WoMo-Stellplatz Bienenbüttel

Bienenbüttel, wieder so ein Ort den ich ohne Geocaching nie aufgesucht hätte. Irgendwie lag Bienenbüttel immer abseits unserer Wege, egal in welche Richtung wir fuhren.

Quelle: Google Maps

Daß es dort einen Stellplatz gibt habe ich erst gemerkt als die Ankündigung eines Geocaching-Events ins Email-Postfach flatterte und wir überlegten ob wir teilnehmen sollten.
Und genau dafür war der Platz auch passend – zum übernachten nach einem Event, ansonsten gibts dort aus meiner bescheidenen Sicht eigentlich nichts was uns dort hingezogen hätte. Sieht man auch daran, daß ich es noch nicht einmal geschafft habe ein eigenes Foto des SP zu schießen. :-/
Preislich völlig OK, Ausstattung auch – daß es dort irgendwo ein öffentliches WC nebst Duschen gibt (wohl in der benachbarten Halle?) habe ich erst auf Bienenbüttels Webseite erfahren…

MakeUp am WoMo…

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Vorher…

Lose Lästerzungen behaupteten ja schon dass wir statt eines Wohnmobils einen Kühlschrank durch die Gegend fahren. Ein wenig Wahrheitsgehalt hatte das ja wegen den großen, weißen Flächen wirklich, siehe Bild links, draufklicken machts größer – und tatsächlich hatten wir uns auch schon kurz nach dem Kauf gefragt, ob und wie wir Ole ein wenig personalisieren oder wenigstens in den Originalzustand vom Hersteller SEA zurückversetzen könnten, denn einige Originaldekore wurden bereits in der Vergangenheit vom Vorbesitzer beseitigt. Im Internet gibts ja genug Womo-Dekore zu kaufen, allerdings waren uns die entweder zu einfach („Blaue Wellen hat ja jeder…“), nicht gerade zur Form des Aufbaus passend (irgendwelche Luken oder Beschläge wären im Weg) oder zu bunt (…große Prilblumen, wer kennt sie noch?), wir stellten uns farblich eher was dezentes mit einem persönlichen Touch vor.

Glücklicherweise hat unser Gegenübernachbar das passende Hobby – er besitzt einen mittelgroßen Folienplotter und macht sich damit eigene Dekore für Wohnungswände, T-Shirts und vier- bzw. zweirädrige Fahrzeuge. Phantasie hat der Mann auch, nach bei ihm abgelieferten Seitenansichten und ein paar Stichworten kam er flugs mit diversen Vorschlägen um die Ecke. Die wiederum führten dann allerdings zu diversen Diskussionen zwischen Pam und mir – mal passte dem einen dieses Motiv an der Position nicht, mal war dem anderen eine Figur auf jener Seite zu groß. Nach einiger Zeit fanden wir, als Anfang, nun wenigstens für die Fahrerseite zu einem Kompromiss. Der Grundstein für die Geschichte, die wir damit auf den Wänden des WoMos erzählen wollen wurde nun in den letzten Tagen gelegt. Hier ein paar Bilder des „Making of“ in teilweise brüllender Hitze, an dieser Stelle auch einmal vielen Dank an Matthias für die Ideen und dieses erste realisierte Kapitel:

So wie da unten rechts siehts seit heute Nachmittag aus – in Gänze ist Oles MakeUp aber noch lange nicht fertig, denn die Geschichte hat genau genommen noch nicht einmal richtig angefangen, eigentlich wurde erst das Vorwort angeklebt.

...nachher
…nachher

Das stilisierte WoMo neben dem Tankdeckel wird (auf einer noch zu klebenden Straße), am Häuschen im Wendland vorbei, zu skandinavischen und anderen Zielen fahren. Diese Fortsetzungen werden dann auf den anderen Seiten des Autos zu sehen sein, und irgendwann einmal wird Ole über die Motorhaube zurückkehren – wie das genau aussehen wird ist aber noch nicht raus, darüber müssen Pam und ich erst einmal noch gründlich diskutieren… 😉

Interaktiver Reiseatlas

GooglemapsWir haben natürlich, wie wahrscheinlich viele andere auch, eine Deutschlandkarte an der Wand hängen auf denen wir unsere bisher angesteuerten WoMo-Reiseziele mit Steckfähnchen festhalten. Nach einer gewissen Anzahl von Zielen verliert man aber den Überblick, Ortsnamen kann man nicht mehr erkennen weil andere Nadeln im Weg stehen oder der Maßstab ist so groß daß eh nur die Metropolen lesbar sind. Sowas geht im Web natürlich besser und informativer, drum hab ich ein wenig gebastelt…:

Rote Symbole sind reine Wohnmobil-Stellplätze oder Campingplätze, bei denen wir die WoMo-Häfen vor der Schranke genutzt haben.
Blaue Symbole sind Campingplätze, die wir auch genau so genutzt haben.
An grünen Symbolen haben wir frei gestanden.

