Gögas Milchschnidde…

Während ich heute Vormittag zum fotografieren und Geocache ausbaldowern in der Gegend unterwegs war hat sich meine liebe Frau zum zaubern in die Küche begeben. Hier das Ergebnis:

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Milchschnitte selbst gemacht – sehr lecker, viel besserer Geschmack als das Original, aber nicht so penetrant süß. Da meine Göttergattin davon bei Facebook berichtete wurden Rufe nach dem Rezept laut. Bitteschön:

Milchschnitte

Teig:
5 Eier
1 Eigelb
85gr. Zucker
90gr. Mehl
30gr. Kakao
3/4 Teelöffel Backpulver
Alles verrühren, auf einem Backblech flach verteilen und bei 180°C 12 Minuten Backen.

Füllung:
2 Bacher Sahne
2 Packungen Sahnesteif
250gr. Mascarponecreme
4 Eßlöffel Honig
2 Packungen Vanillezucker
Die Sahne mit Sahnesteif schlagen, dann die Mascarpone, Honig und Vanillezucker unterheben.

Den Teig auskühlen lassen. Dann horizontal in 2 Hälften teilen, die untere Hälfte mit der Creme bestreichen und die obere Hälfte wieder draufdrücken.

Quelle: Irgendeine kulinarische Facebook-Gruppe…

Rehrücken mit Blaubeer-Pfeffersauce

Wir hatten mal wieder das Glück ein ganzes Reh zu ergattern. 🙂
Das Tier stammt aus dem „Nachbarrevier“ das direkt hinter unserem Zaun beginnt – vor einer Woche lief das Stück noch durch die Elbwiesen. Heute hat Pam den Rücken zubereitet:

Mit Speck belegt ist er im Ofen nicht trocken geworden, das Filet war so zart wie es gehört – man konnte es am Gaumen zerdrücken. Die Sauce hat Pam aus dem Bratenfond, Blaubeermarmelade und grünem Pfeffer „free lance“ gemacht, deswegen gibts hierzu auch keine Mengen- und Zeitangaben.
Lecker wars…

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Wendlanders Klötenköm

Eierlikör mal etwas anders… Wer mich kennt weiß um meine Beziehung zum Wasser des Lebens aus dem hohen Norden der Britischen Insel. Nun ist es nicht so daß ich ein Maltwhisky-Purist bin der das Zeug nur bei gleichen Temperaturen aus dem Nosing-Glas trinkt. Man kann ja auch mal experimentieren – eins dieser Experimente führte zu dem hier im Blog schon beschriebenen Whiskypunch.

Irgendwann bin ich im Internet einmal über ein Rezept für Eierlikör gestolpert in dem der alkoholische Teil aus Whisky bestand, die restlichen Zutaten waren Eier, Zucker und Vanillezucker. Lecker, aber mit Verbesserungspotential. In einem aufwändigen Verfahren nach dem Trial- und Error-Prinzip, unterstützt durch unsere mitprobierenden Gegenübernachbarn haben wir dann dieses Rezept entwickelt:

350ml Whisky
10 Eigelb
250ml Sahne
200gr Puderzucker
1/2 Vanilleschote

Zubereitung: Einfach alle Zutaten mit Hilfe eines Pürierstabs kräftig verrühren, mit einem normalen Mixer wird das klumpig!

Da der Likör keine Konservierungsstoffe enthält sollte er unbedingt kühl gelagert und innerhalb von 5 Tagen verbraucht werden. (So alt wird er bei uns nie…)

P.S.: Trotz aller Experimentierfreude – Malt hat in Cola nix zu suchen, dafür gibts Bourbon. Und mit Eis muß er auch nicht gekühlt werden…

Rezepte zum Geocachingevent „Wendländischer Cacherklönschnack – Solstitium“

Bei unserem gestrigen Geocaching-Event „Wendländischer Cacherklönschnack – Solstitium“ haben gab es viele Nachfragen nach den Rezepten für unserer Getränke und Speisen. Hier kommen die Antworten – man nehme….

