Meisen schicken EMails

Seit einigen Tagen hängt ein gläsernes Vogelfutterhäuschen an einem meiner Bürofenster. Von drinnen schaut eine IP-Camera drauf – und die schickt mir Fotos per Mail, wenn sich im Futterhaus was tut:


Bisher waren nur Meisen zu Besuch, mal sehen wer da alles noch vorbei schaut. Das hier ist das Futterhaus, der Link dahinter führt zu Amazon:

Finkenkönig…

… nennt man den Kernbeißer auch, wie ich eben beim googeln gelernt habe.
Jetzt, bei anhaltender Kälte wird der Besuch unserer zwei Futterstellen immer vielfältiger. Neben den üblichen Spatzen und Kohl- und Blaumeisen sah ich vor einigen Tagen das erste Mal Schwanz- und Tannenmeisen. Grünfinken sind wieder da, Buchfinken werden auch immer mehr, selbst Drosseln und Tauben versuchen die kleinen Futterhäuschen zu entern. Und nun eben die Premiere des Kernbeißers – so eine Fotofalle ist schon praktisch. Ein Klick aufs Bild macht es größer!
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Seltener Gast am Heiligabend

Ich hatte diese kleinen Kerle schon einige Male aus dem Augenwinkel gesehen, aber nie richtig mitbekommen wie schön die Schwanzmeisen sind. Am 24.12. hab ich sie mit der Kamera erwischt, die Lichtverhältnisse waren nicht optimal…:

Fischsuppe mit Federvieh

Einer der Vorteile eines Homeoffices ist ja daß man seine Arbeitszeit in weiten Teilen selbst bestimmen kann. Heute morgen haben wir das auf Grund eines Tips einer FB-Freundin einmal reichlich ausgenutzt – vor dem Duschen, dem ersten Kaffee und der Tageszeitung erst mal schnell ins Auto und zu einem ornithologischen Hotspot:

Dieser See ist in den letzten Tagen zu einer Pfütze geschrumpft. Vorteil für die Fischer unter den Vögeln, Nachteil für die Schuppenträger – es gibt immer mehr Beute auf immer kleinerem Raum. Wobei das seit Tagen so geht, man muß sich wundern daß da überhaupt noch was drin ist.
Und die „Profis“ waren auch wieder da, wie man sieht ist so ein Tarnzelt an dieser Stelle wirklich sinnvoll… 😉