Jahreswechsel in Waren (Müritz)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da ich am Silverstertag noch bis 12:00 Uhr arbeiten „durfte“, konnten wir uns für unseren geplanten Jahreswechsel im Wohnmobil nur einen in relativer Nähe liegenden Campingplatz aussuchen. Ein CP war nötig weil dort Sanitäranlagen sind, es war Frost angesagt. „Jahreswechsel in Waren (Müritz)“ weiterlesen

Schiffe gucken am NOK in Schachtholm

20151225_121041hSchiffe gucken am NOK, das wollten wir schon immer mal machen. Einige Jahre hatten wir einen Wohnwagen in Lindaunis fest an der Schlei stehen, eigentlich einen Steinwurf vom Kanal weg – trotzdem haben wir es nie geschafft dort einmal hin zu fahren und die Pötte beim Land(durch)gang zu beobachten. „Schiffe gucken am NOK in Schachtholm“ weiterlesen

Ostseecamping „Am Salzhaff“, Pepelow

Unser dritter Wochenendausflug (7.11.) mit dem Wohnmobil führte uns ans Salzhaff bei Pepelow, diesmal hatten wir uns einen „TopPlatz“-Stellplatz ausgesucht. Wir wollten einfach mal sehen ob dieses Prädikat auch wirklich soviel wert ist, wie erzählt wird. Zumindestens hier waren wir sehr positiv überrascht:
Das Restaurant könnte von Qualität und Ambiente bei uns im Landkreis auch in der oberen Liga mitspielen. Und beim Sanitärbereich war uns klar was einen TopPlatz ausmacht, zu beiden Punkten steht noch was bei den Bildern.
Die eigentlichen WoMo-Stellplätze sind im Bereich um das neue Restaurant-/Rezeptions- und Sanitärgebäude angeordnet, noch vor der Schranke für den Campingplatz. Die ebenen Stellplätze sind sehr groß, teilweise beschattet von Bäumen. Zur Zeit wird offenbar eine neue Beleuchtung gebaut, überall guckten Kabel aus der Erde.
Zum reinen Übernachten mit einem eventuellen Abendessen sind die Stellplätze wirklich Top, man kann über einen Acker zum Haff gucken.

Wir wollten aber ein wenig mehr Meer – drum fragten wir bei der Anmeldung ob wir nicht einen (Camping-)Platz am Wasser bekommen könnten. Das war kein Problem, wir bekamen den Platzplan mit angekreuzten Stellplätzen direkt am Strand in die Hand gedrückt („Von da habt ihr aber einen weiten Weg, wir haben nur noch im Hauptgebäude zwei Duschen im Damenbereich auf, der Rest ist schon frostsicher gemacht“) und durften uns umsehen. Sofort war uns klar daß wir da stehen wollten! Trotz des etwas diesigen Wetters am ersten Abend fühlten wir uns pudelwohl. Und im Damenbereich duschen wollte ich auch schon immer mal… 😉
Nach einiger Zeit tauchten auf den umgebenden Plätzen auch noch weitere WoMos auf, alles Kitesurfer die auf den am Abend angekündigten Sturm hofften. Der Sturm kam erst am nächsten Tag, dafür ging dann das Wasser – die Kitesurfer mußten mit ihrem Drachen weit laufen bis sie genug Wasser unterm Kiel hatten.
Strom und Wasser gibts pauschal an jedem Platz, Ent- und Versorgung an einem extra angelegten Bereich links vor der Schranke. Gasflaschen können auch getauscht werden.
Durchaus möglich daß wir hier noch einmal hinkommen…
Webseite: http://www.campingtour-mv.de/pepelow/

Stellplatz an der Campinginsel, Havelberg

Auf der Spülinsel zwischen zwei Havelarmen an der Zufahrtstrasse zum Campingplatz gelegen – ich beschreibe hier nicht die Stellplätze des Campingplatzes selbst. Als wir ankamen waren wir die einzigen, es füllte sich aber noch. Zu der Jahreszeit war es einigermaßen ruhig, in der Hauptsaison dürfte dort aber reichlich Durchgangsverkehr herrschen. SP-Bezahlung per Parkscheinautomat. Nicht alle 1€-Stromsäulen funktionierten, Grauwasserentsorgung geht nur mittels Schlauch an einen Schacht direkt neben der dazu gehörenden Bezahlsäule, Kassetten werden offenbar in die selbe Öffnung entsorgt. Frischwasserzapfstelle habe ich nicht entdecken können.
Havelberg selbst – davon haben wir eigentlich nur die Altstadt auf der Insel gesehen. Leider machen dort am Samstag um 12:00 Uhr alle Läden zu. Dafür macht um 13:00 Uhr die Touristeninfo auf – preußisch korrekt keine Minute früher, auch wenn die Angestellten durch die Glastür sahen daß da einige Besucher etwas von ihnen wollen… :-/