…für einen Liter Punsch „Winterhauch“:

  • 250 ml Wasser
  • 750 ml Traubensaft, rot
  • 2 Orange(n), unbehandelt
  • 2 Zitrone(n), unbehandelt
  • 1 Msp. Zimtpulver
  • 1 Stange/n Zimt
  • 4 Gewürznelken
  • 3 EL Honig
  • 1 Sternanis, nach Belieben

Zubereitung:
Wasser, Traubensaft, Honig, Gewürze, evtl. 1 Sternanis und in Achtel geschnittene dünne Orangen- und Zitronenscheiben zusammen erhitzen, nicht kochen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. In Glühweingläser verteilen. Die Gläser mit Orangenschalenspiralen verzieren.
Quelle: www.chefkoch.de

…für eine Flasche „Weihnachtslikör“ (der war zum alkoholischen aufpeppen des Punsches gedacht. Warum hat den eigentlich niemand probiert?):

  • Schale einer Bio-Orange
  • 30 Zuckerwürfel, alternativ 90 g brauner Zucker
  • 30 Kaffeebohnen
  • 1 große Zimtstange
  • 700 ml Korn oder einen anderen neutralen Schnaps

Zubereitung:
Die Orange heiß waschen und abtrocknen, die Schale mit einem Sparschäler dünn abschälen ohne das Weiße mit zu erfassen. Die Schale mit dem Zucker, den Kaffeebohnen und der Zimtstange in eine saubere Flasche geben und den Schnaps zugießen.
An einem warmen Ort etwas eine Woche ziehen lassen, dabei ab und zu schütteln. Durch einen Kaffeefilter abseihen und in Flaschen abfüllen.
Quelle: Ratgeber „Frau und Familie“

… für ein Kuchenblech vom schwedischen Lachskuchen „Schwedenpizza“:

  • 2 Pck. Blätterteig
  • 400 g Lachs, geräucherter
  • 4 Ei(er), (gr. M)
  • 400 g geraspelter Käse
  • etwas weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • etwas Meersalz
  • etwas Muskat
  • ½ Bund Dill

Zubereitung:
Den Blätterteig auf ein gefettetes Backblech legen, den Lachs in Stückchen zupfen und darauf verteilen.
Die Eier mit dem Käse und den Gewürzen verrühren. Ei-Käsemasse auf dem Lachs-Blätterteig verteilen und für ca. 15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.
Danach den gehackten Dill darüber streuen.
Quelle: www.chefkoch.de

… ca 2 Liter „Highland Punch“:

  • 1/2 Flasche Schottischen Whisky, am besten ein milder Malt
  • 1/2 Flasche braunen Rum
  • 1/8 Liter Portwein
  • 1/8 Liter Weinbrand
  • 1 Liter Wasser
  • Zitronensaft einer Zitrone
  • 200 g Zucker

Zubereitung:
Den Zucker mit dem durchgeseihten Zitronensaft in dem Wasser auflösen und fast bis zum sieden erhitzen. Die Alkoholika hinzugeben und wiederum bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen.
Nicht auf nüchternen Magen zu empfehlen, aber das gilt ja eigentlich für alle Alkoholika. Und wenn man die Zutaten im Supermarkt nicht aus den untersten Regalen holt gibts auch keinen Schädel am Morgen danach…
Quelle: irgendwo aus dem Internet

Beer Can Chicken

Zu deutsch Bierdosenhuhn. Oder auch Beer Butt Chicken – auf so etwas können nur die Amis kommen: Man schiebt dem Huhn eine geöffnete, mit Bier und Gewürzen gefüllte Bierdose in den Hintern und stellt den Vogel dann für 70 bis 80 Minuten in den zugedeckelten Grill. Vorher würzt man das Tier noch innen und außen mit den üblichen Gewürzmischungen. Die Kohle liegt dabei links und rechts von dem Grillgut, so wird vermieden daß heraustropfendes Fett die Kohle ablöscht oder verbrennt:
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Heraus kommt ein Grillhuhn welches keinen Vergleich mit den Vögeln vom üblichen Drehgrill scheuen muß, die Haut ist rundherum sehr knusprig und das Fleisch zart und saftig:
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Natürlich gibts von diesem Rezept noch unzählige Varianten. Eine dieser Versionen werden wir demnächst noch ausprobieren – da wird der Vogel vor dem Grillen 24 Stunden in eine gehaltvolle Marinade eingelegt und zwischendurch mit einer weiteren Soße eingepinselt. Hört sich sehr lecker an, dazu gibts dann wieder einen Artikel…

Highland Punch

Egal wo man in Bloggingen hinschaut: Fast jeder hat mindestens ein Kochblog in der Linkliste und einige Rezepte unter den Beiträgen. Gibts da eventuell einen Zusammenhang mit der Kochsendungsinflation im TV in der letzten Zeit?
Egal, ich schließe mich jetzt an – mit einem zur Jahreszeit überhaupt nicht passenden Punsch…

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