Stiefmütterchen…

Zum Anfang der Corona-Einschränkungen haben wir in der benachbarten Gärtnerei einige Töpfchen mit diversen Stiefmütterchen sowie einige andere Blumen günstig erstehen können – da die Gärtnerei auf unbestimmte Zeit schließen sollte gabs dort vieles fast zum Selbstkostenpreis. Mit den bunten Blumen haben wir uns dann den Garten für die Zeit des unfreiwilligen Hausarrests etwas freundlicher gemacht.
Inzwischen haben sich die Veilchen fast alle sehr gut gemacht, bis auf eine Pflanze sind sie nun wesentlich größer geworden und blühen immer mehr. Und wenn man sie sich bewusst einmal genauer anschaut, sieht man erst wie viele Größen, Farben und Varianten es gibt…:

Das Wildgatter Gartow geht online

Das Gartower Wildgatter liegt südwestlich des Ortes Gartow im Landkreis Lüchow-Dannenberg, mitten im Wald in der Nähe des Forsthauses Falkenmoor, siehe Kartenausschnitt von Openstreetmap.

Quelle: www.openstreetmap.de

Das kleine Wildgatter ist insbesondere für Familien mit Kindern ideal, da die Tiere vom Rand der eingezäunten Bereiche einfach zu beobachten sind. Außerdem stehen am Rotwildgatter als wetterfeste Beobachtungsposten eine hohe Kanzel mit Informationstafel und die „Hirschhütte“ zur Verfügung. Am Schwarzwildgatter ebenso die „Sauenhütte“. Zudem gibt es an dem Rundweg und an dem Pfad durch die Gatter noch eine kleine Nistkasten-Ausstellung sowie einen Wolfsinformationspfad zu entdecken.

Irgendwann hatte ich im Gespräch mit den befreundeten Betreuern des Gatters die Idee, diesen Gartower Klassiker ein wenig mehr in die digitale Öffentlichkeit zu rücken.
Als erstes fällt einem dann natürlich eine Webkamera ein. Allerdings gibts dort vor Ort ein großes Infrastrukturproblem: obwohl die Hochspannungsleitung für die Stromversorgung von Rucksmoor direkt über das Gatter verläuft gibt es hier keinen Strom, ebenso natürlich kein Internet per Kabel. Selbst die Handyversorgung ist in weiten Bereichen des Areals sehr grenzwertig.

Als einzige Möglichkeit wäre also eine solarbetriebene, per Mobilfunk angebundene Kamera, die:

  • tagsüber nur bei Tageslicht in gewissen Zeitabständen ein Bild macht
  • das Bild im Internet per Mobilfunk speichert
  • sich in der Zeit dazwischen stromsparend schlafen legt
  • nicht viel Geld kostet und wenig Wartungsaufwand erfordert

Darum herum ist nun eine kleine Webseite entstanden, die die Bilder entsprechend darstellt: www.wildgatter-gartow.de

Realisiert habe ich das Ganze mit einem kleinen Einplatinencomputer Raspberry Pi (Raspi), der dazugehörigen Kamera, einer Erweiterungsplatine (Witty Pi) die sich um das regelmässige Ein- und Ausschalten des Raspi kümmert, einem handelsüblichen LTE-fähigen Internetrouter, zwei 50w-Solarpanel nebst Solarladeregler, einem 18Ah-AGM-Akku und einigem anderen Kleinkram.

Weiterführende Infos zur Hardware, Scripts usw. folgen hier noch…

 

 

Der alte Bock ist immer noch da…

Vor einem Jahr und einigen Tagen postete ich hier im Blog etwas über einen erfahrenen und pfiffigen Rehbock, der schon länger in den offenbar unbejagten Dömitzer Elbwiesen lebt. Er ist immer noch da, im Licht der niedrig stehenden Sonne trat er aus dem Busch und zupfte völlig entspannt ein wenig an den Wiesenkräutern herum:

Alter Bock in Dömitz

Da benutzt doch ein stattlicher Rehbock die Umgebung des Wohnmobilstellplatzes im Dömitzer Hafen als (Über-)Lebensraum. Und das scheinbar so erfolgreich daß er ein stolzer Sechsender geworden ist:

In den Wiesen zwischen Alter Elde und der Hafeneinfahrt kann er sich sicher sein daß ihm da kein Jäger ans Leder will – höchstens die (oft leider unangeleinten) Hunde der Spaziergänger stören ihn etwas beim zupfen an den Wiesenkräutern.
Eine ähnlich große Ricke haben wir in der gleichen Wiese auch gesehen, da sie z.Zt. sicherlich Kitze in der Nähe liegen hat war sie aber extrem scheu…

Meisen schicken EMails

Seit einigen Tagen hängt ein gläsernes Vogelfutterhäuschen an einem meiner Bürofenster. Von drinnen schaut eine IP-Camera drauf – und die schickt mir Fotos per Mail, wenn sich im Futterhaus was tut:


Bisher waren nur Meisen zu Besuch, mal sehen wer da alles noch vorbei schaut. Das hier ist das Futterhaus, der Link dahinter führt zu Amazon:

Finkenkönig…

… nennt man den Kernbeißer auch, wie ich eben beim googeln gelernt habe.
Jetzt, bei anhaltender Kälte wird der Besuch unserer zwei Futterstellen immer vielfältiger. Neben den üblichen Spatzen und Kohl- und Blaumeisen sah ich vor einigen Tagen das erste Mal Schwanz- und Tannenmeisen. Grünfinken sind wieder da, Buchfinken werden auch immer mehr, selbst Drosseln und Tauben versuchen die kleinen Futterhäuschen zu entern. Und nun eben die Premiere des Kernbeißers – so eine Fotofalle ist schon praktisch. Ein Klick aufs Bild macht es größer!
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Seltener Gast am Heiligabend

Ich hatte diese kleinen Kerle schon einige Male aus dem Augenwinkel gesehen, aber nie richtig mitbekommen wie schön die Schwanzmeisen sind. Am 24.12. hab ich sie mit der Kamera erwischt, die Lichtverhältnisse waren nicht optimal…: