„Frei stehen“ im Hafen Tießau

 

In dem kleinen Ort Tießau gab es bis in die 1970er Jahre einmal ein relativ großes Kalksteinwerk. Zum Abtransport der Steine wurde auch ein Hafenbecken angelegt, die Schiffe wurden mit einem Brückenkran beladen. Inzwischen werden in den Fabrikgebäuden hochwertige Hartgummis hergestellt, von den umfangreichen Außenanlagen des Werkes ist fast nichts mehr übrig, auch von der Verladeanlage gibt es nur noch die Beton- und Asphaltflächen. Das Hafenbecken wird inzwischen nur noch zum übernachten der wenigen Berufsschiffahrt und vom Schirrhof des WSA Lauenburg genutzt.
Auf den großen Flächen der ehemaligen Verladeanlage kann man nun sein Wohnmobil abstellen – und mit etwas Glück findet man in den diversen, herumstehenden Schaltschränken auch noch eine funktionierende Steckdose. Der Eigentümer schaut abends mal nach dem Rechten und hält gegen ein kleine Gebühr einen netten Klönschnack mit seinen „Gästen“. 😉 Link zu GoogleMaps, das jetzt (19.Mai 21) aktuelle Luftbild ist alt, von dem dort zu sehenden Gerümpel ist nichts mehr da: Klick

Insgesamt sehr robust und nichts besonderes, aber in der (Corona-)Not nimmt der Wohnmobilist ja was er kriegen kann…

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