Rostock – Trelleborg – Stellplatz Marina Ystad

Urlaubsbeginn – wie schon in 2017 fuhren wir wieder an meinem letzten Arbeitstag nach Rostock um dort zu übernachten und am nächsten Morgen mit der frühen Fähre nach Trelleborg überzusetzen. Dieses Mal fuhren wir mit der „Huckleberry Finn“ der TT-Line. Die rund sechsstündige Überfahrt war für Mensch und Hund wesentlich angenehmer als 2017, wir hatten dieses Mal eine Kabine gebucht in der wir uns ausruhen und unseren Jack-Russel Idefix auch einmal kurz alleine lassen konnten. „Rostock – Trelleborg – Stellplatz Marina Ystad“ weiterlesen

Stellplatz am Kreishafen, Rendsburg

Der Rendsburger Kreishafen bei Nacht, und die Brückenpylone auch noch in der Farbe meines Arbeitgebers…
Mit dem Lärm der stündlich die Hochbrücke passierenden Zügen muß man leben können. Die meisten Plätze sind in mindestens eine Richtung uneben, die Sanicontainer noch neu – ansonsten ist zu dem Stellplatz nicht viel zu schreiben. Wenn erst die Schwebefähre wieder fährt wird es sicherlich Spaß machen per Fahrrad eine Runde um den Kreishafen zu drehen. Bis dahin werden wir zum große Pötte gucken wohl eher lieber nach Schachtholm fahren…

Wohnmobilstellplatz an der Marina Eisvogel, Finowfurt

Dieser kleine Wasserwander-, Stell- und Campingplatz ist eine ideale Basis um Radtouren zu unternehmen, spazieren zu gehen oder einfach nur zu entspannen. Die Anfahrt geht tatsächlich über die uralte Kopfsteinpflastertrasse, die das Navi vorschlägt, die wird aber nach einigen Metern wieder zu einer richtigen Strasse. Um mit der Schippelschute auf dem Kanal zu fahren waren wir zu früh da, trotzdem haben wir uns dort sehr wohl gefühlt. Bis auf eine einfache Chemiekloentsorgung (Falls keine Chemie in der Kassette ist: Betreiber fragen, der weiß eine Lösung!) ist alles da was man braucht. Abends wird es sehr ruhig, die nahe Autobahn ist fast nicht zu hören. Wenn man sich dann still ans Wasser setzt kann man im Kanal die Biberfamilie beobachten, die auf der gegenüber liegenden Halbinsel lebt. Um die Gegend auch vom Wasser kennenzulernen werden wir sicherlich noch einmal wieder kommen.
Ganz großes kulinarisches Kino gibts bei Spießburger, einer sehr empfehlenswerten Burgerschmiede im Ort. Sowohl die „normalen“ Burger auf der Karte sind ein Genuß, die „Sonderkreationen“ mit Wasserbüffel oder Wild sind nochmal besser – absolut empfehlenswert!

Stellplatz Ditzum Am Deich

Ditzum, zum ersten mal haben wir hier auch übernachtet. Besonders die dortige Fischbrötchenbude ist ja bekannt aus Film und Fernsehen, wir waren nun zum dritten(?) Mal dort – und wieder war die Bude zu. Scheinbar wird sie nur noch geöffnet wenn die Fernsehpolizisten aus der „Friesland“-Serie ein Krabbenbrötchen futtern möchten… 😉
Macht aber nix, denn das Fischhaus Ditzum war offen, und da gibts leckere, frisch gemachte Fischgerichte zu sehr moderaten Preisen.