Da dieser Beitrag Stück für Stück nach unten rutscht ist die Karte auch im oberen Menu hinter „Reiseatlas“ verlinkt, wenn man in der eingebetteten Karte oben rechts auf das eckige Symbol klickt öffnet sie sich in größerem Format in einem neuen Fenster.

Bootsanleger & Camping Neu Göhren

Eigentlich bin ich ein Mensch, der immer zuerst das Gute sucht. Kritik äußere ich ungerne ohne auch positive Dinge hervorzuheben, denn die gibts eigentlich immer. Bei diesem Campingplatz fällt mir das aber ausgesprochen schwer – das einzige Positive, was mir nach einigem 20160819_175434 (Medium)Nachdenken einfiel waren die überaus freundlichen und netten Dauercamper auf diesem Platz.  „Bootsanleger & Camping Neu Göhren“ weiterlesen

Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß

Zum Schiffe gucken muß man als Wendländer nicht unbedingt an den NOK fahren, die Müritz-Elde Wasserstrasse, also der Kanal von Dömitz an der Elbe in Richtung Schwerin bzw. Berlin genügt. 20160723_101427_DxOFür uns liegt der Kanal im Gegensatz zum NOK in „Wochenend-entfernung“ zum kurz entschlossenen Entspannen und Runterkommen. „Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß“ weiterlesen

Stellplatz Schlei-Marina Lindauhof

Hierher konnten wir von unserem Wohnwagen immer herüber sehen und das Kommen und Gehen der Wohnmobile und Sportboote beobachten. wp-1470467424091.jpegSchon damals hatte ich mir vorgenommen, hier irgendwann einmal mit einem eigenen WoMo zu stehen. Jetzt war es soweit – und wir wurden von dem Betreiberpärchen samt Kochoriginal sehr nett versorgt. Da Sturm angesagt war, wurde uns ein windgeschützter Platz gezeigt.

Im Restaurant Gonzos Biergarten gibts eine leckere kleine Karte mit vorzüglichen Bratkartoffeln. Die Nächte waren ruhig und angenehm, so schlimm war der angekündigte Sturm dann doch nicht. Großzügiger Sanibereich mit angenehmer Hintergrundmusik.

Grauwasserentsorgung gibts nicht, macht aber nix – in Süderbrarup gibts in der Nähe des Marktplatzes (Quellenstrasse) eine öffentliche Entsorgung.

Friedrichstädter Wohnmobilstellplatz Am Halbmond

Von diesem Stellplatz wurde uns schon mehrere Male von Freunden sehr positiv berichtet, schon alleine das Satellitenbild bei GoogleMaps macht einen neugierig. 20160703_165105_DxODer Platz liegt tatsächlich sehr ruhig, trotzdem kann man zu Fuß oder mit Fahrrad in kürzester Zeit in dem schönen Städtchen sein. Es hatte in der Nacht vor unserer Ankunft extrem geregnet, das war wohl der Grund warum einige der Stellplätze sehr nass (aber nicht matschig) waren, wir fanden aber trotzdem noch einen trockenen Platz mit Strom. Tip für Leute, die wie wir noch nie da waren: Die Plätze haben alle einen Namen der auf einem kleinen Schild am Kopf steht. Neben dem Namen ist ein kleines Symbol an dem man erkennen kann ob es sich um einen Platz mit, oder ohne Stromversorgung handelt. So spart man sich das erneute umparken… 😉
Das Abrechnungssystem mit den Karten finde ich sehr gut, ähnliches gibts auch in Eckernförde. Allerdings könnte es für Stoßzeiten wie Sonntags hier wie dort noch einen zweiten Automaten geben. Der Sanibereich mit je zwei kombinierten Klos und Duschen ist knapp ausreichend, in der Zeit wo wir da waren war eine der Herrenduschen defekt, was dann auch zu Wartezeiten führte. Der überdachte Entsorgungsbereich und der kleine Aufenthaltsraum sind wiederum einsame Spitze. 

