Salzwedel, WoMo-Stellplatz am Freibad

Salzwedel … für uns eher eine Einkaufsalternative zu unseren Kreisstädten oder zu Lüneburg. Einen Grund, hier einen Stellplatz zu suchen gabs bisher nicht – bis zur der Ankündigung, daß es in Salzwedel ein Streetfoodfestival geben würde…
Das Event war nicht ganz das, was ich erwartet hatte, denn angekündigt waren „Delikatessen aus aller Welt“, tatsächlich bekam man (gefühlt…) an jedem zweiten Stand einen Burger. Den dann zwar etwas 
folkloristisch angehaucht mit Kimchi, Pulled Pork oder einer Bulette vom Angeler Sattelschwein, ich hatte mir aber mehr exotischere Sachen erhofft. Immerhin gabs aber einen Stand mit fritierten Heuschrecken für 2€ das Stück… 

Der Stellplatz in Salzwedel lag für den Besuch des Events optimal, es waren gerade mal 5 min Fußweg bis zum Gelände. Sanitäre Einrichtungen gabs nicht – die Freibad-Saison hatte noch nicht begonnen. Ansonsten ist der Platz zum erkunden der schönen Altstadt sehr empfehlenswert. 

 

Ostfriesen Bräu

Mal ein Food- und Stellplatz-Beitrag…
Nach einem weiteren Besuch des guten Stellplatzes in Bremerhaven suchten wir noch eine Übernachtungsstation in Richtung Weener. In Bagband, einem kleinen Dorf kurz vor Leer wurden wir fündig. 20160913_141712-01-01Eine kleine Landbrauerei bietet dort auf ihrem Hinterhof Parkmöglichkeiten für einige WoMos, Strom ist vorhanden, weitere Infrastruktur gibt es aber nicht. Dafür gibts draußen einen großen Biergarten und drinnen eine vorzügliche Küche und ein leckeres, dunkles Landbier. Unfiltriert, mit einer deutlichen Hopfennote, scheinbar müssen die Ostfriesen wie in Jever grundsätzlich eine Schaufel Hopfen mehr in die Sudpfanne kippen… 😉
Als Alsterwasser schmeckte mir das Ostfriesenbräu fast besser als pur, das kann allerdings auch an den hohen Temperaturen liegen, die wir bei unserem Besuch ertragen mussten. Morgens wird man durch Flaschengeklapper geweckt weil diverse Getränkemärkte und Privatkunden schon früh Nachschub holten – aber das hatten wir uns eh schon gedacht. Zum Übernachten war das für uns genau das richtige…

Stellplatz Hof Schwarzes Moor, Balge

Unsere erste Urlaubs-Übernachtungsstation in Balge auf dem Hof Schwarzes Moor war auch unser allererster Landvergnügen-Stellplatz.

Abendstimmung mit untergehender Sonne

Auf der Seite vom Reise- und Genussführer Landvergnügen wird damit geworben auf den dort angebotenen Stellplätzen „ruhig und naturnah“ stehen zu können, dieses Prädikat kann man diesem Stellplatz mit Fug und Recht geben: Da wir buchstäblich allein mitten in der Natur standen haben wir Abends die Rollos einfach offen gelassen. Auch ansonsten haben wir uns pudelwohl gefühlt – Strom gibts aus dem Hühnerstall, zum Abend einen gemütlichen Klönschnack mit dem Besitzer des Anwesens inklusive Führung durch sein 7,5t-Selbstbau-WoMo-Projekt „Big Blue“. Im Hofladen haben wir uns mit Rotwein, Eiern und Nudeln, alles Bio, eingedeckt.

Uns hat diese andere Art der WoMo-Stellplätze gefallen, mal sehen ob wir in diesem Urlaub noch einen weiteren passenden Landvergnügen-Platz finden.

