Finkenkönig…

… nennt man den Kernbeißer auch, wie ich eben beim googeln gelernt habe.
Jetzt, bei anhaltender Kälte wird der Besuch unserer zwei Futterstellen immer vielfältiger. Neben den üblichen Spatzen und Kohl- und Blaumeisen sah ich vor einigen Tagen das erste Mal Schwanz- und Tannenmeisen. Grünfinken sind wieder da, Buchfinken werden auch immer mehr, selbst Drosseln und Tauben versuchen die kleinen Futterhäuschen zu entern. Und nun eben die Premiere des Kernbeißers – so eine Fotofalle ist schon praktisch. Ein Klick aufs Bild macht es größer!
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De Elv geit…

An diesem Wochenende haben wir einen Negativrekord gebrochen – bei so niedrigen Temperaturen waren wir noch nie geocachen. Zuerst am Samstag zwei hochwertige Lost-Places im Dunstkreis von Salzwedel:
http://coord.info/GC25JPA und http://coord.info/GC38B23

Und heute noch diesen extra für uns gelegten LP, auch knapp auf der anderen Seite vom grünen Band: http://coord.info/GC4WQH3

Nachdem wir die letzte Dose gehoben hatten schien die Sonne so schön daß wir zum Abschluß noch einmal an die Elbe gefahren sind, hier einige Impressionen davon. Wie immer bringt ein Klick aufs Bild die große Version zum Vorschein:

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Rezepte zum Geocachingevent „Wendländischer Cacherklönschnack – Solstitium“

Bei unserem gestrigen Geocaching-Event „Wendländischer Cacherklönschnack – Solstitium“ haben gab es viele Nachfragen nach den Rezepten für unserer Getränke und Speisen. Hier kommen die Antworten – man nehme….

…für einen Liter Punsch „Winterhauch“:

  • 250 ml Wasser
  • 750 ml Traubensaft, rot
  • 2 Orange(n), unbehandelt
  • 2 Zitrone(n), unbehandelt
  • 1 Msp. Zimtpulver
  • 1 Stange/n Zimt
  • 4 Gewürznelken
  • 3 EL Honig
  • 1 Sternanis, nach Belieben

Zubereitung:
Wasser, Traubensaft, Honig, Gewürze, evtl. 1 Sternanis und in Achtel geschnittene dünne Orangen- und Zitronenscheiben zusammen erhitzen, nicht kochen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. In Glühweingläser verteilen. Die Gläser mit Orangenschalenspiralen verzieren.
Quelle: www.chefkoch.de

…für eine Flasche „Weihnachtslikör“ (der war zum alkoholischen aufpeppen des Punsches gedacht. Warum hat den eigentlich niemand probiert?):

  • Schale einer Bio-Orange
  • 30 Zuckerwürfel, alternativ 90 g brauner Zucker
  • 30 Kaffeebohnen
  • 1 große Zimtstange
  • 700 ml Korn oder einen anderen neutralen Schnaps

Zubereitung:
Die Orange heiß waschen und abtrocknen, die Schale mit einem Sparschäler dünn abschälen ohne das Weiße mit zu erfassen. Die Schale mit dem Zucker, den Kaffeebohnen und der Zimtstange in eine saubere Flasche geben und den Schnaps zugießen.
An einem warmen Ort etwas eine Woche ziehen lassen, dabei ab und zu schütteln. Durch einen Kaffeefilter abseihen und in Flaschen abfüllen.
Quelle: Ratgeber „Frau und Familie“

… für ein Kuchenblech vom schwedischen Lachskuchen „Schwedenpizza“:

  • 2 Pck. Blätterteig
  • 400 g Lachs, geräucherter
  • 4 Ei(er), (gr. M)
  • 400 g geraspelter Käse
  • etwas weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • etwas Meersalz
  • etwas Muskat
  • ½ Bund Dill

Zubereitung:
Den Blätterteig auf ein gefettetes Backblech legen, den Lachs in Stückchen zupfen und darauf verteilen.
Die Eier mit dem Käse und den Gewürzen verrühren. Ei-Käsemasse auf dem Lachs-Blätterteig verteilen und für ca. 15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.
Danach den gehackten Dill darüber streuen.
Quelle: www.chefkoch.de

… ca 2 Liter „Highland Punch“:

  • 1/2 Flasche Schottischen Whisky, am besten ein milder Malt
  • 1/2 Flasche braunen Rum
  • 1/8 Liter Portwein
  • 1/8 Liter Weinbrand
  • 1 Liter Wasser
  • Zitronensaft einer Zitrone
  • 200 g Zucker

Zubereitung:
Den Zucker mit dem durchgeseihten Zitronensaft in dem Wasser auflösen und fast bis zum sieden erhitzen. Die Alkoholika hinzugeben und wiederum bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen.
Nicht auf nüchternen Magen zu empfehlen, aber das gilt ja eigentlich für alle Alkoholika. Und wenn man die Zutaten im Supermarkt nicht aus den untersten Regalen holt gibts auch keinen Schädel am Morgen danach…
Quelle: irgendwo aus dem Internet

