Söderköping, Ställplatser Husbil

Wir hatten uns vorgenommen, auf jeden Fall irgendwo eine Nacht am Göta-Kanal stehen zu bleiben. Ich vermutete allerdings dass das schwierig werden würde weil wohl alle Stellplätze am Kanal überbelegt sein würden, der Kanal ist ja schließlich eine der Sehenswürdigkeiten, die jeder Tourist sehen möchte. Weit gefehlt… „Söderköping, Ställplatser Husbil“ weiterlesen

Stellplatz Kåseberga, Ales stenar

Diesen SP hatten wir uns als erstes Ziel in Schweden ausgesucht, vom Trelleborger Fährhafen sind es bis hierher rund 70km. Leider war dieser erste Urlaubstag einer der zwei Schlechtwettertage die wir erlebten, bei unserem Spaziergang zu der schiffsförmigen Steinsetzung Ales stenar wurden wir pudelnaß – es sollte aber das einzige Mal in unserem Urlaub bleiben.

Der gut entwässerte Rasenplatz bietet auch irgendwo ein Sanitärgebäude, ohne Bedarf haben wir es aber nicht gesucht, Ver- und Entsorgung konnte ich nicht entdecken. Die Bezahlung erfolgt persönlich am Abend. Der kleine Hafen bietet die üblichen Tourifallen, den von uns erhofften Frischfisch konnten wir dort nicht ergattern.

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Frei stehen im Fährhafen Rostock

Unser erster Urlaubstag sollte mit der Fähr-Überfahrt von Rostock nach Trelleborg per TT-Line beginnen. Deswegen fuhren wir noch am Nachmittag meines letzten Arbeitstages los – und kamen gerade einmal einen Kilometer weit: „Frei stehen im Fährhafen Rostock“ weiterlesen

WoMo-Stellplatz Lenzer Hafen

Wir stehen ja sehr oft am unteren Ende der Müritz-Elde-Wasserstrasse, z.B. in Dömitz oder in Fresenbrügge. Dort genießen wir die Ruhe – wohltuende Gelassenheit bestimmt dort das Geschehen auf und am Wasser. Der Sportbootverkehr beschränkt sich meist auf Boote von Einheimischen und weitgereisten alten Fahrensleuten, Charterboote sind dort eher eine exotische Seltenheit. „WoMo-Stellplatz Lenzer Hafen“ weiterlesen

Wittenberge, Stellplatz Sportanger Nedwighafen

Diesen Stellplatz kann man von der Brücke sehen, wenn man auf der B189 die Elbe in Richtung Norden überquert. Noch als Wohnwagendauerplatzcamper haben wir uns immer gesagt „Da unten stellen wir uns irgendwann einmal hin wenn wir als Rentner ein WoMo haben…“.
Pensioniert bin ich noch nicht, das mit dem WoMo kam nun früher als geplant – den Ausblick auf die Elbe haben wir an einem Wochenende nun trotzdem schon genossen. Man hats nicht weit in die (relativ ausgestorbene) Innenstadt von Wittenberge, mit dem Fahrrad kann man schon an der Elbe entlangradeln. Sanibereich wird gerade saniert, die Benutzung der Entsorgung ist (vandalismusbedingt) etwas umständlich, Brötchen legt der Platzwart auf Wunsch aufs Vorderrad.

 

 

Mehring, Weingut & Stellplatz Zellerhof

Auf dem Weg nach Schengen, dem Mittelpunkt unserer Geochaching-EU-Rundreise bekamen wir die Nachricht, daß zufällig ein Mitglied unserer lokalen WoMo-Facebookgruppe auf einem Stellplatz an der Mosel steht. Mosel passte bestens als Ende unserer geplanten Tagestour. Während wir in Europa unterwegs waren ergab sich sogar eine erfolgreiche Reservierung auf diesem eigentlich permanent ausgebuchten Stellplatz. Ein Grund mehr, hier zwei Nächte am Ufer der Mosel zu verbringen. Und die sollten eindrucksvoll werden… 🙂

Und hier unten der Videobeweis, warum: Jemand aus meiner Generation kann einen Abend auf diesem SP eigentlich nur nach reichlichem Konsum der lokalen Winzererzeugnisse ertragen. Nach zwei/drei Gläsern wurde es erträglich, nach dem vierten musste man aufpassen daß man nicht mitsingt… 😀 Letztendlich hats aber eine Menge Spaß gemacht!