Stellplatz Hafeneinfahrt Dömitz

20160611_095958 (Andere)

Letzter Nachtrag: Dieser WoMo-Stellplatz hat das Potential uns zumindestens in nächster Zeit an Freitagen als Stammgast zu sehen. Grund ist der Betreiber, das Restaurant des Dömitzer Hafenhotels mit seinen leckeren, regelmäßigen Themenbuffets immer am Freitag. Bisher waren wir zwei Mal mit dem WoMo dort – und waren beide Male pappsatt und froh, Sofa sowie Schlafmöglichkeit in direkter Nähe zu haben.

Trotzdem lohnt sich die Anreise natürlich auch an anderen Tagen, Dömitz hat eine interessante Altstadt zum spazieren gehen, auf den Elbdeichen kann man auf beiden Seiten wunderbar Fahrrad fahren und die Festung ist auch einen Besuch wert. Falls die Bilder in der Galerie den Eindruck machen, man würde dort mit dem WoMo an der Strasse stehen – dieser Eindruck täuscht, diese „Straße“ ist der Bahndamm zur ehemaligen Dömitzer Eisenbahnbrücke:

Quelle: Google Maps
Quelle: Google Maps

Resteverwertung per Dutch Oven

Heute ist endlich mal wieder unser Dopf zu Ehren gekommen, der stand schon viel zu lange arbeitslos in der Küche herum.

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Meine liebe Göga hat gestern einen kurzen Blick in den Kühlschrank geworfen, kurz danach hatte sie ein Rezept im Kopf. Einfach so frei Schnauze, ohne Link zu Chefkoch&Co… „Resteverwertung per Dutch Oven“ weiterlesen

Urbräu – mein erstes, selbstgebrautes Bier

20150919_204800_kEs ist wirklich Bier geworden!
Mein erstes selbst hergestelltes Bier! 🙂
Stimmt nicht ganz: Vor über zwanzig Jahren bekam ich einmal einen sogenannten „Brausack“ geschenkt, nach einfüllen von warmen Wasser gärte da drin irgendwas vor sich hin, das Ding blähte sich dabei auf – und am Ende kam eine komische Plörre raus.
Deshalb zähle ich diesen frühen Versuch einfach mal nicht mit und genieße, während ich dies hier schreibe die erste Flasche selbst gebrautes Urbräu. Selbst gemacht mit einem Bierkit aus konzentrierter Bierwürze, Wasser und Hefe. Vor gut zwei Wochen habe ich in meiner Homeoffice-Teeküche den Sud angesetzt, in der ersten Woche die Hauptgärung gespannt verfolgt, dann das Jungbier liebevoll abgefüllt und in den Flaschen nachgären lassen. Seit zwei Tagen ist das Bier nun ausgegoren, gestern kamen die Flaschen in den kühlen Küchenkeller zum reifen. Bis auf eine Buddel, die hab ich im Kühlschrank runtergekühlt und eben ganz gespannt aufgemacht. Dunkel und nur wenig trüb sieht es im Glas aus. Malzige Süße macht es süffig – und zum Schluß bleibt eine sehr deutliche Hopfenbittere. Es perlt nur leicht, von stabilem Schaum kann keine Rede sein. Die Hopfenbittere hat seit dem abfüllen schon abgenommen, mal schauen wie sich das reifende Bier nun noch entwickelt…
Das ganze hat viel Spaß gemacht und war bestimmt nicht mein letztes „eigenes“ Bier!

Neuzeller „Kyritzer Mord & Totschlag“ und Neumarkter Lammsbräu „Urstoff“

20150831_185014kUrstoff:
Süffig und lecker, hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem „Edlen Hellen“ aus Flensburg. Pilstrinker werden damit nicht warm werden…

 

 

 

 

 

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Ritterbier, Mord und Totschlag, mittelalterlich … hört sich alles sehr brutal an. Geschmacklich ist das Bier aber genau das Gegenteil. Cremiger, dunkler Schaum, sanfte Süße mit leichten Raucharomen, aber kein Hopfen. Hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem umstrittenen „Schwarzen Abt“ aus der gleichen Brauerei.