Trier, Reisemobilpark Treviris

Für uns war dieser Platz ein Reinfall. Möglich, daß es an dem starken Kontrast zu dem wirklich schönen SP im Saarland lag. Hier gefiel uns eigentlich nichts – weite, umständliche Wege in die Stadt, dem Platz selbst kann man seine Vergangenheit als Messeparkplatz noch problemlos ansehen, die Sanitätseinrichtungen sind nicht sehr einladend und die Stromversorgung ist nicht sehr vertrauenserweckend.
Nach einer Nacht zogen wir weiter…

Kleinblittersdorf, Stellplatz an der Saarland Therme

Der Aufenthalt (in 2018) auf diesem Stellplatz hat uns sehr gefallen, denn damals gab es beim einchecken die Saarlandcard dazu, ein wirklich einzigartiger Service für Touristen. Die Karte berechtigte zu kostenlosem Eintritt in vielen Attraktionen wie Thermen, Museen und Ausstellungen. Ausserdem war die kostenlose Nutzung der Nahverkehrsmittel im gesamten Saarland enthalten.
So konnten wir kostenlos die Saarbahn nutzen um problemlos und stressfrei Saarbrücken oder Sarreguemines (Saargemünd) zu besuchen. Saarbrücken war uns zu großstädtisch und zu wuselig, in Saargemünd haben wir nach einem kleinen Stadtrundgang einen ausführlichen Einkaufsbummel im örtlichen Supermarkt genossen. Alleine das ist ein empfehlenswertes Erlebnis an sich, ein Paradies für kulinarisch aufgeschlossene Menschen wie uns.
Aber das alles geht nun (in 2019) so leider nicht mehr, die Bedingungen für die Saarlandcard wurden so geändert daß der Stellplatz diese Karte leider nicht mehr ausgeben kann. Eigentlich hatten wir vor, noch einmal wieder zu kommen um das Saarland und die französische Nachbarschaft mit der Saarlandcard genauer zu erkunden, das wird nun erst einmal nichts. Schade drum, vielleicht wird sich die Situation um die Card irgendwann wieder ändern.

Der großzügig angelegte Stellplatz liegt auf einem Hang mit Blick nach Frankreich, mit großen geschotterten Parzellen. Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend, wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.

Kelheim, neuer Wohnmobilstellplatz zwischen Donau und Altmühl

Links Altmühl, rechts Donau

Kelheim, ein kleines niedliches Städtchen an der Mündung der Altmühl in die Donau. Wer hier online einen WoMo-Stellplatz sucht, findet zuerst den geschotterten Stellplatz „Pflegerspitz“, direkt an der Donau. Es gibt aber dort in der Nähe noch einen weiteren, ganz neu angelegten Platz an einem Altarm der Altmühl. Hierzu sollte man der Beschilderung zum Parkplatz „P2 Kellerwiese“ folgen, kurz vor dem Parkplatz geht es dann beschildert nach rechts auf den neuen SP. Der Platz ist ringförmig mit einzeln abgeteilten Parzellen angelegt. Stromsäulen mit Münzeinwurf und ein Entsorgungplatz mit Frischwasserversorgung sind vorhanden, ein Sanitärgebäude aber nicht. Google Maps zeigt hier aktuell (2019) noch einige Tennisplätze, bei Bing-Maps wird aber schon ein aktuelleres Bild gezeigt.

Quelle: bing.com

Vom Stellplatz ist es zu Fuss nicht weit in die niedliche Stadt, und zu den Anlegern der Donauschiffahrt muß man auch nicht weit gehen. Von dort sind wir durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg gefahren – ein Erlebnis, welches man auf keinen Fall versäumen sollte, die links und rechts hoch aufragenden Felsen sind sehr beeindruckend. Die deftigen Produkte aus der Klosterküche sind die Fahrt auf jeden Fall wert, von den leckeren Brauerzeugnissen ganz zu schweigen…

Das Wildgatter Gartow geht online

Das Gartower Wildgatter liegt südwestlich des Ortes Gartow im Landkreis Lüchow-Dannenberg, mitten im Wald in der Nähe des Forsthauses Falkenmoor, siehe Kartenausschnitt von Openstreetmap.

Quelle: www.openstreetmap.de

Das kleine Wildgatter ist insbesondere für Familien mit Kindern ideal, da die Tiere vom Rand der eingezäunten Bereiche einfach zu beobachten sind. Außerdem stehen am Rotwildgatter als wetterfeste Beobachtungsposten eine hohe Kanzel mit Informationstafel und die „Hirschhütte“ zur Verfügung. Am Schwarzwildgatter ebenso die „Sauenhütte“. Zudem gibt es an dem Rundweg und an dem Pfad durch die Gatter noch eine kleine Nistkasten-Ausstellung sowie einen Wolfsinformationspfad zu entdecken.

