Stellplatz Kåseberga, Ales stenar

Diesen SP hatten wir uns als erstes Ziel in Schweden ausgesucht, vom Trelleborger Fährhafen sind es bis hierher rund 70km. Leider war dieser erste Urlaubstag einer der zwei Schlechtwettertage die wir erlebten, bei unserem Spaziergang zu der schiffsförmigen Steinsetzung Ales stenar wurden wir pudelnaß – es sollte aber das einzige Mal in unserem Urlaub bleiben.

Der gut entwässerte Rasenplatz bietet auch irgendwo ein Sanitärgebäude, ohne Bedarf haben wir es aber nicht gesucht, Ver- und Entsorgung konnte ich nicht entdecken. Die Bezahlung erfolgt persönlich am Abend. Der kleine Hafen bietet die üblichen Tourifallen, den von uns erhofften Frischfisch konnten wir dort nicht ergattern.

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Frei stehen im Fährhafen Rostock

Unser erster Urlaubstag sollte mit der Fähr-Überfahrt von Rostock nach Trelleborg per TT-Line beginnen. Deswegen fuhren wir noch am Nachmittag meines letzten Arbeitstages los – und kamen gerade einmal einen Kilometer weit: „Frei stehen im Fährhafen Rostock“ weiterlesen

WoMo-Stellplatz Bienenbüttel

Bienenbüttel, wieder so ein Ort den ich ohne Geocaching nie aufgesucht hätte. Irgendwie lag Bienenbüttel immer abseits unserer Wege, egal in welche Richtung wir fuhren.

Quelle: Google Maps

Daß es dort einen Stellplatz gibt habe ich erst gemerkt als die Ankündigung eines Geocaching-Events ins Email-Postfach flatterte und wir überlegten ob wir teilnehmen sollten.
Und genau dafür war der Platz auch passend – zum übernachten nach einem Event, ansonsten gibts dort aus meiner bescheidenen Sicht eigentlich nichts was uns dort hingezogen hätte. Sieht man auch daran, daß ich es noch nicht einmal geschafft habe ein eigenes Foto des SP zu schießen. :-/
Preislich völlig OK, Ausstattung auch – daß es dort irgendwo ein öffentliches WC nebst Duschen gibt (wohl in der benachbarten Halle?) habe ich erst auf Bienenbüttels Webseite erfahren…

MakeUp am WoMo…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Vorher…

Lose Lästerzungen behaupteten ja schon dass wir statt eines Wohnmobils einen Kühlschrank durch die Gegend fahren. Ein wenig Wahrheitsgehalt hatte das ja wegen den großen, weißen Flächen wirklich, siehe Bild links, draufklicken machts größer – und tatsächlich hatten wir uns auch schon kurz nach dem Kauf gefragt, ob und wie wir Ole ein wenig personalisieren oder wenigstens in den Originalzustand vom Hersteller SEA zurückversetzen könnten, denn einige Originaldekore wurden bereits in der Vergangenheit vom Vorbesitzer beseitigt. Im Internet gibts ja genug Womo-Dekore zu kaufen, allerdings waren uns die entweder zu einfach („Blaue Wellen hat ja jeder…“), nicht gerade zur Form des Aufbaus passend (irgendwelche Luken oder Beschläge wären im Weg) oder zu bunt (…große Prilblumen, wer kennt sie noch?), wir stellten uns farblich eher was dezentes mit einem persönlichen Touch vor.

Glücklicherweise hat unser Gegenübernachbar das passende Hobby – er besitzt einen mittelgroßen Folienplotter und macht sich damit eigene Dekore für Wohnungswände, T-Shirts und vier- bzw. zweirädrige Fahrzeuge. Phantasie hat der Mann auch, nach bei ihm abgelieferten Seitenansichten und ein paar Stichworten kam er flugs mit diversen Vorschlägen um die Ecke. Die wiederum führten dann allerdings zu diversen Diskussionen zwischen Pam und mir – mal passte dem einen dieses Motiv an der Position nicht, mal war dem anderen eine Figur auf jener Seite zu groß. Nach einiger Zeit fanden wir, als Anfang, nun wenigstens für die Fahrerseite zu einem Kompromiss. Der Grundstein für die Geschichte, die wir damit auf den Wänden des WoMos erzählen wollen wurde nun in den letzten Tagen gelegt. Hier ein paar Bilder des „Making of“ in teilweise brüllender Hitze, an dieser Stelle auch einmal vielen Dank an Matthias für die Ideen und dieses erste realisierte Kapitel:

So wie da unten rechts siehts seit heute Nachmittag aus – in Gänze ist Oles MakeUp aber noch lange nicht fertig, denn die Geschichte hat genau genommen noch nicht einmal richtig angefangen, eigentlich wurde erst das Vorwort angeklebt.