Wohnmobilhafen Fresenbrügge

Hier ging am 16.10. unsere erste „echte“ Ausfahrt mit dem neuen Wohnmobil hin, vorausgegangen war nur die allererste Fahrt zu unserem bisherigen Campingplatz um den dort stehenden Wohnwagen zu verkaufen.
An diesen Wasserwanderrastplatz in der Nähe von Grabow und Ludwigslust haben wir sehr schöne Erinnerungen aus unserer Zeit als Besitzer eines klassischen Motorbootes. Wir haben hier einmal knappe zwei Urlaubswochen gelegen und uns vom damaligen Besitzer verwöhnen lassen.
Der neue Besitzer hat den damaligen Zeltplatz für Kanuwanderer zu einem sehr schön angelegten WoMo-Stellplatz verwandelt. Einige Arbeiten an der modernen Elektroverteilung mit Münzbezahlung müssen noch erledigt werden, das sollte zum Anfang der 2016er Saison erledigt sein. So lange werden die Steckdosen an den eingeschlagenen Dachlatten sicherlich noch halten. Die urige Dorfkneipe mit dem süffigen Staropramen vom Faß und den leckeren Speisen existiert leider nicht mehr. In Grabow (3,5km immer am Kanal lang) gibts diverse Essens- und Versorgungsmöglichkeiten. Sehr zu empfehlen ist der Werksverkauf der Grabower Süßwaren, fabrikfrische Schaumküsse sind ein Genuß… 🙂
Grauwasserentsorgung per Bodengitter, Chemiekloentsorgung an dem Sanihäuschen, dort auch Frischwasserzapfstelle.
Minuspunkt – die sanitären Anlagen sind, was Menge und Ausstattung betrifft nur knapp ausreichend.
Webseite: www.wohnmobilhafen-an-der-elde.de/

Fahrbarer Familienzuwachs…

…unser Wohnmobil „Ole“. Eigentlich wollten wir, wenn überhaupt, erst innerhalb der nächsten zwei Jahre ein WoMo kaufen weil wir unsere Silberhochzeit gerne am Nordkap feiern möchten. Dazu hatten wir uns vorgenommen den Wohnwagen ab Anfang nächsten Jahres anzubieten, und erst nach Verkauf sollte ein WoMo angeschafft werden. Nur, um mal zu sehen was es denn an Fahrzeugen in unserer finanziellen Kragenweite so gibt haben wir uns trotzdem schon öfter mal auf den Höfen von Wohnmobilhändlern umgesehen – so auch am 26.8. bei Albrecht in Winsen, die hatten gerade Herbstmesse.
Und da stand er dann, der Wagen, und lachte uns an. Er war für sein kurzes Leben auch nicht teuer, so ein junges WoMo hatten wir bei unserer bisherigen Suche zu diesen günstigen Bedingungen noch nicht gesehen. Ansonsten passte auch alles was wir als nötig erachteten. Kurz gesagt (geschrieben) – nach einer Probefahrt unterschrieben wir den Kaufvertrag. Laut dem Vertrag ist das ein „OrangeCamp OC4“ von der Fa. Brinkmann in Braunschweig, es gibt aber absolut baugleiche Fahrzeuge unter diversen anderen Namen. Bisher habe ich herausgefunden daß unser Wagen in Italien von SEA als „Sharky 400G“ gebaut wurde. Brinkmann hat wohl eine LKW-Ladung davon importiert, seine Logos draufgepappt und die Wagen dann unter seiner Hausmarke Orangecamp verkauft. Erstzulassung war im März 2010, 61.250km hat er auf der Uhr, drunter steckt ein Fiat Ducato mit 2,2l Hubraum und 100 PS.

Und wieso hat das Wohnmobil nun einen Namen und dann auch noch „Ole“? Weil wir der Meinung sind daß „WoMo“ einfach zu unpersönlich ist, er soll uns schließlich viele Jahre durch die skandinavischen Lande schaukeln.

