SP am Schiffshebewerk Niederfinow

Hier waren wir im Jahr 2000 schon einmal mit einem geliehenen Wohnmobil, mit der damaligen Tour haben wir uns mit dem Wohnmobil-Virus infiziert.

Seit damals hat sich hier viel verändert – man kann mit dem WoMo auf dem großen Parkplatzgelände in einem extra markierten Bereich stehen und darf dort auch übernachten, damals war das nicht möglich. An dem monumentalen Schiffshebewerk selbst hat sich nicht viel verändert – neu ist nur der Eintritt, den man bezahlen muss um auf die Aussichtsplattform zu kommen. Von dort oben hat man einen guten Blick in die weitere Umgebung und auf das neue, größere Schiffshebewerk, welches nun langsam seiner Vollendung entgegensieht. Es steht zum größten Teil auf dem Gelände, auf dem sich vor Inbetriebnahme des alten Hebewerks eine Schleusentreppe befand.

Tagsüber ist hier natürlich der Teufel los, aufgrund der Topografie sind die umliegenden Strassen ein Dorado für Biker, die auch gerne mal auf einem schleifenden Knie um die Ecke fahren. Die treffen sich dann zur Pause natürlich auch auf dem Parkplatz um Benzingespräche zu führen – spät abends ist damit aber schnell Schluss.

Storch-Bier, Lychen via Landvergnügen

Mal wieder ein Stellplatz per Landvergnügen, dieses Mal an einer kleinen Privatbrauerei. Dort bei Landvernügen findet man übrigens überproportional viele Anbieter, die sich mit der Herstellung von alkoholischen Erzeugnissen beschäftigen – was mir als Bierliebhaber natürlich sehr gefällt. „Storch-Bier, Lychen via Landvergnügen“ weiterlesen

Stellplatz „Im Reich der Götter“, Tiessau

Einer der Stellplätze in unserer „direkten Nachbarschaft“. Wir sind hier schon dutzende Male dran vorbei gefahren, und haben uns dann immer gesagt daß man diesen Platz schon wegen des ungewöhnlichen Namens einmal ausprobieren müsste. Nun, auf dem Weg zu einem Geocaching-Event passte es einmal. Wir wurden positiv überrascht, dieser Stellplatz ist ein kleiner Geheimtip. „Stellplatz „Im Reich der Götter“, Tiessau“ weiterlesen

Stellplatz Kanzlers Weide, Minden

Auf dem Rückweg aus Holland haben wir hier übernachtet.
An sich ein gut angelegter Platz – wenn nicht die Begleiterscheinungen in Form von diversen Autoposern wären, die bis zum spätesten Abend ihre nicht vorhanden Auspuff-Schalldämpfer spazieren fahren.
Hier kommen wir wohl nicht wieder her…

Stellplatz „Het Groene Hart“, Abbenes, NL

Eigentlich sollte dieser schöne Stellplatz unsere Basis für den Besuch des Keukenhofes und des jährlichen Blumencorsos sein – daraus wurde leider nichts. Zuerst versagte die Hinterradnabe meines EBikes ihren Dienst als Getriebe. Und, was viel schlimmer war, unser Idefix wurde von einem bissigen britischen Rottweiler angefallen und verletzt.
So können wir von hier nur berichten daß die beiden Betreiber äusserst hilfsbereit sind und daß der Tierarzt der beiden sehr kompetent ist.

Den geplanten Besuch werden wir nächstes Jahr wiederholen, dann hoffentlich mit gesundem Hund und Fahrrad-Getriebe…

 

 

Stellplatz Citycamp, Amsterdam, NL

Station 4 auf unserer NL-Tour. Wir haben uns auf längeren WoMo-Touren angewöhnt, nur von Tag zu Tag bzw. von Stellplatz zu Stellplatz zu planen. Bevor wir von Zuhause losfahren sprechen wir uns eigentlich nur darüber ab, was das erste Ziel ist, und in welche Richtung es von dort weitergehen soll. Alles andere wird während der Tour ausbaldowert.

Aussichtspunkt A’DAM bei Nacht

So war es auch hier – in der groben Vorplanung war mir eigentlich nur klar, daß wir irgendwie an Amsterdam vorbei müssen. Mitten hindurch wollte ich eigentlich nicht, denn trotz des sehr eng gestrickten Autobahnnetzes in der Stadt zeigte Google-Maps dort immer sehr dichten Verkehr an. Bei der Suche nach dem nächsten Stellplatz „links oder rechts“ von Amsterdam fiel mir aber auf, dass es dort einen relativ großen Stellplatz gibt, so groß dass man dort in der Vorsaison im April eigentlich spontan einen Platz bekommen müsste. Also einigten wir uns, daß wir sehr früh losfahren wollten um dort vor Ort zu sein, wenn die Abreisewelle dort beginnt. Es klappte wie geplant – keine Staus, an den wenigen Ampeln kam mit einem Stop durch. Am Tor wurden wir von einer netten (vielsprachigen…) Mitarbeiterin begrüsst, die uns auch gleich bei der Bedienung des Buchungssystems unterstützte. Da ich vergass ein Foto vom Stellplatz selbst zu machen gibts hier einmal die Ansicht von Google Streetview, da kann man sich auch gleich ansehen wie man sich auf den letzten Metern einordnen sollte…:

