Bacon Bomb mit gemischtem Wildhack – Hackbraten mal anders…

Im Gas- oder Holzkohlegrill zubereitete gefüllte Hackbraten (aka BaconBombs) haben wir in den letzten Jahren schon einige gemacht, bisher hatte ich es aber nicht geschafft das hier einmal zu verbloggen. Heute klappte es endlich mit einer Wildhack-Version: „Bacon Bomb mit gemischtem Wildhack – Hackbraten mal anders…“ weiterlesen

WoMo Stellplatz Celle

Nachträglich verbloggt…:
Auf der Rückreise von einer Tour durch die Niederlande, durchs Saterland und nach Bremerhaven machten wir 2019 kurz entschlossen auch hier auf dem relativ neu angelegten Celler Stellplatz Halt. Mit viel Glück bekamen wir einen relativ ruhig gelegenen Platz am hinteren Ende des SP, einige Zeit später war der Platz zu 100% ausgelastet. Kein Wunder: Der Platz liegt verkehrsmäßig ideal, von der Platzbetreuung wird man mit umfangreichem Infomaterial versorgt und zu Fuß ist es nicht weit in die Innenstadt. „WoMo Stellplatz Celle“ weiterlesen

Wildbratwurst – selbstgemacht nach Werner Wollny

Die letzte 2019er Schwarzwild-Strecke unseres Freundes Peter Burkhardt war ausgesprochen üppig ausgefallen – einen Teil davon haben wir nun zusammen mit Peter einer leckeren Verwendung zugeführt…
Nach dem parieren und passenden Zuschneiden hatten wir 14,4 kg Wildbret zur Verfügung. In den letzten Jahren hatten wir schon öfter Bratwurst gemacht, dazu haben wir ein Rezept aus dem Buch des Gartower Wildschlachters Werner Wollny verwendet. Mit der Zeit haben wir die Gewürzmengen nach unserem Geschmack abgewandelt, dieses Mal haben wir folgende Mengen verwendet: „Wildbratwurst – selbstgemacht nach Werner Wollny“ weiterlesen

Kochkäse, selbstgemachter Schmelzkäse mit Sauermilchkäse

Aus einem Bauernladen im benachbarten Gartow haben wir einige Zeit lang traditionell hergestellten Kochkäse bekommen können. Da dieser Laden inzwischen wieder geschlossen ist haben wir nach einer Ersatzquelle gesucht – die industriell gefertigten Versionen die wir fanden waren uns einfach zu fade, deshalb stellen wir unseren Kochkäse in zwei Varianten nun selbst her:

Zutaten:

  • 200gr reifer Harzer Käse
  • 250gr Butter
  • 150gr Sahne-Schmelzkäse
  • 1 TL Natron
  • 1 Becher (250gr) Schmand
  • 1 Eigelb

Zubereitung:
Den Sahne-Schmelzkäse, die Butter und den Harzer Käse in einem größeren Topf langsam erwärmen und aufkochen. Dann die weiteren Zutaten (Vorsicht beim Natron, schäumt stark!) unterrühren und noch warm in Behälter füllen. Wer den Käse noch zünftig mag, fügt den weiteren Zutaten noch einen Teelöffel ganzen Kümmel hinzu – für mich ein Muß…

Foodporn. Oder: Wenn Upload-Filter verrückt spielen…

Daß Pam und ich manchmal gerne unser Essen fotografieren und die Ergebnisse dann auch unseren Freunden sozialmedial mitteilen dürfte ja bekannt sein. Facebook mag heute aber offensichtlich keine lecker gewürzten Bierdosenhähnchen, wenn wir dieses Foto hochladen wollen gibts nur ein Gefasel von Fehlern zurück.
Kann natürlich auch sein daß da ein Uploadfilter irgendwas unbekleidetes, solariumbraunes in einer eindeutigen Position erkennt…

„Interims“-Knetmaschine eingeweiht…

Unsere „Interims“-Knetmaschine (Werbelink) ist gestern eingetroffen. „Interim“, weil Pam und ich jeweils von einer Kitchenaid oder Kenwood träumen, wir uns z.Zt. aber weder die eine noch die andere Maschine leisten wollen.

Da ich aber die Teigzubereitung per Handmixer leid bin, das geht ziemlich auf die Gelenke und dreht dem Mixer auch irgendwann den Hals um, haben wir uns entschlossen für den Übergang eine günstige Knet- und Mixmaschine zu kaufen. Dieses von Klarstein vertriebene Gerät wurde irgendwo in China zusammengebaut und wird offenbar auch noch unter anderen Namen angeboten, macht aber einen erstaunlich stabilen Eindruck. Die Geräuschentwicklung hab ich mir schlimmer vorgestellt, mit den angeblichen 1200 Watt war der schwere Teig für das Käse-Schinken-Zwiebelbrot ruckzuck fertig. Auch der leichte Teig für einen Kirschkuchen war mit dem Mixeinsatz kein Problem.
Ich bin gespannt wie meine nächsten französischen Baguettes damit werden, bei denen soll die Knetzeit und -Intensität ja entscheidend für die innere Textur der fertigen Brote sein…