Der Stellplatz war nachmittags übervoll, wie eigentlich immer. Was sicherlich noch mehr zum Normalzustand wird, wnn die gerade im Bau befindlichen sanitären Einrichtungen in dem Feuerwehrhaus erst einmal fertig sind…

Foodporn. Oder: Wenn Upload-Filter verrückt spielen…

Daß Pam und ich manchmal gerne unser Essen fotografieren und die Ergebnisse dann auch unseren Freunden sozialmedial mitteilen dürfte ja bekannt sein. Facebook mag heute aber offensichtlich keine lecker gewürzten Bierdosenhähnchen, wenn wir dieses Foto hochladen wollen gibts nur ein Gefasel von Fehlern zurück.
Kann natürlich auch sein daß da ein Uploadfilter irgendwas unbekleidetes, solariumbraunes in einer eindeutigen Position erkennt…

Reisemobilpark Sagter Ems, Strücklingen

Ein Kleinod in der Landschaft der Wohnmobil-Stellplätze!
Eine ähnliche Formulierung wurde in Verbindung mit diesem Stellplatz schon woanders genutzt, weil es in diesem Fall aber mit Fug und Recht zutrifft schreib ich es auch noch einmal. „Reisemobilpark Sagter Ems, Strücklingen“ weiterlesen

Stellplatz am Polenmarkt Hohenwutzen, Polen

Die bekannte, große Polenbasar in Osinów Dolny bietet Campern und Wohnmobilisten die Möglichkeit, auf einer Wiese am Oderufer kostenfrei zu übernachten. Es gibt dort auch 12 Stromsäulen, nicht ausreichend für die riesige Rasenfläche auf der man sich zwanglos hinstellen kann, Entsorgung und einen Platzwart gibt es nicht. Die sanitären Anlagen des Basars darf man mitbenutzen, sind allerdings ein wenig weit weg.
Leider fühlte sich bei unserem Besuch ein Bewohner der neueren Bundesländer, nach seiner späten Ankunft mit seinem Wohnwagen, genötigt lautstark den Platzwart zu geben. Er mokierte sich über die Aufstellung der schon anwesenden Mobile, zitierte aus einer angeblich irgendwo hängenden Platzordnung (in der zur Aufstellung nichts steht) und quetschte seinen Wowa in eine kleine Lücke, weil er dort immer so steht. Typisch deutsch eben, es war fremdschämen angesagt…
Insgesamt ein ausserordentlich vorurteilsfördernder Auftritt, der uns veranlasste den Platz wieder zu verlassen.

SP an der Gaststätte „Zum Zickenzeller“, Neuzelle

Ein Stellplatz etwas anderer Art – hier wird Gastfreundschaft anders definiert. Wer auf deutsche Ordnung und peinliche Sauberkeit Wert legt sollte zu dieser (ehemaligen Gaststätte? ) nicht hinfahren…
Es fängt schon mit der Fahrt auf den Hof an: Es geht durch eine enge Einfahrt eine steile Rampe herunter auf den Hinterhof der ehemaligen Gaststätte. Dort unten ist genug Platz zum wenden, man kann sich hinstellen wo man möchte. Strom gibts am gemauerten Gartenofen, Wasser am Hahn in der Ecke, die sanitären Anlagen sollte man besser nicht nutzen…
Einen geregelten Gaststättenbetrieb gibt es (vermutlich seit dem Tod der Wirtin) scheinbar nicht mehr, trotzdem hat uns der Wirt ein leckeres Mittagessen gekocht. Dabei erzählte er uns gleich, daß er den besagten Ofen schon den ganzen Tag vorheizt, weil abends ein Lamm darin gebraten werden soll.
Ich nutzte erst einmal die relative Nähe zur Neuzeller Klosterbrauerei und deckte mich zu Fuß mit einheimischen Brauerzeugnissen ein.
Dabei meldeten wir uns dann auch zur Brauereiführung an – die sollte man auf jeden Fall einmal mitmachen, denn hier wird gezeigt, daß man auch große Mengen Bier trotzdem noch handwerklich produzieren kann. Es wird tatsächlich noch per Hand gebraut, von Prozeßsteuerungen gibts hier keine Spur. Durch die Brauerei wurden wir von dem Lebensmittelchemiker der Firma geführt, mit seiner launigen Art und den Anekdoten die er zum Besten gab machte die Führung wirklich viel Spaß. Danach gabs dann auch noch die übliche Bierverkostung…
Abends zog dann tatsächlich ein sehr leckerer Bratenduft durch das Wohnmobil – der Wirt hatte mit seinen weiteren einheimischen Gästen das Lamm in den Ofen geschoben. Mit seinen Freunden wurde der Braten dann zünftig verspeist – auch wir wurden eingeladen etwas davon zu probieren.