Ganz in der Nähe des Stellplatzes gibts einen Anleger einer kostenlosen Fähre über den Fluss Ij zum Hauptbahnhof, damit ist man nach ca. 15min mitten in der City von Amsterdam. Schon der Ausblick während der ersten Fahrt auf dem Ij hat uns überwältigt. Zur Stadt selbst möchte ich hier garnicht viel schreiben – man sollte mindestens einmal selbst hier gewesen sein und das besondere Flair Amsterdams erlebt haben…

Bei der Gelegenheit sollte man dann auch einmal in das Cafe Gollem Raamsteg einkehren – 200 Sorten Bier in einer heimeligen Atmosphäre einer kleinen Kellerkneipe. Diesem netten Ort werde ich demnächst aber noch einen besonderen Blogbeitrag spendieren, den ich dann auch hier verlinken werde. Diesen Tip haben wir von einem befreundeten Wendländer, der inzwischen in NL wohnt und arbeitet, und uns am Abend unseres Besuchs dort hin verschleppte – vielen Dank noch einmal an Dominik D., falls Du dies liest…!

Stellplatz Tulpenexcursie, Slootdorp, NL

Station Drei unserer NL-Tour, ein Tulpenhof in Slootdorp. Ausgestattet mit allem was man braucht, sogar WiFi und Ladestationen für EBikes gibts. Die Betreiberin/Verwalterin war sehr nett, als ein weiterer germanischer Wohnmobilist mit Kuschelsyndrom der Meinung war sich mit Minimalabstand zwischen uns und unseren Nachbarn drängeln zu müssen, hat sie uns zum Trost und als Entschuldigung dafür einfach auf eine große Wiese für uns alleine gelotst.

Hier lernt man auch, dass die Niederlande platt sind, zu einem großen Teil unter dem Meeresspiegel liegen und man selbst eigentlich gerade auf dem Boden der Nordsee spazieren geht – so weit das Auge reicht Äcker mit Blumen und Gemüse in verschiedenen Aggregatzuständen. Und wenn der Acker frisch gepflügt ist, sieht man Unmengen von Muschelschalen – an Kalk mangelt hier bestimmt nicht in den Böden…

Niewe Vissershaven, Harlingen, NL

Harlingen, die zweite Station auf unserer NL-Tour. Der Stellplatz liegt zwar am Rand einiger Hafenbetriebe und in Sichtweite einer Schleuse, trotzdem war es relativ ruhig und wir konnten hier eine Nacht gut schlafen. In die Innenstadt mit ihren schönen Häusern entlang der Strassen und Grachten kommt man schnell zu Fuss, Zuiderhaven und Oude Buitenhaven machen mit den vielen alten Plattbodenseglern zwar einen Museumseindruck, die Schiffe sind aber alle in Privathand und wurden gerade für die kommende Saison aufgehübscht.

Auf meiner üblichen Suche nach einheimischen Bieren wurde ich in Harlingen auch fündig, in den Läden von Albert Heijn (haben vom „Kundenerlebnis“ her sehr viel Ähnlichkeit zu modernen Edekas) gibts ein ganzes Regal mit besonderen Bieren, nach Geschmacksrichtung sortiert:

U.a. viele leckere Sorten aus Belgien. Deutsche Biere gibts natürlich auch, neben den unvermeidlichen Erdingern, Paulanern & Franziskanern fand ich aber immerhin auch die Papierflaschen von der Insel Rügen…

Camperplaatsen Lauwersoog, NL

Unser Standplatz mit Blick auf die Lauwerszee

Zur Tulpenblüte sind wir eine Woche lang ein wenig durch Holland gebummelt um das Land und die Leute ein wenig mehr kennen zu lernen. Denn bisher hatten wir unser Nachbarland nur bei einigen kurzen Tagesausflügen besucht.

Unsere erste Station war direkt am niederländischen Wattenmeer der Ort Lauwersoog in der Provinz Groningen. Neben einem großen Campingplatz gibts dort auch zwei Wohnmobilstellplätze, wir haben uns für LauwersmeerPlezier an der Lauwerszee entschieden. Den anderen Stellplatz haben wir erst beim spazieren gehen entdeckt, er liegt etwas versteckt im Fischereihafen. Dort im Hafen gibts einige Restaurants mit frischem Fisch – die süssen und weichen Matjes-Brötchen sind zwar für unseren Gaumen etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem lecker. Fertig zubereitete Matjesfilets, frisch verpackt mit einer passenden Portion Zwiebeln gibts übrigens in NL zumindestens an der Küste überall – selbst bei Aldi…

Ansonsten ist Lauwersoog ein etwas künstlich wirkender Ort, was nicht wundert wenn man bedenkt dass der Ort erst 1969 bei der Eindeichung des  Lauwersmeers entstanden ist. Der in der Nähe liegende Truppenübungsplatz ist, von kleinen Bereichen einmal abgesehen, die meiste Zeit der Allgemeinheit als Freizeit- und Erholungspark freigegeben. Durch das Gebiet führen einige mit Muschelkalk geschotterte Wander- und Radwege.

 

Drei Kreuzfahrtpötte in 24h…

Eigentlich haben wir uns wegen des Flugplatzfestes auf dem Flughafen Rendsburg-Schachtholm entschlossen, über Pfingsten auf unserem Lieblingsstellplatz am NOK zu stehen.

Als ungeplanter Bonus kamen nun auch noch drei Kreuzfahrer in 24h dazu. Zuerst kam die Saga Sapphire:

Danach die Amadea:

Und zum Schluss, frühmorgens die Albatros: