Alter Bock in Dömitz

Da benutzt doch ein stattlicher Rehbock die Umgebung des Wohnmobilstellplatzes im Dömitzer Hafen als (Über-)Lebensraum. Und das scheinbar so erfolgreich daß er ein stolzer Sechsender geworden ist:

In den Wiesen zwischen Alter Elde und der Hafeneinfahrt kann er sich sicher sein daß ihm da kein Jäger ans Leder will – höchstens die (oft leider unangeleinten) Hunde der Spaziergänger stören ihn etwas beim zupfen an den Wiesenkräutern.
Eine ähnlich große Ricke haben wir in der gleichen Wiese auch gesehen, da sie z.Zt. sicherlich Kitze in der Nähe liegen hat war sie aber extrem scheu…

Meisen schicken EMails

Seit einigen Tagen hängt ein gläsernes Vogelfutterhäuschen an einem meiner Bürofenster. Von drinnen schaut eine IP-Camera drauf – und die schickt mir Fotos per Mail, wenn sich im Futterhaus was tut:


Bisher waren nur Meisen zu Besuch, mal sehen wer da alles noch vorbei schaut. Das hier ist das Futterhaus, der Link dahinter führt zu Amazon:

Finkenkönig…

… nennt man den Kernbeißer auch, wie ich eben beim googeln gelernt habe.
Jetzt, bei anhaltender Kälte wird der Besuch unserer zwei Futterstellen immer vielfältiger. Neben den üblichen Spatzen und Kohl- und Blaumeisen sah ich vor einigen Tagen das erste Mal Schwanz- und Tannenmeisen. Grünfinken sind wieder da, Buchfinken werden auch immer mehr, selbst Drosseln und Tauben versuchen die kleinen Futterhäuschen zu entern. Und nun eben die Premiere des Kernbeißers – so eine Fotofalle ist schon praktisch. Ein Klick aufs Bild macht es größer!
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Seltener Gast am Heiligabend

Ich hatte diese kleinen Kerle schon einige Male aus dem Augenwinkel gesehen, aber nie richtig mitbekommen wie schön die Schwanzmeisen sind. Am 24.12. hab ich sie mit der Kamera erwischt, die Lichtverhältnisse waren nicht optimal…:

Fischsuppe mit Federvieh

Einer der Vorteile eines Homeoffices ist ja daß man seine Arbeitszeit in weiten Teilen selbst bestimmen kann. Heute morgen haben wir das auf Grund eines Tips einer FB-Freundin einmal reichlich ausgenutzt – vor dem Duschen, dem ersten Kaffee und der Tageszeitung erst mal schnell ins Auto und zu einem ornithologischen Hotspot:

Dieser See ist in den letzten Tagen zu einer Pfütze geschrumpft. Vorteil für die Fischer unter den Vögeln, Nachteil für die Schuppenträger – es gibt immer mehr Beute auf immer kleinerem Raum. Wobei das seit Tagen so geht, man muß sich wundern daß da überhaupt noch was drin ist.
Und die „Profis“ waren auch wieder da, wie man sieht ist so ein Tarnzelt an dieser Stelle wirklich sinnvoll… 😉

