Wohnmobilstellplatz Tangermünde

Diese kleine Stadt an der Elbe ist ein niedliches Schmuckkästchen. Innerhalb der komplett erhaltenen Stadtmauer befindet sich die Altstadt mit größtenteils erhaltener mittelalterlicher Bausubstanz, überwiegend restauriert und in gutem Zustand. Hier wurde der Soli wirklich einmal sinnvoll verwendet. Offenbar gibts hier auch noch eine funktionierende, intakte Struktur aus Einzelhandel, Gastronomie und Hotels – und kaum leerstehende Läden. Touristisch scheint man auch auf Zack zu sein, während meiner Fototour habe ich mehrere Gruppen mit Stadtführern gesehen.
Der Stellplatz selbst liegt eigentlich ideal, direkt an der Stadtmauer, aber gleichzeitig mit weitem Blick über die Elbwiesen. Preislich völlig in Ordnung, Ver- und Entsorgung sind vorhanden.
Unverständlich allerdings warum ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung, angeblich vom Ordnungsamt, um 22:00 Uhr anfängt mit der Taschenlampe in die WoMos zu leuchten um die Parktickets zu kontrollieren. Der Mann hatte zwar einen Hund, aber keinen offensichtlichen Ausweis dabei und verhielt sich sehr unkooperativ und beantwortete Fragen sehr unfreundlich. Daß er mit seinem Verhalten die bereits schlafenden Wohnmobilisten aufschreckte und deren Hunde in den Fahrzeugen irre machte störte ihn überhaupt nicht – ganz dicker Minuspunkt…
Ein weiterer Minuspunkt war eine angeblich von 12:00 Uhr Mittags bis 03:00 Uhr Nachts genehmigte Goa-Party in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stellplatz. Wetterbedingt war zwar schon um 01:00 Uhr Schluß, trotzdem ist es sehr ungeschickt sowas direkt neben einem Platz zu erlauben, auf dem Gäste der Stadt schlafen sollen. Nichts gegen laute Musik, bis ca. 22:00 Uhr kann man sowas gut und gerne ertragen – aber über 12 Stunden lang die wummernden Bässe war zuviel, an Schlaf war schlicht nicht zu denken. Wenn nicht gleichzeitig Sturm angesagt gewesen wäre, wären wir wohl von dort weg gefahren…

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