Der stehende Herr im Hintergrund ist übrigens Herbert, der singende Winzer und Stellplatzwart…

Nun noch das übliche: Sani-Gebäudes gibt’s, Entsorgung ist auch vorhanden, allerdings je nach Position des Auslasses am Fahrzeug nicht immer nutzbar.

Blieskastel, Am Würzbacher Weiher

Nach unserem „Kollegen-Besuchsprogramm“ in BaWü standen wir vor der Wahl wie wir in Richtung Norden wieder zurück bummeln wollen. Entweder zurück nach Franken um einen Bierwanderweg zu gehen und anschließend grob an der polnischen Grenze nach oben. Dabei hätten wir unserem Geocaching-Profil das noch fehlende Bundesland Sachsen und eventuell Tschechien hinzufügen können. Oder eine westliche Variante in das uns ebenfalls noch fehlende Saarland, und dabei nebenbei noch Frankreich, Luxemburg und Belgien abhaken?

Wir entschieden uns für die zweite Variante, dabei winkte uns auch noch günstiger Diesel in Luxemburg und belgische Schokolade. Als saarländischer Stellplatz wurde ein kleiner Platz nicht weit weg von der A6 ausgesucht. Schön am Ufer eines kleinen Sees gelegen, mit Biergarten in direkter Nachbarschaft. Sanianlagen sollen in einem Nebengebäude vorhanden sein, wurden von uns aber nicht genutzt. Nett war die überkomplette Ausstattung mit touristischem Lesematerial durch den Platzwart, er übergab uns ca. 3cm Papier zu diversen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Fornsbach, Campingplatz Waldsee

Zwischenstation auf dem Weg von Schwäbisch-Hall nach Remshalten bei Stuttgart.
Mal wieder ein Campingplatz mit ungenutztem Potential … mit ein wenig Mühe wäre der Entsorgungsbereich neben den WoMo-Plätzen weniger einsehbar und nicht so schmuddelig, die Sanieinrichtungen wären etwas moderner und der Kiosk wäre auch etwas einladender. So, wie der Platz jetzt ist waren wir froh am nächsten Morgen wieder weiter zu fahren…

 

Toschis Station in Zella-Mehlis

Die A7 in Richtung Kassel verbinde ich immer mit Staus, Baustellen und löcheriger rechter Spur, so kenne ich sie auf jeden Fall aus der Zeit als ich öfter für Fortbildungen von Hamburg nach Nürnberg fuhr. Für uns, in der „oberen Mitte“ Deutschlands (aka Wendland) wohnend, bietet sich als Wegabschnitt in den Südwesten auch die A71 an, von dieser relativ neuen Autobahn hatte ich auch gelesen daß sie landschaftlich schön sei.

Stimmt, das können wir nur bestätigen! Nicht immer nur schnurgerade folgt die Strasse den Konturen der Landschaft, große Bergzüge werden mit modernen Tunnels durchstochen, tiefe Einschnitte mit Brücken überquert. Ansonsten geht es in leichten Steigungen und Gefällen auf- und ab, weil der Verkehr sich in Grenzen hielt hat die Tour Spaß gemacht.

Übernachtet haben wir am Ende unserer ersten Etappe auf dem teilweise noch im Bau befindlichen, terrassenförmig angelegten Hof einer Mischung aus Rasthof, Restaurant und Dorfdisko – Toschis Station. Dort sind z.Zt. drei Stellplätze mit Strom angelegt, weitere Stellplätze ohne Infrastruktor befinden sich eine Terrassenebene weiter oben.
Das Restaurant bietet einheimische Küche zu günstigen Preisen – als Übernachtungsplatz ist Toschis Station durchaus zu empfehlen.

Die „Disko“ mit heimeligem 80er-Jahre Ambiente. Oberhof ist nicht weit – zumindestens in der Wintersaison steppt hier sicherlich der Bär…