Stellplatz Lundåkra Sportboothafen, Landskrona

Der letzte Halt in unserer Schwedenreise in 2017. Ein großer Yachthafen im hafennahen Industriegebiet von Landskrona. Von der Innenstadt etwas weit weg um zu Fuß zu laufen. Die großen Stellplätze mit Stromanschluß sind rund um das Hafenbecken verteilt, wir hatten das Glück den letzten (oder je nach Sichtweise – ersten) Platz, direkt am Ufer des Öresunds zu erwischen. Sanitärbereich aus Containern gebaut, sehr saubere und großzügige Unisex-Duschen. Man kann vom Ufer nach Kopenhagen schauen, hier rechts fährt gerade ein dicker Pott/großes Parkhaus vor der Skyline entlang.
Leider konnten wir den Platz nur zur Übernachtung nutzen – hier möchte ich unbedingt noch einmal hin um die Altstadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Und komische Schornsteine haben sie hier auch…:

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Rastplads Ljungskile

Wieder so ein Ort, den wir auf unserer touristischen ToDo-Liste abhaken konnten:
Auf diesem Rastplatz haben wir vor einigen Jahren auf der Rückfahrt aus Norwegen mit dem PKW einmal Gassi-Rast gemacht. Damals schon gefiel mir die Anlage des Platzes – etwas Abstand zur lauten E6, besonders ruhige Ecken in die LKW nicht hinein kommen und man kann am Fjord spazieren gehen. „Rastplads Ljungskile“ weiterlesen

Stellplatz am Siljansfors Skogsmuseum

Eigentlich war an diesem Tag geplant, auf einem Wohnmobilstellplatz in der Stadt Mora zu rasten. Da dieser Platz aber auf einem staubigen Areal im Dreieck zwischen zwei stark befahrenen Straßen lag flüchteten wir dort und fuhren einfach weiter – mit der bis dahin gemachten guten Erfahrung, daß man in Schweden immer irgendwo in der Natur einen Platz zum übernachten finden könnte. Das klappte dann auch – bei diesem Freilichtmuseum in dem unter Anderem am Originalstandort eines uralten Hochofens die Stahlherstellung in der Frühen Neuzeit gezeigt wird. Infrastruktur wie Strom und Sanitär gibts hier nicht, bezahlt wird auch hier wieder gegen Treu und Glauben per Umschlag im Briefkasten. Rundherum gibts einige Wege zum wandern und radfahren, das Museum ist sehr interessant – ich kann mir vorstellen hierher noch einmal zurück zu kommen…

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Freistehen in Östersund

Östersund ist eine die Hauptstadt der Provinz Jämtlands län am Ufer des Störsjön. Hier wollten wir eigentlich auf einem der „offiziellen“ WoMo-Stellplätze auf der Insel Frösö übernachten. Aber leider konnten wir den einen nicht finden, und bei dem anderen parkten PKWs so unglücklich daß wir keinen Platz fanden. „Freistehen in Östersund“ weiterlesen

Trollforsen Camping, Gargnäs

Manchmal ist es einfach so, dass man mit einem Menschen oder einem Ort einfach nicht klar kommt. So ging es uns hier.
Warum das so war können wir uns selbst nicht erklären – kann sein daß es an den überwiegend deutschen Gästen lag, an der eher rustikalen Anlage, an den Betreibern oder an den (in diesem Urlaub zum zweiten Mal) aggressiven Mücken, wir beide fühlten uns auf diesem Campingplatz einfach nicht wohl. Auch beim spazieren gehen in der Umgebung sprang der Funke einfach nicht über.
Deshalb entschlossen wir uns am nächsten Morgen, auf die weitere schon bezahlte Übernachtung zu verzichten und weiter zu fahren. Nicht einmal Fotos haben wir von dem Campingplatz gemacht…
Nicht einmal eine halbe Stunde später fragten wir uns an einem Parkplatz, warum wir nicht dort übernachtet haben: Der Platz hatte einigen Abstand zur wenig befahrenen Straße, es gab wie so oft Grillplätze und Sitzmöglichkeiten, und zum angeln hätte man problemlos direkt an bzw. in die Vindelälven laufen können. Von solchen Plätzen gibts an dem Fluß viele…


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Rastplads Polecirkeln-Jokkmokk

Kaum waren wir aus Jockfall losgefahren, wurde das Wetter wesentlich besser, die Chance auf eine sichtbare Mitternachtssonne stieg also – blieb nur die Frage wo wir den kommenden Tageswechsel verbringen sollten. Plätze zum frei stehen, mit gleichzeitig freier Sicht nach Norden waren an unserer Route rar. An der Landstrasse 374, erst direkt am Polarkreis wurden wir fündig. „Rastplads Polecirkeln-Jokkmokk“ weiterlesen

Jockfall

In Haparanda hatten wir endgültig beschlossen, dass wir uns an der Wohnmobilkarawane zum Nordkap nicht beteiligen wollen. Dazu hatten wir auf der bisherigen Reise zuviele gestresste Nordkap-Fahrer erlebt, von dieser Hektik wollten wir uns nicht anstecken lassen. Aber den Polarkreis überschreiten wollten wir trotzdem, um einmal die Mitternachtssonne zu erleben. Unser Ziel dafür war ein Angelcamp in dem Ort Jockfall, einige Kilometer hinter dem Polcirclen gelegen. „Jockfall“ weiterlesen

Haparanda Hamn, Nikkala

In der Stadt Haparanda waren wir nun am Ende der Ostsee angekommen. Von ihrer größeren finnischen Schwesterstadt Tornio wird sie durch den Grenzfluß Torne Älv getrennt. Hier gibt es noch eine Grenze wie sie alle in der EU sein sollten – nämlich fast unsichtbar, ohne Waffen, Uniformen und Kontrollen. Nur durch die Schilder in dem Foto da oben haben wir den Landeswechsel überhaupt mitbekommen. Weiter in Tornio bemerkt man die Grenze auch nicht, beim entspannten bummeln durch die Geschäfte fiel uns nur dieser längliche Brunnen auf. Da auf dem Foto sitzt Idefix von Aulosen in Schweden – ich selber aber in Finnland. So stelle ich mir Europa vor…

Unser Übernachtungsplatz lag weit außerhalb, in einem Sportboothafen bei Nikkala. Für die Gastlieger ist eh alles vorhanden – Strom, Ver- und Entsorgung, Sanitäranlagen. Die Wohnmobilisten können die Einrichtungen mitbenutzen, bezahlt wird wie so oft auf Treu und Glauben per Umschlag in einem Briefkasten. Zum Abendbrot gabs in Finnland gekauftes Craftbier und superleckeres Rentierfilet.
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