Rügens rasender Roland im Schnee

In den letzten Jahren war es bei uns üblich, an einem Adventswochenende noch einmal einen Miniurlaub einzulegen – unter anderem waren haben wir so einmal Winter- und Weihnachtsstimmung auf Helgoland kennengelernt. So sollte es auch dieses Jahr wieder irgendwo hingehen. Von Bekannten hatten wir gehört daß man bei eBay günstig Gutscheine für Wellnesswochenenden und Kurzreisen ersteigern kann, so sind wir zu einem verlängerten Wochenende im Ostseebad Baabe auf Rügen gekommen.

P1020174Fazit: Trotz des Wetters, wir haben nie die Sonne gesehen, hat es uns wirklich sehr gefallen. Das Hotel (Villa Sano in Baabe) war wirklich schön, das Personal ist sehr nett auf uns eingegangen – als wir in unsere kleine Junior-Suite kamen standen dort schon Hundekörbchen, Wasser- und Freßnapf für Idefix. Die großen Zimmer sind sehr sauber und modern eingerichtet. Das Frühstück war anfangs nicht ganz so riesig, das lag aber daran daß nur wir und ein weiteres Pärchen in dem Hotel waren – trotzdem bekam man sein Rührei ganz frisch gemacht. Mit jedem weiteren Tag wurde das Frühstücksbuffet dann auch reichhaltiger weil immer mehr Gäste im Haus waren. Das ganze Haus ist sehr ruhig gebaut, daß das erwähnte zweite Pärchen das Zimmer neben uns hatte haben wir erst nach zwei Tagen gemerkt. Die 119,-€ für drei Nächte waren für die Leistungen jedenfalls ein Spottpreis – insgesamt haben wir zwei plus Hund für die vier Tage soviel bezahlt wie ich manchmal für eine Übernachtung plus Tagungspauschale bei Dienstreisen löhnen muß.

P1020165Wegen den teilweise chaotischen Straßenverhältnissen haben wir das Auto die ganze Zeit in der Garage gelassen und sind zu Fuß durch den Schnee zum Strand oder zum Kleinbahnhof gelaufen. Mit der Dampfeisenbahn haben wir Binz und Sellin besucht. In Sellin haben wir denn auch tatsächlich zwei Geocaches finden können, alle anderen waren unter Unmengen von Schnee begraben.

P1020156Den Strand hat besonders Idefix genossen – er konnte dort immer ohne Leine durch den Tiefschnee flitzen, es war dort ja fast immer menschenleer. Ein sehr gutes Restaurant mit Besitzern denen man den Spaß bei ihrer Arbeit anmerkt haben wir in Baabe auch noch gefunden, da die Beiden einige Zeit auf den Kanaren gelebt haben gibts dort spanische Küche. Sehr sehr lecker, nicht 08/15 – und ist jeden Cent wert.
Wir haben uns vorgenommen, genau diese Ecke der Insel bei besserem Wetter wieder zu besuchen damit es auch mit dem Cachen klappt. Mal sehen wann wir das schaffen.

1,5km bei bestem Wetter auf dem Elbdeich spazieren gehen…

… einige Wildgänse und Amseln, zwei Hasen, ein Fuchs, ein Silberreiher und der erste Schwarm Kraniche.
Herz, was willst Du mehr…?

Falls nun jemand immer noch nicht versteht warum es sich hier im Wendland so schön leben lässt – einfach mal auf ein Bild klicken:

Daisy

Daisy war da und verzieht sich nun Richtung Süden. Bisher assoziierte ich mit dem Namen immer die bekannte Ente mit dem rosa Schleifchen auf dem Kopf, aber in der nächsten Zukunft werde nicht nur ich wohl eher an dieses Wochenende denken. Am beeindruckendsten war die nächtliche Rückfahrt von einem Blues&Boogie-Konzert nach Hause – durch so viel Neuschnee auf Eis bin ich noch nie gefahren. Leider gabs am gesamten Wochenende viel zuwenig Licht für gescheite Bilder, es langte nur für ein paar Schüsse während der blauen Stunde mit der Immerdabeiknipse:

Immerhin soll das Zeug noch ein paar Tage liegenbleiben, mal sehen ob es noch klappt mit dem richtigen Fotolicht…

-17°C

minus17grad

Sibirische Temperaturen in den Nächten, wochenlang liegt im Wendland mehr Schnee als im Schatten der Alpen, das Streusalz im Landkreis ist verbraucht, aktuell wird zum kommenden Wochenende noch „viel mehr“ Schnee angedroht – wenn so der Klimawandel aussieht wird es wohl nix mit den Palmen in Norddeutschland von denen manche Klimawandel-Verniedlicher träumen.