Die Hinterlassenschaften dieser Zeitgenossen sind leider nicht immer mit dem bei uns inzwischen gebräuchlichem Naturschutzverhalten kompatibel. Das gleiche Problem gibts am Winderatter See scheinbar auch:

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Warum kyrillisch wohl als erstes geschrieben wurde?

Metamorphose – aus Victor1 ist Wendlander geworden

Ab sofort passt mein/unser Username bei www.geocaching.com zum Wohnort und zu dieser Webseite 😉

Weil ein Kollege, der sich frisch bei Groundspeak angemeldet hatte mich fragte ob man seinen Usernamen nachtäglich ändern könnte schaute ich mich bei denen einmal auf der Supportseite um. Und siehe da, es geht wieder, sogar ganz einfach: In einer Mail kurz den Wunsch kundtun, keine 24 Stunden später war es erledigt. Sämtliche Eintrage in den Cachelogbüchern wurden mit herübergezogen, nur in den Listings der eigenen Caches mußte ich noch Hand anlegen.

Draisinenrennen Bleckede

Ich wollte schon immer einmal zu den Draisinenrennen in Bleckede, dieses Jahr sollte es am 12. September wieder stattfinden. Weil ich das als Otto Normalzuschauer in den letzten Jahren aber nicht hinbekam dort einmal hinzufahren habe ich in diesem Jahr meinen Gorlebener Mitcachern DrMotzi, Dirk und Grulle vorgeschlagen dort einmal mit einer eigenen Mannschaft aufzutreten. Eine Damenmannschaft hatte sich dann auch noch schnell gefunden, Mannschaftsnamen ausgedacht („Dosensucher Gorleben“, „Crazy Chicks“) und passend bedruckte T-Shirts wurden auch noch bestellt.
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Los ging es am 12. morgens mit einem gemeinsamen Frühstück, danach wurden dann die beiden bestellten Großraumtaxis geentert. Schließlich wollten wir ja nur ein wenig Spaß haben – die Hinfahrt gestaltete sich dann auch dementsprechend lustig.  Bei den Trainingsläufen wurde ein wenig Gas gegeben, Hauptsache man ist dabei…

Als wir aber nach dem ersten Lauf merkten daß wir, untrainiert wie wir waren, in beiden Klassen ganz vorne mit dabei waren kam denn doch der Ehrgeiz durch – Ergebnis: Herren und Damen jeweils Sieger, zusätzlich holten die Herren den Bahnrekord! Und nebenbei gabs für die Damen beim Draisinenschubsen noch den 2. und 3. Platz.

Vielen Dank an das Organisationsteam von der IG Draisine Bleckede, auch die Afterraceparty hat richtig Spaß gebracht! Nächstes Jahr treten wir wieder an – aber mit mehr Schlachtenbummlern für noch mehr Stimmung. Und mal sehen ob wir die Titel verteidigen können, wir kommen vorher auch mal zum trainieren vorbei…