„Interims“-Knetmaschine eingeweiht…

Unsere „Interims“-Knetmaschine (Werbelink) ist gestern eingetroffen. „Interim“, weil Pam und ich jeweils von einer Kitchenaid oder Kenwood träumen, wir uns z.Zt. aber weder die eine noch die andere Maschine leisten wollen.

Da ich aber die Teigzubereitung per Handmixer leid bin, das geht ziemlich auf die Gelenke und dreht dem Mixer auch irgendwann den Hals um, haben wir uns entschlossen für den Übergang eine günstige Knet- und Mixmaschine zu kaufen. Dieses von Klarstein vertriebene Gerät wurde irgendwo in China zusammengebaut und wird offenbar auch noch unter anderen Namen angeboten, macht aber einen erstaunlich stabilen Eindruck. Die Geräuschentwicklung hab ich mir schlimmer vorgestellt, mit den angeblichen 1200 Watt war der schwere Teig für das Käse-Schinken-Zwiebelbrot ruckzuck fertig. Auch der leichte Teig für einen Kirschkuchen war mit dem Mixeinsatz kein Problem.
Ich bin gespannt wie meine nächsten französischen Baguettes damit werden, bei denen soll die Knetzeit und -Intensität ja entscheidend für die innere Textur der fertigen Brote sein…

SP am Schiffshebewerk Niederfinow

Hier waren wir im Jahr 2000 schon einmal mit einem geliehenen Wohnmobil, mit der damaligen Tour haben wir uns mit dem Wohnmobil-Virus infiziert.

Seit damals hat sich hier viel verändert – man kann mit dem WoMo auf dem großen Parkplatzgelände in einem extra markierten Bereich stehen und darf dort auch übernachten, damals war das nicht möglich. An dem monumentalen Schiffshebewerk selbst hat sich nicht viel verändert – neu ist nur der Eintritt, den man bezahlen muss um auf die Aussichtsplattform zu kommen. Von dort oben hat man einen guten Blick in die weitere Umgebung und auf das neue, größere Schiffshebewerk, welches nun langsam seiner Vollendung entgegensieht. Es steht zum größten Teil auf dem Gelände, auf dem sich vor Inbetriebnahme des alten Hebewerks eine Schleusentreppe befand.

Tagsüber ist hier natürlich der Teufel los, aufgrund der Topografie sind die umliegenden Strassen ein Dorado für Biker, die auch gerne mal auf einem schleifenden Knie um die Ecke fahren. Die treffen sich dann zur Pause natürlich auch auf dem Parkplatz um Benzingespräche zu führen – spät abends ist damit aber schnell Schluss.

Storch-Bier, Lychen via Landvergnügen

Mal wieder ein Stellplatz per Landvergnügen, dieses Mal an einer kleinen Privatbrauerei. Dort bei Landvernügen findet man übrigens überproportional viele Anbieter, die sich mit der Herstellung von alkoholischen Erzeugnissen beschäftigen – was mir als Bierliebhaber natürlich sehr gefällt. „Storch-Bier, Lychen via Landvergnügen“ weiterlesen

Mitten im Wald, irgendwo bei Tosterglope…

…frei mit dem Wohnmobil stehen – mehr Ruhe und Stille geht eigentlich nicht. An dieser vergessenen, alten gepflasterten Strasse mitten durch den Wald liegt ein kleiner Festplatz mit Hütte, Feuerstelle und Sitzbänken der von örtlichen Jägern und Forstleuten betrieben wird. An Walpurgis fand hier ein Geocaching-Event statt, an dem wir teilnahmen und dann die folgende Nacht verbrachten.
Sicherlich nix für Leute die an den bösen Wolf und Räuber Hotzenplotz glauben – wir fanden es schön.

Stellplatz „Im Reich der Götter“, Tiessau

Einer der Stellplätze in unserer „direkten Nachbarschaft“. Wir sind hier schon dutzende Male dran vorbei gefahren, und haben uns dann immer gesagt daß man diesen Platz schon wegen des ungewöhnlichen Namens einmal ausprobieren müsste. Nun, auf dem Weg zu einem Geocaching-Event passte es einmal. Wir wurden positiv überrascht, dieser Stellplatz ist ein kleiner Geheimtip. „Stellplatz „Im Reich der Götter“, Tiessau“ weiterlesen

Stellplatz Kanzlers Weide, Minden

Auf dem Rückweg aus Holland haben wir hier übernachtet.
An sich ein gut angelegter Platz – wenn nicht die Begleiterscheinungen in Form von diversen Autoposern wären, die bis zum spätesten Abend ihre nicht vorhanden Auspuff-Schalldämpfer spazieren fahren.
Hier kommen wir wohl nicht wieder her…

Stellplatz „Het Groene Hart“, Abbenes, NL

Eigentlich sollte dieser schöne Stellplatz unsere Basis für den Besuch des Keukenhofes und des jährlichen Blumencorsos sein – daraus wurde leider nichts. Zuerst versagte die Hinterradnabe meines EBikes ihren Dienst als Getriebe. Und, was viel schlimmer war, unser Idefix wurde von einem bissigen britischen Rottweiler angefallen und verletzt.
So können wir von hier nur berichten daß die beiden Betreiber äusserst hilfsbereit sind und daß der Tierarzt der beiden sehr kompetent ist.

Den geplanten Besuch werden wir nächstes Jahr wiederholen, dann hoffentlich mit gesundem Hund und Fahrrad-Getriebe…

 

 

Eine kleine Kneipe, 14 Biere vom Fass und weitere 200 Biere im Flaschenausschank…

Bier, Bier und nochmal Bier, in allen möglichen internationalen Erscheinungsformen, soweit das Auge reicht!
Wo bei man zugeben muss dass man in diesem kleinen Laden nicht sehr weit schauen kann, denn diese Schankwirtschaft in der Amsterdamer Strasse Raamsteeg hat eine geschätzte Grundfläche von lediglich 60 Quadratmetern. Die Wände sind zum grössten Teil von einer mit Kreide handgeschriebenen „Getränkekarte“ bedeckt, der Rest der Wandfläche wird von Plakaten und Schildern verziert, auch hier gibts nur ein Thema – Bier. Je nach Bierart und Brauerei greift der Wirt auch treffsicher das passende Glas aus den vielen Regalen und kredenzt den Gerstensaft dann nach Art eines Biersommeliers.

Unser Besuch dieses gemütlichen Gerstensaft-Tempels war ein Erlebnis, welches ich bei unserem nächsten Besuch in Amsterdam mit Sicherheit wiederholen werde. Auch hier noch einmal Dank an unseren Guide Dominik!

Der alte Bock ist immer noch da…

Vor einem Jahr und einigen Tagen postete ich hier im Blog etwas über einen erfahrenen und pfiffigen Rehbock, der schon länger in den offenbar unbejagten Dömitzer Elbwiesen lebt. Er ist immer noch da, im Licht der niedrig stehenden Sonne trat er aus dem Busch und zupfte völlig entspannt ein wenig an den Wiesenkräutern herum: