Ronnebyhamn – Grönhögen auf Öland, Ställplats Marina Grönhögen

Die Insel Öland war eines unserer Hauptziele für diesen Urlaub. Für die südliche Hälfte hatte ich einige Stellplätze ausgesucht, es sollte uns gefallen da wir planten ein wenig länger zu bleiben. Gleich der erste Platz in meiner Liste hat gepasst, die Marina Grönhögen: Ausreichend große Plätze auf Rasen, Strom und Wasser gibts sowieso, und ein sehr netter und hilfsbereiter Hafenmeister.  Der kann allerdings auch anders, als der Eigner einer dicken deutschen Segelyacht der Meinung war seine Einweisung auf einen bestimmten Liegeplatz mißachten zu müssen bekam er in diversen Sprachen lautstark die Leviten gelesen… 🙂 „Ronnebyhamn – Grönhögen auf Öland, Ställplats Marina Grönhögen“ weiterlesen

Kristianstad – Ronnebyhamn, Ställplats Östra Piren

Aus Kristianstads Wasserreich nach Ronnebyhamn. 40 Stellplätze, alle mit Strom, alle mit Blick aufs Meer (wenn man denn so versetzt parkt,wie gewünscht…). Frischwasser gibts an der Einfahrt, sanitäre Anlagen vor Ort gibts aber noch nicht, der Hafenbereich entwickelt sich gerade in Richtung Freizeitbereich für die Bevölkerung, wie es in Zukunft dort aussehen soll wird auf einem Plakat dargestellt. Entsorgung für Chemieklo-Kassetten und Grauwasser in 2km nördlicher Entfernung bei einem weiteren (Golfer-)Stellplatz.
In der Mündung des Flüsschens Ronnebyån liegen Fischkutter von denen man mit Glück frischen Fisch ergattern kann – wir hatten Pech. Links und rechts vom Ronnebyån gibt es Fuß- und Fahrradwege, auf denen man bequem in die eigentliche Stadt Ronneby kommen kann – es wird aber hügeliger als man glaubt. Einkaufsmöglichkeiten gibts dort genug, wir besorgten uns bei einem Willys 15 Flußkrebse, die in Schweden saisonal zur Hausmannskost werden. Lecker geschmeckt haben sie – wenn nicht die viele Arbeit wäre um die Viecher aus ihrer Karosserie heraus zu bekommen…

Hier gehts zu allen Beiträgen dieser Schwedenreise: Klick

 

Ystad – Kristianstad, Stellplatz am Naturum Vattenriket

Von Ystad ging es weiter nach Kristianstad, dort gibt es quasi mitten in der Stadt ein ausgedehntes Naturschutzgebiet um den Fluß Helge å. Zentrum dieses Gebietes ist das Naturum Vattenriket, und auf dem dortigen großen Parkplatz gibt es einen Stellplatzbereich nur für Wohnmobile. Der gesamte Parkplatzbereich ist relativ neu angelegt und wird aktuell auch noch erweitert, deshalb ist die Ausstrahlung eher kühl und ungemütlich, mehr als die eine geplante Nacht wären wir nicht geblieben. „Ystad – Kristianstad, Stellplatz am Naturum Vattenriket“ weiterlesen

Rostock – Trelleborg – Stellplatz Marina Ystad

Urlaubsbeginn – wie schon in 2017 fuhren wir wieder an meinem letzten Arbeitstag nach Rostock um dort zu übernachten und am nächsten Morgen mit der frühen Fähre nach Trelleborg überzusetzen. Dieses Mal fuhren wir mit der „Huckleberry Finn“ der TT-Line. Die rund sechsstündige Überfahrt war für Mensch und Hund wesentlich angenehmer als 2017, wir hatten dieses Mal eine Kabine gebucht in der wir uns ausruhen und unseren Jack-Russel Idefix auch einmal kurz alleine lassen konnten. „Rostock – Trelleborg – Stellplatz Marina Ystad“ weiterlesen

Stellplatz am Kreishafen, Rendsburg

Der Rendsburger Kreishafen bei Nacht, und die Brückenpylone auch noch in der Farbe meines Arbeitgebers…
Mit dem Lärm der stündlich die Hochbrücke passierenden Zügen muß man leben können. Die meisten Plätze sind in mindestens eine Richtung uneben, die Sanicontainer noch neu – ansonsten ist zu dem Stellplatz nicht viel zu schreiben. Wenn erst die Schwebefähre wieder fährt wird es sicherlich Spaß machen per Fahrrad eine Runde um den Kreishafen zu drehen. Bis dahin werden wir zum große Pötte gucken wohl eher lieber nach Schachtholm fahren…

