Norwegen 2014 – Der Anreise zweiter Teil

Hier gehts zum ersten Teil: KLICK
Dort hatte ich angekündigt daß sich dieser Bericht sich mit unserem Domizil bei Marina und Reidar Karlsson und der Umgebung um Selbu beschäftigen wird – das verschiebe ich mal auf den nächsten Teil, heute gibts was zu gucken…

Da wir inzwischen wieder in unserem Haus im Wendland angekommen sind steht mir nun genügend Rechnerleistung zur Verfügung um die rund 170GB Videodaten der Dashcam zu kleinen Filmchen zu verarbeiten, damit mag ich das Notebook nicht quälen. Während ich dies hier schreibe kaut der PC gerade auf dem ersten Video herum. In dem Clip zeige ich die bei mir im Kopf „hängengebliebenen“ Highlights der zweiten Etappe der Fahrt, also von Halden in Südnorwegen bis nach Selbu. Ich hab mich bemüht das ganze so kurz wie möglich zu machen – trotzdem sind immer noch rund 13 Minuten übrig geblieben. Den größten Teil macht die Fahrt hinauf zum Brekkenpass und wieder herunter nach Stugudal aus:

Das zweite Video ist die ungekürzte Fahrt hinauf zum Aussichtspunkt auf den Wasserfall Henfallet. Laut Wikipedia ist der Henfallet mit 90 Metern Fallhöhe der höchste Wasserfall in der norwegischen Provinz Sør-Trøndelag. Der Parkplatz oben bei dem Aussichtspunkt ist frisch angelegt worden, ein fester Grill/Kamin samt Holz und eine stabile Sitzgruppe stehen bereit. Sollten wir tatsächlich einmal zu einem eigenen Wohnmobil kommen ist das bestimmt einer der Punkte wo ich mal übernachten möchte – auch wenn die Fahrt hinauf abenteuerlich ist.

henfallet

Um die Sache etwas abzukürzen und um die überwundenen Höhenunterschiede besser zu zeigen habe ich Teile von dem Video etwas „beschleunigt“, es geht rund 8km Schotterpiste links, rechts, auf und ab. Manchmal auch gleichzeitig… 😉

Die Videoqualität ist leider eher mäßig, ich benutze zum schneiden usw. den MS-Moviemaker. Und der hat offenbar Probleme mit der beschleunigten Wiedergabe, daher wohl die Klötzchengrafik… 🙁

Hier es wieder weiter, dann aber wirklich mit unserem Domizil und Umgebung!

Norwegen 2014 – Die Reise

Unseren „großen“ Urlaub in 2014 haben wir in Norwegen verbracht, in der Gemeinde Selbu auf dem Hof von Marina und Reidar Karlsson. Die vielen schönen Eindrücke, die wir mitgebracht haben sind zuviel für einen einzigen Beitrag. Deshalb werde ich hier in unregelmäßigen Abständen von der Reise berichten, jeweils mit Bezug zu einem bestimmten Thema. Heute fange ich mit der eigentlichen Reise nach Selbu an.

