Turmfalken im Uhlenhorst

Aufnahme vom 2.4.
Aufnahme vom 2.4.

Vor über zehn Jahren habe ich in die südöstliche Giebelseite unserer Scheune ein Eulenloch (=”Uhlenhorst”) samt großem Nistkasten dahinter eingebaut. Ausrichtung, Umfeld mit vielen alten Eichen und die ruhige Lage passten aus menschlicher Sichtweise eigentlich ideal – an den Hinterlassenschaften war auch erkennbar dass ab und zu da drin übernachtet wurde, in einem Jahr war im Einflugloch ein großes Hornissennest, dauerhaft bewohnt wurde der Kasten aber leider nie. Gestern haben wir nun festgestellt, dass endlich jemand Interesse an der Nistmöglichkeit hat: Ein Turmfalkenpärchen flog gestern (2.4.2026) fleißig ein- und aus, heute morgen haben wir sie auf der extra neu ausgerichteten Kamera auch schon wieder auf dem Ansitzbrett gesehen. Wir hoffen nun, dass den beiden die Location gefällt und da mehr draus wird. Dummerweise hab ich in den Nistkasten selbst noch keine Kamera eingebaut, das wird nun nach der Nistsaison im Spätherbst erledigt.
Wird mit einer sukzessive ergänzten Galerie fortgesetzt…

Nachtrag 12.4.: Mit Hilfe von extra montierten IP-Kameras wird der Einflugbereich nun permanent überwacht. Sollte sich im Bereich des Einfluglochs etwas tun werden die Bilder (und demnächst auch 15-Sekunden-Videos) aufgezeichnet, siehe unten in der Galerie.

 

 

Bis zum 16.4. wurde optisch nichts aufgezeichnet, akustisch waren die beiden immer einmal wieder präsent. Im kurzen ersten Teil hat der Hahn wohl ein Geschenk für die Holde dabei. Im Rest des Clips futtert er dann selbst und wirft das “Endergebnis” auch kurz vor dem Abflug wieder aus…:

17.4.: Wieder wird das Anflugbrett mit Nahrung besucht – hier hat der Hahn eine anfangs noch lebende Maus dabei. Offenbar ist sie ihm noch zu munter, mit einem kurzen Nackenbiss sorgt er für Ruhe. Ob das auch ein Geschenk für die Angebetete war?

Am 18.4. war von den Falken nichts zu sehen und nicht zu hören. Am 19.4. regnete es ausgiebig, das Anflugbrett lag aber im Windschatten – der Hahn machte hier ein Nickerchen und Gefiederpflege:

Am 20.4. waren wieder beide Vögel vor Ort. Erst kurz der Hahn in seinem prächtigen zweifarbigem Gefieder, danach die schlichter in ganz braun gekleidete Henne. Auch wenn es sicherlich falsch interpretiert ist – die ganze Körpersprache der Dame während sie ins Nest schaut und sich umguckt wirkt nicht sehr positiv, oder? 😉

Wird fortgesetzt…

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