Wohnmobilstellplatz an der Marina Eisvogel, Finowfurt

Dieser kleine Wasserwander-, Stell- und Campingplatz ist eine ideale Basis um Radtouren zu unternehmen, spazieren zu gehen oder einfach nur zu entspannen. Die Anfahrt geht tatsächlich über die uralte Kopfsteinpflastertrasse, die das Navi vorschlägt, die wird aber nach einigen Metern wieder zu einer richtigen Strasse. Um mit der Schippelschute auf dem Kanal zu fahren waren wir zu früh da, trotzdem haben wir uns dort sehr wohl gefühlt. Bis auf eine einfache Chemiekloentsorgung (Falls keine Chemie in der Kassette ist: Betreiber fragen, der weiß eine Lösung!) ist alles da was man braucht. Abends wird es sehr ruhig, die nahe Autobahn ist fast nicht zu hören. Wenn man sich dann still ans Wasser setzt kann man im Kanal die Biberfamilie beobachten, die auf der gegenüber liegenden Halbinsel lebt. Um die Gegend auch vom Wasser kennenzulernen werden wir sicherlich noch einmal wieder kommen.
Ganz großes kulinarisches Kino gibts bei Spießburger, einer sehr empfehlenswerten Burgerschmiede im Ort. Sowohl die „normalen“ Burger auf der Karte sind ein Genuß, die „Sonderkreationen“ mit Wasserbüffel oder Wild sind nochmal besser – absolut empfehlenswert!

Stellplatz Ditzum Am Deich

Ditzum, zum ersten mal haben wir hier auch übernachtet. Besonders die dortige Fischbrötchenbude ist ja bekannt aus Film und Fernsehen, wir waren nun zum dritten(?) Mal dort – und wieder war die Bude zu. Scheinbar wird sie nur noch geöffnet wenn die Fernsehpolizisten aus der „Friesland“-Serie ein Krabbenbrötchen futtern möchten… 😉
Macht aber nix, denn das Fischhaus Ditzum war offen, und da gibts leckere, frisch gemachte Fischgerichte zu sehr moderaten Preisen.

Der Stellplatz war nachmittags übervoll, wie eigentlich immer. Was sicherlich noch mehr zum Normalzustand wird, wnn die gerade im Bau befindlichen sanitären Einrichtungen in dem Feuerwehrhaus erst einmal fertig sind…

Reisemobilpark Sagter Ems, Strücklingen

Ein Kleinod in der Landschaft der Wohnmobil-Stellplätze!
Eine ähnliche Formulierung wurde in Verbindung mit diesem Stellplatz schon woanders genutzt, weil es in diesem Fall aber mit Fug und Recht zutrifft schreib ich es auch noch einmal. „Reisemobilpark Sagter Ems, Strücklingen“ weiterlesen

Stellplatz am Polenmarkt Hohenwutzen, Polen

Die bekannte, große Polenbasar in Osinów Dolny bietet Campern und Wohnmobilisten die Möglichkeit, auf einer Wiese am Oderufer kostenfrei zu übernachten. Es gibt dort auch 12 Stromsäulen, nicht ausreichend für die riesige Rasenfläche auf der man sich zwanglos hinstellen kann, Entsorgung und einen Platzwart gibt es nicht. Die sanitären Anlagen des Basars darf man mitbenutzen, sind allerdings ein wenig weit weg.
Leider fühlte sich bei unserem Besuch ein Bewohner der neueren Bundesländer, nach seiner späten Ankunft mit seinem Wohnwagen, genötigt lautstark den Platzwart zu geben. Er mokierte sich über die Aufstellung der schon anwesenden Mobile, zitierte aus einer angeblich irgendwo hängenden Platzordnung (in der zur Aufstellung nichts steht) und quetschte seinen Wowa in eine kleine Lücke, weil er dort immer so steht. Typisch deutsch eben, es war fremdschämen angesagt…
Insgesamt ein ausserordentlich vorurteilsfördernder Auftritt, der uns veranlasste den Platz wieder zu verlassen.