Norwegen 2014 – die wilden Vierbeiner

Norwegen, das Land der Elche und Rentiere!

Befreundete Jäger, die dort schon einmal zu Jagd eingeladen waren, berichteten daß zumindestens das mit den Rentieren stimmt. Elche hätten sie aber nicht einen zu Gesicht bekommen. Marina erzählte uns aber daß man die großen Tiere durchaus mal auf Wiesen sehen könnte, sie würde regelmäßig auf ihrem Weg zur Arbeit welche sehen. Also schauten wir jedes Mal, wenn wir unterwegs waren die Wiesen links und rechts ob da nicht mal ein Elch herumstehen würde. Nix, an den ersten Tagen bekamen wir „nur“ Rentiere vor die Linse:

Auf dem Asphalt im zweiten Bild kann man deutlich sehen daß Rentiere High-Heels tragen, oder? 😉

Am späten Abend des 31.8. fuhren wir zu einem Geocaching-Event nach Trondheim – wir fuhren also genau auf Marinas Arbeitsweg. Und kurz hinter Selbu war es endlich soweit, diese Familie hier stand auf einer Wiese herum:

Es war schon nach 21 Uhr, grottenschlechtes Licht. Mit 3200 ASA im Hochempfindlichkeits-Mode lieferte Pams Panasonic dies hier...
Es war schon nach 21 Uhr, grottenschlechtes Licht. Mit 3200 ASA im Hochempfindlichkeits-Mode lieferte Pams Panasonic dieses undeutliche Bild. Das muß besser gehen…

Nun hatten wir endlich einen Spot. Also am nächsten Abend um 20 Uhr wieder dort hin, das Auto so hingestellt daß wir die Kamera auf den Außenspiegel legen konnten. Bei mehr Licht wurden die Ergebnisse etwas besser:

Tags darauf waren wir noch einmal dort, da waren die Tiere allerdings wesentlich nervöser…

Damit konnten wir den letzten Wunsch für unseren Norwegenurlaub abhaken, denn schon am 31.8. wurde unser vorletzter Urlaubswunsch erfüllt – Polarlicht:


Diese Bilder sind erst entstanden als wir uns an diesen wabernden Lichtvorhängen satt gesehen hatten. Leider hatte ich überhaupt keine Erfahrung was die Fotografie dieses Schauspiels angeht, diese Bilder sind deshalb extrem bearbeitet damit sie wenigstens halbwegs vorzeigbar sind … nächstes Mal bin ich besser vorbereitet.

Das war der letzte Beitrag zu unserem ersten Urlaub in Norwegen. Wir planen schon den nächsten, dann aber im Winter und per Flugzeug…

 

Norwegen 2014 – die zahmen Vierbeiner

Heute soll es sich hier um diverse Vierbeiner drehen. Vorher möchte ich aber etwas zu einem Vorurteil sagen:
„In Norwegen gibts Unmengen von Mücken, da kann man nur im Frühjahr hin, ohne Mückenschutz geht da im Sommer garnichts, man wird sonst total zerstochen!“
Blödsinn, zumindest für die Gegend in der wir waren! Wir haben in der ganzen Zeit dort nicht eine einzige Mücke gesehen, selbst an den wärmsten Tagen haben wir in den feuchten Wäldern keines von den Viechern gesehen! Ich weiß nicht wo dran es liegt, stehende und fließende Gewässer wodrin die Biester sich vermehren können gibt es dort in der Gegend ja nun genug. Vielleicht liegt es am längeren oder kälteren Winter, den sie nicht überstehen?

Doch nun zu den auf Marinas Hof lebenden Vierbeiner.
Justy, der Chef. Er hatte uns dieses Jahr schon in Gorleben besucht:

Scotty, the Hunter. Er ist nicht so gelassen wie Justy, ist an Schafen interessiert:

Otto, der heimliche Chef. Kann hübsche Muster auf Butter machen:


Es gibt auch noch zwei weitere Katzen, die waren aber immer „unterwegs“.

Dann gibts auch noch die großen arabischen Vierbeiner, die lebten in der Zeit als wir da waren auf ihrer Sommerweide:

Zu Gast waren auch noch:

Soviel zu den „zahmen“ Vierbeinern, war dieses Mal sehr fotolastig. Im nächsten Beitrag gehts dann um die „wilden“, um Rentiere und Elche…