Stellplatz Hafeneinfahrt Dömitz

20160611_095958 (Andere)

Letzter Nachtrag: Dieser WoMo-Stellplatz hat das Potential uns zumindestens in nächster Zeit an Freitagen als Stammgast zu sehen. Grund ist der Betreiber, das Restaurant des Dömitzer Hafenhotels mit seinen leckeren, regelmäßigen Themenbuffets immer am Freitag. Bisher waren wir zwei Mal mit dem WoMo dort – und waren beide Male pappsatt und froh, Sofa sowie Schlafmöglichkeit in direkter Nähe zu haben.

Trotzdem lohnt sich die Anreise natürlich auch an anderen Tagen, Dömitz hat eine interessante Altstadt zum spazieren gehen, auf den Elbdeichen kann man auf beiden Seiten wunderbar Fahrrad fahren und die Festung ist auch einen Besuch wert. Falls die Bilder in der Galerie den Eindruck machen, man würde dort mit dem WoMo an der Strasse stehen – dieser Eindruck täuscht, diese „Straße“ ist der Bahndamm zur ehemaligen Dömitzer Eisenbahnbrücke:

Quelle: Google Maps
Quelle: Google Maps

Resteverwertung per Dutch Oven

Heute ist endlich mal wieder unser Dopf zu Ehren gekommen, der stand schon viel zu lange arbeitslos in der Küche herum.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Meine liebe Göga hat gestern einen kurzen Blick in den Kühlschrank geworfen, kurz danach hatte sie ein Rezept im Kopf. Einfach so frei Schnauze, ohne Link zu Chefkoch&Co… „Resteverwertung per Dutch Oven“ weiterlesen

Urbräu – mein erstes, selbstgebrautes Bier

20150919_204800_kEs ist wirklich Bier geworden!
Mein erstes selbst hergestelltes Bier! 🙂
Stimmt nicht ganz: Vor über zwanzig Jahren bekam ich einmal einen sogenannten „Brausack“ geschenkt, nach einfüllen von warmen Wasser gärte da drin irgendwas vor sich hin, das Ding blähte sich dabei auf – und am Ende kam eine komische Plörre raus.
Deshalb zähle ich diesen frühen Versuch einfach mal nicht mit und genieße, während ich dies hier schreibe die erste Flasche selbst gebrautes Urbräu. Selbst gemacht mit einem Bierkit aus konzentrierter Bierwürze, Wasser und Hefe. Vor gut zwei Wochen habe ich in meiner Homeoffice-Teeküche den Sud angesetzt, in der ersten Woche die Hauptgärung gespannt verfolgt, dann das Jungbier liebevoll abgefüllt und in den Flaschen nachgären lassen. Seit zwei Tagen ist das Bier nun ausgegoren, gestern kamen die Flaschen in den kühlen Küchenkeller zum reifen. Bis auf eine Buddel, die hab ich im Kühlschrank runtergekühlt und eben ganz gespannt aufgemacht. Dunkel und nur wenig trüb sieht es im Glas aus. Malzige Süße macht es süffig – und zum Schluß bleibt eine sehr deutliche Hopfenbittere. Es perlt nur leicht, von stabilem Schaum kann keine Rede sein. Die Hopfenbittere hat seit dem abfüllen schon abgenommen, mal schauen wie sich das reifende Bier nun noch entwickelt…
Das ganze hat viel Spaß gemacht und war bestimmt nicht mein letztes „eigenes“ Bier!

Neuzeller „Kyritzer Mord & Totschlag“ und Neumarkter Lammsbräu „Urstoff“

20150831_185014kUrstoff:
Süffig und lecker, hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem „Edlen Hellen“ aus Flensburg. Pilstrinker werden damit nicht warm werden…

 

 

 

 

 

20150905_202446k

Ritterbier, Mord und Totschlag, mittelalterlich … hört sich alles sehr brutal an. Geschmacklich ist das Bier aber genau das Gegenteil. Cremiger, dunkler Schaum, sanfte Süße mit leichten Raucharomen, aber kein Hopfen. Hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem umstrittenen „Schwarzen Abt“ aus der gleichen Brauerei.

Firestone Walker – Union Jack

20150825_194732kWieder ein Pale Ale, sogar ein IPA. Gefunden in einem Braufactum-Kühlschrank bei Famila.
Bisher habe ich die stark gehopften Biere gemieden weil ich sie immer mit dem sehr herben Jever vergleiche. Das einzige Jever welches ich wirklich mochte war das Jever Dark, weiß der Henker warum die Ostfriesen das nicht mehr brauen. Nach dem 2015er Jahrgangsbier aus Vielank, ebenfalls einem Pale Ale, bin ich aber auf den Geschmack gekommen. Und nun auch hier wieder diese sehr deutlichen Zitrusnoten, sogar an Blutorangen und Mandarinen erinnernd. So deutlich, dass man im ersten Moment an ein Biermischgetränk denkt. Klar, goldig und perlend im Glas mit stabiler, cremiger Blume. Die Hopfenbittere bleibt lang auf der Zunge, ich frage mich welche der sieben(!) verwendeten Hopfensorten dafür verantwortlich ist.
Für mich der flüssige Beweis dass in den USA nicht nur Plörre gebraut wird.

Gögas Milchschnidde…

Während ich heute Vormittag zum fotografieren und Geocache ausbaldowern in der Gegend unterwegs war hat sich meine liebe Frau zum zaubern in die Küche begeben. Hier das Ergebnis:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Milchschnitte selbst gemacht – sehr lecker, viel besserer Geschmack als das Original, aber nicht so penetrant süß. Da meine Göttergattin davon bei Facebook berichtete wurden Rufe nach dem Rezept laut. Bitteschön:

Milchschnitte

Teig:
5 Eier
1 Eigelb
85gr. Zucker
90gr. Mehl
30gr. Kakao
3/4 Teelöffel Backpulver
Alles verrühren, auf einem Backblech flach verteilen und bei 180°C 12 Minuten Backen.

Füllung:
2 Bacher Sahne
2 Packungen Sahnesteif
250gr. Mascarponecreme
4 Eßlöffel Honig
2 Packungen Vanillezucker
Die Sahne mit Sahnesteif schlagen, dann die Mascarpone, Honig und Vanillezucker unterheben.

Den Teig auskühlen lassen. Dann horizontal in 2 Hälften teilen, die untere Hälfte mit der Creme bestreichen und die obere Hälfte wieder draufdrücken.

Quelle: Irgendeine kulinarische Facebook-Gruppe…

Essen wie an Odins Tafel

Heute gabs bei uns etwas aus der „Küche großer normannischer Herren“. Hier einmal die Zutaten vorher:
OLYMPUS DIGITAL CAMERA 

Und so sah das Ergebnis aus:
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wildfleischpfeffer – sieht aus wie Gulasch, schmeckt aber völlig anders. Das ursprüngliche, von mir im Netz gefundene Rezept sah Fleisch vom Rentier oder Elch vor. Da wir aber erst im Lauf des Jahres zu den Nordmännern kommen haben wir auf Hirsch zurückgegriffen, sehr lecker. Werden wir bestimmt noch einmal machen…