Eine kleine Kneipe, 14 Biere vom Fass und weitere 200 Biere im Flaschenausschank…

Bier, Bier und nochmal Bier, in allen möglichen internationalen Erscheinungsformen, soweit das Auge reicht!
Wo bei man zugeben muss dass man in diesem kleinen Laden nicht sehr weit schauen kann, denn diese Schankwirtschaft in der Amsterdamer Strasse Raamsteeg hat eine geschätzte Grundfläche von lediglich 60 Quadratmetern. Die Wände sind zum grössten Teil von einer mit Kreide handgeschriebenen „Getränkekarte“ bedeckt, der Rest der Wandfläche wird von Plakaten und Schildern verziert, auch hier gibts nur ein Thema – Bier. Je nach Bierart und Brauerei greift der Wirt auch treffsicher das passende Glas aus den vielen Regalen und kredenzt den Gerstensaft dann nach Art eines Biersommeliers.

Unser Besuch dieses gemütlichen Gerstensaft-Tempels war ein Erlebnis, welches ich bei unserem nächsten Besuch in Amsterdam mit Sicherheit wiederholen werde. Auch hier noch einmal Dank an unseren Guide Dominik!

Salzwedel, WoMo-Stellplatz am Freibad

Salzwedel … für uns eher eine Einkaufsalternative zu unseren Kreisstädten oder zu Lüneburg. Einen Grund, hier einen Stellplatz zu suchen gabs bisher nicht – bis zur der Ankündigung, daß es in Salzwedel ein Streetfoodfestival geben würde…
Das Event war nicht ganz das, was ich erwartet hatte, denn angekündigt waren „Delikatessen aus aller Welt“, tatsächlich bekam man (gefühlt…) an jedem zweiten Stand einen Burger. Den dann zwar etwas 
folkloristisch angehaucht mit Kimchi, Pulled Pork oder einer Bulette vom Angeler Sattelschwein, ich hatte mir aber mehr exotischere Sachen erhofft. Immerhin gabs aber einen Stand mit fritierten Heuschrecken für 2€ das Stück… 

Der Stellplatz in Salzwedel lag für den Besuch des Events optimal, es waren gerade mal 5 min Fußweg bis zum Gelände. Sanitäre Einrichtungen gabs nicht – die Freibad-Saison hatte noch nicht begonnen. Ansonsten ist der Platz zum erkunden der schönen Altstadt sehr empfehlenswert. 

 

Ostfriesen Bräu

Mal ein Food- und Stellplatz-Beitrag…
Nach einem weiteren Besuch des guten Stellplatzes in Bremerhaven suchten wir noch eine Übernachtungsstation in Richtung Weener. In Bagband, einem kleinen Dorf kurz vor Leer wurden wir fündig. 20160913_141712-01-01Eine kleine Landbrauerei bietet dort auf ihrem Hinterhof Parkmöglichkeiten für einige WoMos, Strom ist vorhanden, weitere Infrastruktur gibt es aber nicht. Dafür gibts draußen einen großen Biergarten und drinnen eine vorzügliche Küche und ein leckeres, dunkles Landbier. Unfiltriert, mit einer deutlichen Hopfennote, scheinbar müssen die Ostfriesen wie in Jever grundsätzlich eine Schaufel Hopfen mehr in die Sudpfanne kippen… 😉
Als Alsterwasser schmeckte mir das Ostfriesenbräu fast besser als pur, das kann allerdings auch an den hohen Temperaturen liegen, die wir bei unserem Besuch ertragen mussten. Morgens wird man durch Flaschengeklapper geweckt weil diverse Getränkemärkte und Privatkunden schon früh Nachschub holten – aber das hatten wir uns eh schon gedacht. Zum Übernachten war das für uns genau das richtige…

Stellplatz Hof Schwarzes Moor, Balge

Unsere erste Urlaubs-Übernachtungsstation in Balge auf dem Hof Schwarzes Moor war auch unser allererster Landvergnügen-Stellplatz.

Abendstimmung mit untergehender Sonne

Auf der Seite vom Reise- und Genussführer Landvergnügen wird damit geworben auf den dort angebotenen Stellplätzen „ruhig und naturnah“ stehen zu können, dieses Prädikat kann man diesem Stellplatz mit Fug und Recht geben: Da wir buchstäblich allein mitten in der Natur standen haben wir Abends die Rollos einfach offen gelassen. Auch ansonsten haben wir uns pudelwohl gefühlt – Strom gibts aus dem Hühnerstall, zum Abend einen gemütlichen Klönschnack mit dem Besitzer des Anwesens inklusive Führung durch sein 7,5t-Selbstbau-WoMo-Projekt „Big Blue“. Im Hofladen haben wir uns mit Rotwein, Eiern und Nudeln, alles Bio, eingedeckt.

Uns hat diese andere Art der WoMo-Stellplätze gefallen, mal sehen ob wir in diesem Urlaub noch einen weiteren passenden Landvergnügen-Platz finden.