DIY Kartoffeln, eigene Ernte aus der Maurerpütz…

Heute haben wir unsere „Kübelkartoffeln“ geerntet.
Ende April, eigentlich zu spät, habe ich einige farbige Kartoffeln vom Hof Ellenberg in Maurerkübel gesteckt. Diese Kartoffeln hatten wir in ihren 1kg-Tüten letztes Jahr in den Keller gelegt damit sie frisch bleiben, denn eigentlich wollten wir sie essen. Irgendwie sind sie dort aber in Vergessenheit geraten und hatten nun dementsprechend lange Triebe als ich die Tüten öffnete. Zufällig hatte ich kurz vorher im Netz eine Beschreibung gefunden wie man Kartoffeln auf dem Balkon ziehen kann – nämlich in einfachen schwarzen Maurerkübeln. Also schnell vier eckige 65L-Kübel aus dem Gartower Baumarkt und einige Sack billige Blumenerde aus dem Meetschower Gartenmarkt geholt um das mal auszuprobieren. Der Trick bei der Sache ist, die Kartoffeln erst in eine nur handbreit hohe Erdschicht zu legen und abzuwarten bis die ersten Blätter da heraus gucken. Dann sollte man diese Blätter wieder mit Erde bedecken und so weitermachen bis die Kübel voll sind, so soll die Pflanze angeregt werden die Knollen in Etagen von unten nach oben auszubilden.
Die Kübel habe ich unten gegen Staunässe mit Löchern versehen und auf Mauersteine gestellt damit die Löcher nicht verstopfen und dort von unten keine Schädlinge in die Kübel wandern. Untergebracht waren die Kübel an einer sonnigen Hausmauer, durch die schwarze Farbe wurden sie von der Sonne immer schon warm gehalten. Leider habe ich von der ganzen Sache keine Bilder von Anfang an gemacht, heute sahen es so aus:

Die Kübel kurz vor der Ernte
Die Kübel kurz vor der Ernte

Eigentlich habe ich bei diesem Experiment nur einige wenige schrumpelige Minikartoffeln erwartet, schließlich waren unsere „Saatkartoffeln“ ja für den Verzehr gedacht. Aber von wegen, herausgekommen ist dies:

Erdäpfel suchen
Erdäpfel suchen
Ausbeute
Ausbeute

Die Sorten von unten nach oben – Heiderot, Mayan Gold, La Ratte und Blauer Schwede.
Viel ist es tatsächlich nicht geworden, die meisten Knollen sind auch klein, durch den Winter kommen wir wohl nicht damit… 😉
Trotzdem sind wir uns sicher daß nächstes Jahr wieder Kartoffelkübel bei uns auf dem Hof stehen werden. Ein Paar mehr werden es sein, und sie werden früher bestückt. Außerdem werden wir pro Kübel weniger Kartoffeln legen, diese Kübel waren komplett mit Wurzelgeflecht ausgefüllt weshalb wir annehmen daß sich die Pflanzen gegenseitig die Nährstoffe weggenommen haben.

Morgen wird die Ernte verputzt, ganz klassisch als Pellkartoffel mit Butter, Leinöl und Kräuterquark. Ich freu mich schon drauf….

Spielereien mit Licht…

In den Gartower Tannen gibt es an vielen markanten Stellen schöne sehr alte Bäume. Sie sind nicht der Säge zum Opfer gefallen, sie vollenden ihr Leben auf die natürliche Art. Im Herbst ihrer Zeit tragen sie kaum noch Blätter, haben aber trotzdem noch eine Aufgabe, denn sie dienen als Wohnung für viele Bewohner des Waldes.
Dieses Exemplar ist uns bei Spaziergängen in den Wäldern um Gartow besonders aufgefallen. Heute Abend sind wir ihm mit einigen Lichtquellen an die Rinde gegangen – ganz ansehnlich als ersten Versuch, aber noch ausbaufähig…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA
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Mal wieder eine Wasserstandsmeldung… 23.06.13, am Abend

Nach unserem Kurzurlaub mit Ausflug nach Norwegen sind wir wieder Zuhause aufgeschlagen. Unser erster Weg nachdem das Auto entladen war führte uns wohin? Natürlich zu unserem Pegel…

Seit unserer letzten Pegelablesung vor 10 Tagen (13.06. 18,93m) ist das Wasser um 175cm gefallen:

17,18m ü.NN.
17,18m ü.NN.
Den alten Mann hat es wohl bei einem der Unwetter in den letzten Tagen umgehauen
Den alten Mann hat es nun doch umgehauen. Wohl bei einem der Unwetter in den letzten Tagen?
Dafür blieb dieser alte Herr standhaft
Dafür blieb dieser alte Herr standhaft