Irgendwann hatte ich im Gespräch mit den befreundeten Betreuern des Gatters die Idee, diesen Gartower Klassiker ein wenig mehr in die digitale Öffentlichkeit zu rücken.
Als erstes fällt einem dann natürlich eine Webkamera ein. Allerdings gibts dort vor Ort ein großes Infrastrukturproblem: obwohl die Hochspannungsleitung für die Stromversorgung von Rucksmoor direkt über das Gatter verläuft gibt es hier keinen Strom, ebenso natürlich kein Internet per Kabel. Selbst die Handyversorgung ist in weiten Bereichen des Areals sehr grenzwertig.

Als einzige Möglichkeit wäre also eine solarbetriebene, per Mobilfunk angebundene Kamera, die:

  • tagsüber nur bei Tageslicht in gewissen Zeitabständen ein Bild macht
  • das Bild im Internet per Mobilfunk speichert
  • sich in der Zeit dazwischen stromsparend schlafen legt
  • nicht viel Geld kostet und wenig Wartungsaufwand erfordert

Darum herum ist nun eine kleine Webseite entstanden, die die Bilder entsprechend darstellt: www.wildgatter-gartow.de

Realisiert habe ich das Ganze mit einem kleinen Einplatinencomputer Raspberry Pi (Raspi), der dazugehörigen Kamera, einer Erweiterungsplatine (Witty Pi) die sich um das regelmässige Ein- und Ausschalten des Raspi kümmert, einem handelsüblichen LTE-fähigen Internetrouter, zwei 50w-Solarpanel nebst Solarladeregler, einem 18Ah-AGM-Akku und einigem anderen Kleinkram.

Weiterführende Infos zur Hardware, Scripts usw. folgen hier noch…

 

 

Stellplatz der Brauerei Schneider in Essing, via Landvergnügen

Stilvoll, freundlich, und völlig unkompliziert – diesen Eindruck haben wir von diesem Gasthof im Altmühltal mitgenommen. Bei der Ankunft wurden wir schon vom Wirt geduzt, die Bedienungen im Restaurant waren auch rundweg freundlich, die Gerichte des Restaurants waren alle sehr reichhaltig und lecker – genau deswegen mögen wir das „Landvergnügen-Prinzip“ so gerne. Das Altmühltal hat uns so sehr gefallen dass es extra mit den E-Bikes erkunden wollen, und dann werden wir auch sicherlich noch einmal hier Station machen!

Brauereienwanderweg Aufseß, ich bin nun „fränkischer Ehrenbiertrinker“

Quelle: https://www.aufsess.de/brauereienweg/

Diesen speziellen Wanderweg hatte ich schon seit einiger Zeit im Auge. Im ersten Versuch klappte es nicht weil es uns in dem geplanten Zeitraum mit über 30°C einfach zu warm war, beim zweiten Versuch klappte es. Für mich als fast schon leidenschaftlichen Biergenießer ein Pflichtbesuch… „Brauereienwanderweg Aufseß, ich bin nun „fränkischer Ehrenbiertrinker““ weiterlesen

Stellplatz am Schlosshafen, Oranienburg

Ein schöner Stellplatz, mitten in Oranienburg am an der Havel gelegenen Schlosshafen angelegt. Die beiden netten Hafenmeister kümmern sich um die Gäste, geben Tips zu Stadt und Umgebung.

Ein wenig abgezockt und beschubst wird man vom Oranienburger Gartenbauamt: In den eigentlich sehr schön angelegten Schlosspark kommt man nur gegen Eintritt, muss dann aber für die Wasserspiele im Garten dann auch noch einmal zahlen. Ausserdem dürfen Hunde den Garten nicht betreten, was bei uns dazu führte daß wir relativ schnell durchgingen.

Ein paar Meter havelaufwärts gibts an der Bernauer Strasse eine Sushibar die auch zum Stellplatz liefert – sehr empfehlenswert, man kann durch das Schaufenster zusehen wie das Essen frisch zubereitet wird.

„Interims“-Knetmaschine eingeweiht…

Unsere „Interims“-Knetmaschine (Werbelink) ist gestern eingetroffen. „Interim“, weil Pam und ich jeweils von einer Kitchenaid oder Kenwood träumen, wir uns z.Zt. aber weder die eine noch die andere Maschine leisten wollen.

Da ich aber die Teigzubereitung per Handmixer leid bin, das geht ziemlich auf die Gelenke und dreht dem Mixer auch irgendwann den Hals um, haben wir uns entschlossen für den Übergang eine günstige Knet- und Mixmaschine zu kaufen. Dieses von Klarstein vertriebene Gerät wurde irgendwo in China zusammengebaut und wird offenbar auch noch unter anderen Namen angeboten, macht aber einen erstaunlich stabilen Eindruck. Die Geräuschentwicklung hab ich mir schlimmer vorgestellt, mit den angeblichen 1200 Watt war der schwere Teig für das Käse-Schinken-Zwiebelbrot ruckzuck fertig. Auch der leichte Teig für einen Kirschkuchen war mit dem Mixeinsatz kein Problem.
Ich bin gespannt wie meine nächsten französischen Baguettes damit werden, bei denen soll die Knetzeit und -Intensität ja entscheidend für die innere Textur der fertigen Brote sein…