marina wegViele Wege führen nach Norwegen – einen sehr schönen Weg per Color-Line nach Oslo hatten wir ja schon vor einiger Zeit gefunden. Allerdings ist dieser Weg zum einen sehr kostspielig, denn da wir vor Ort beweglich sein möchten wollen wir das Auto dabei haben. Zum zweiten auch unpassend – unser Hund Idefix soll auch mitreisen, er müsste aber die ganze Zeit im Auto bleiben, von kurzen Ausnahmen zum Gassi gehen abgesehen.
Fliegen ist ein weiterer Weg – per Norwegian-Air kommt man überraschend günstig per Direktflug nach Trondheim, allerdings müsste der Hund im Gepäckraum mitreisen. SAS soll kleine Hunde als Handgepäck akzeptieren, das werden wir bei Gelegenheit einmal nachprüfen. Diese Airline bietet aber keine Direktflüge nach Trondheim.
Wir haben uns deshalb entschlossen, den langen Landweg über die Brücken zwischen Dänemark und Schweden zu nehmen, mit einer Übernachtung nach der Hälfte des Weges. Für diese Übernachtung haben wir ein Zimmer im Svinesund Motel in Halden gebucht. Dieses Hotel bietet auch Übernachtungen mit Haustier an und liegt in der ungefähren Mitte der Strecke. Das Hotel ist für diesen Zweck empfehlenswert – einfach, aber sauber und gut. Maut ist natürlich ein Thema wenn man mit dem Auto nach Skandinavien reist. Wir haben uns aus Bequemlichkeit entschlossen bei Tollticket einen Brick zu leihen. Mit dem Ding an der Windschutzscheibe sind wir durch jede skandinavische Mautstation gefahren, bei den Brücken zwischen DK und S gingen die Schranken sofort auf, und bei allen ‚Automatisk Bomstasjonen‘ an den norwegischen Straßen zeigten die Ampeln immer das grüne Kreuz. Was uns das Ding inkl. Maut letztendlich kosten wird wissen wir noch nicht – ich schreibe diesen Bericht vor Rückgabe des Gerätes. Im letzten Posting zur Rückfahrt kann ich vielleicht etwas dazu sagen, bisher haben wir nur 8,30€ für Versand und Aktivierung des Gerätes bezahlt.

Die Brücke über den Großen Belt
Die Brücke über den Großen Belt
Die Öresundbrücke
Die Öresundbrücke
Rastplatz Femstenaberg an der E6
Rastplatz Femstenaberg an der E6.
An irgendeinem Rastplatz in Schweden
An irgendeinem Rastplatz in Schweden

Die eigentliche Einreise nach Norwegen war stressfrei – wir hatten Idefix entsprechend der Einreisebedingungen impfen lassen und waren an der Zollstation der „roten“ Spur gefolgt um ihn ordnungsgemäß anzumelden. (Tip dazu: Die Zollstation an der E6 hat auch versteckte Parkplätze für PKW – einfach rechts an der langen Reihe der LKW vorbei fahren, ganz am Ende sieht man dann linker Hand den PKW-Parkbereich. Von dort ist der Fußweg bis zum Zollgebäude auch kürzer) Die eigentliche Deklaration des Hundes war irgendwie inkonsequent, die Zollbeamtin hat nur im Tierpass geblättert, den Chip des Hundes aber nicht ausgelesen. Ob die Dokumente überhaupt zum Tier gehören wurde also nicht kontrolliert. War aber auch irgendwie egal – denn am Ende gab es nicht einmal einen Stempel im Tierpass.

Warum soll man das Tier überhaupt vorführen wenn die Kontrolle in den Papieren des Tieres nicht vermerkt wird? Im Land kann man hinterher nicht nachweisen daß das Tier korrekt deklariert wurde…

So ging es nach der Übernachtung in Halden optisch weiter Richtung Norden, nach Selbu:

P1120136
In Alvdal. Welchen Sinn dieses Gebäude hat muß ich bei Gelegenheit einmal googeln…
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Diese Geweihe gibt es an der E6 in diversen Lackierungen. Sie hängen leider alle zu hoch… 😉
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Endlose Weite bei immer besser werdendem Wetter…
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Erster Sonnenuntergang in Selbu. Das Flüßchen da unten ist die Nea.

Das wäre es für heute, demnächst geht es hier mit einem weiteren Beitrag weiter. Thema wird dann unser Domizil bei Marina und Reidar Karlsson und die Umgebung um Selbu sein.

Link zum nächsten Beitrag: KLICK

Minikreuzfahrt Kiel-Oslo-Kiel mit der Color Fantasy

Diese Tour haben wir vom 17. bis 19.Juni 2013 gemacht. Auf die Idee zu dieser Minikreuzfahrt hat uns einer meiner Kollegen gebracht, er war mit seiner Familie im Sommer 2012 auf gleichem Kurs unterwegs.
Nehmt euch Zeit, dieser Bericht ist etwas länger…
„Minikreuzfahrt Kiel-Oslo-Kiel mit der Color Fantasy“ weiterlesen