Meldorf – Stellplatz am Deich

Eigentlich sollte dort oben Neufeld a.d.Elbe stehen, das war der Stellplatz den wir uns noch in Cuxhaven als nächstes Ziel ausgesucht hatten. Als wir dort ankamen gefiel uns beiden der Platz aber nicht. Was genau uns nicht gefiel konnten wir nicht sagen, irgendwie sprang der Funke nicht über. Davon abgesehen waren auch keine halbwegs ebenen Plätze mehr frei. Extreme Deichhanglagen kann ich mit Keilen leider nicht ausgleichen. Also weiter… „Meldorf – Stellplatz am Deich“ weiterlesen

Elb-Link – schwimmende Landstrasse

Bremerhaven sollte unsere letzte Station in Niedersachsen sein, danach sollte es auf die andere Seite der Elbe gehen. Die direkteste Verbindung nach Schleswig-Holstein ist die Fähre von Cuxhaven nach Brunsbüttel, der Elb-Link. 20160629_131802 (Andere)Eine schnelle und bequeme Art die Elbseite zu wechseln. Buchung und Ticketkauf lassen sich online erledigen, das per Mail zugesandte Ticket konnte auch vom Tablet abgescannt werden. 48€ hat die einfache Fahrt für WoMo mit 2 Personen gekostet. Dafür haben wir frische Luft bekommen und ganz entspannt einen großen Umweg über den Elbtunnel und Zeit gespart, aus meiner Sicht ein gutes Geschäft. Die Zufahrt zum Cuxhavener Fährterminal ist auch easy, man muß nicht in die Stadt hinein sondern wird direkt durch das Hafengebiet geleitet. WoMos müssen beim Boarding zwar etwas warten, dafür stehen sie dann aber auch auf dem luftigen Oberdeck und kommen als erste wieder runter.20160629_132758 (Andere)

Reisemobil Parkplatz Fischereihafen, Bremerhaven

Urlaubsstation 5 – etwas völlig anderes als die bisherigen Stationen: Mitten im Hafen gelegen, mit dementsprechender Kulisse aus Ambiente, Gerüchen und Geräuschen. Wir fanden es toll, hier kommen wir mit Sicherheit noch einmal her. Man kann hier, im Gegensatz zu dem tief hinter Deichen liegenden Stellplatz an der Doppelschleuse, das Geschehen im Hafen aus dem WoMo beobachten. 20160627_122252kUnd da passiert genug, die beiden Schleusen in Sichtweite sind laufend im Betrieb. Die Sanitäranlagen und Ver- und Entsorgung sind ausreichend, Platzwart und Raumpflegepersonal sind sehr nett. Brötchenservice gibts auch. Von dem Chef des Putzgeschwaders bekamen wir auch gleich nach Ankunft ungefragt einen guten Insider-Tipp: Man kann zwar in den vielen Läden der Kultur- und Schlemmermeile „Schaufenster Fischereihafen“ gut essen – der Bremerhavener überlässt das aber den Touris, er selbst geht zu Fisch 2000, einem kultigen Fischimbiss mit Frisch- und Räucherfischgeschäft. Den haben wir dann Nachmittags auch gleich mal ausprobiert, hier meine Portion Schollenfilet. 20160627_131602_DxODort auf dem Teller stapeln sich fünf(!) Filets für bummelige 7,90€, die waren so frisch daß sie sich in der Pfanne gebogen haben. Der Kartoffelsalat schmeckte auch sehr gut. Das Limandesfilet, welches ich am nächsten Tag für einen Euro mehr gegessen habe war noch einmal leckerer. Mir war ein Fisch namens Limandes bis dato unbekannt, als ich dann aber mitbekam daß das ein anderer Name für Rotzunge ist habe ich verstanden warum ein mir bekannter Fischer diese Fische immer mit besonderer Vorsicht behandelte.
Zu guter Letzt liegt der Laden sogar noch dichter am Stellplatz als die Fressmeile.

Per Nahverkehrsbus haben wir noch den Zoo am Meer besucht, Idefix durfte dort an kurzer Leine mit hinein. Aus der NDR-TV-Serie „Seehund, Puma & Co.“ war uns der Zoo zwar schon bekannt – ich war aber sehr überrascht wie kompakt dieser Tierpark in Wirklichkeit ist. Er liegt aber tatsächlich direkt an der Weser, einen Teil des Rückwegs haben wir dann zu Fuß am Fluß entlang zurückgelegt.

Auf dem Bild mit den Schleusen kann man rechts Wohnmobile erkennen – das ist ein beliebter Parkplatz für Freisteher, nicht der hier beschriebene Stellplatz. Die Stadt selbst hat noch viel mehr Sehenswürdigkeiten, in das Seefahrtsmuseum z.B. möchte ich einmal hinein, auch das Klimahaus würde mich sehr interessieren. Pam möchte u.a. das Auswandererhaus sehen. Aber dazu kommen wir mit mehr Zeit noch einmal zurück – dieser exorbitante Fischimbiss hat ja auch noch einige Gerichte die probiert werden müssen… 😉