...nachher
…nachher

Das stilisierte WoMo neben dem Tankdeckel wird (auf einer noch zu klebenden Straße), am Häuschen im Wendland vorbei, zu skandinavischen und anderen Zielen fahren. Diese Fortsetzungen werden dann auf den anderen Seiten des Autos zu sehen sein, und irgendwann einmal wird Ole über die Motorhaube zurückkehren – wie das genau aussehen wird ist aber noch nicht raus, darüber müssen Pam und ich erst einmal noch gründlich diskutieren… 😉

Interaktiver Reiseatlas

GooglemapsWir haben natürlich, wie wahrscheinlich viele andere auch, eine Deutschlandkarte an der Wand hängen auf denen wir unsere bisher angesteuerten WoMo-Reiseziele mit Steckfähnchen festhalten. Nach einer gewissen Anzahl von Zielen verliert man aber den Überblick, Ortsnamen kann man nicht mehr erkennen weil andere Nadeln im Weg stehen oder der Maßstab ist so groß daß eh nur die Metropolen lesbar sind. Sowas geht im Web natürlich besser und informativer, drum hab ich ein wenig gebastelt…:

Rote Symbole sind reine Wohnmobil-Stellplätze oder Campingplätze, bei denen wir die WoMo-Häfen vor der Schranke genutzt haben.
Blaue Symbole sind Campingplätze, die wir auch genau so genutzt haben.
An grünen Symbolen haben wir frei gestanden.

Da dieser Beitrag Stück für Stück nach unten rutscht ist die Karte auch im oberen Menu hinter „Reiseatlas“ verlinkt, wenn man in der eingebetteten Karte oben rechts auf das eckige Symbol klickt öffnet sie sich in größerem Format in einem neuen Fenster.

Bootsanleger & Camping Neu Göhren

Eigentlich bin ich ein Mensch, der immer zuerst das Gute sucht. Kritik äußere ich ungerne ohne auch positive Dinge hervorzuheben, denn die gibts eigentlich immer. Bei diesem Campingplatz fällt mir das aber ausgesprochen schwer – das einzige Positive, was mir nach einigem 20160819_175434 (Medium)Nachdenken einfiel waren die überaus freundlichen und netten Dauercamper auf diesem Platz.  „Bootsanleger & Camping Neu Göhren“ weiterlesen

Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß

Zum Schiffe gucken muß man als Wendländer nicht unbedingt an den NOK fahren, die Müritz-Elde Wasserstrasse, also der Kanal von Dömitz an der Elbe in Richtung Schwerin bzw. Berlin genügt. 20160723_101427_DxOFür uns liegt der Kanal im Gegensatz zum NOK in „Wochenend-entfernung“ zum kurz entschlossenen Entspannen und Runterkommen. „Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß“ weiterlesen

Stellplatz Schlei-Marina Lindauhof

Hierher konnten wir von unserem Wohnwagen immer herüber sehen und das Kommen und Gehen der Wohnmobile und Sportboote beobachten. wp-1470467424091.jpegSchon damals hatte ich mir vorgenommen, hier irgendwann einmal mit einem eigenen WoMo zu stehen. Jetzt war es soweit – und wir wurden von dem Betreiberpärchen samt Kochoriginal sehr nett versorgt. Da Sturm angesagt war, wurde uns ein windgeschützter Platz gezeigt.

Im Restaurant Gonzos Biergarten gibts eine leckere kleine Karte mit vorzüglichen Bratkartoffeln. Die Nächte waren ruhig und angenehm, so schlimm war der angekündigte Sturm dann doch nicht. Großzügiger Sanibereich mit angenehmer Hintergrundmusik.

Grauwasserentsorgung gibts nicht, macht aber nix – in Süderbrarup gibts in der Nähe des Marktplatzes (Quellenstrasse) eine öffentliche Entsorgung.

Friedrichstädter Wohnmobilstellplatz Am Halbmond

Von diesem Stellplatz wurde uns schon mehrere Male von Freunden sehr positiv berichtet, schon alleine das Satellitenbild bei GoogleMaps macht einen neugierig. 20160703_165105_DxODer Platz liegt tatsächlich sehr ruhig, trotzdem kann man zu Fuß oder mit Fahrrad in kürzester Zeit in dem schönen Städtchen sein. Es hatte in der Nacht vor unserer Ankunft extrem geregnet, das war wohl der Grund warum einige der Stellplätze sehr nass (aber nicht matschig) waren, wir fanden aber trotzdem noch einen trockenen Platz mit Strom. Tip für Leute, die wie wir noch nie da waren: Die Plätze haben alle einen Namen der auf einem kleinen Schild am Kopf steht. Neben dem Namen ist ein kleines Symbol an dem man erkennen kann ob es sich um einen Platz mit, oder ohne Stromversorgung handelt. So spart man sich das erneute umparken… 😉
Das Abrechnungssystem mit den Karten finde ich sehr gut, ähnliches gibts auch in Eckernförde. Allerdings könnte es für Stoßzeiten wie Sonntags hier wie dort noch einen zweiten Automaten geben. Der Sanibereich mit je zwei kombinierten Klos und Duschen ist knapp ausreichend, in der Zeit wo wir da waren war eine der Herrenduschen defekt, was dann auch zu Wartezeiten führte. Der überdachte Entsorgungsbereich und der kleine Aufenthaltsraum sind wiederum einsame Spitze. 

Meldorf – Stellplatz am Deich

Eigentlich sollte dort oben Neufeld a.d.Elbe stehen, das war der Stellplatz den wir uns noch in Cuxhaven als nächstes Ziel ausgesucht hatten. Als wir dort ankamen gefiel uns beiden der Platz aber nicht. Was genau uns nicht gefiel konnten wir nicht sagen, irgendwie sprang der Funke nicht über. Davon abgesehen waren auch keine halbwegs ebenen Plätze mehr frei. Extreme Deichhanglagen kann ich mit Keilen leider nicht ausgleichen. Also weiter… „Meldorf – Stellplatz am Deich“ weiterlesen