Wörlitz, Stellplatz Seespitze am Wörlitzer Park

Wie immer haben wir auch für diesen Urlaub nur die Richtung (südwärts) und den ersten Stellplatz abgesprochen. Deshalb sollte dieser Urlaub eigentlich in der Marina Coswig beginnen. Dort angekommen konnten wir uns mit dem eigentlich komplett belegten Stellplatz überhaupt nicht anfreunden. Also das Handy gezückt und eine Alternative gesucht: Nicht weit weg auf der anderen Seite der Elbe gab es einen Stellplatz an einem Park von dem wir noch nie etwas gehört hatten – der Stellplatz Seespitze am Großparkplatz beim Wörlitzer Park.

Der SP wurde von einem Großparkplatz abgeteilt und mit pauschal zu bezahlenden Stromversorgungen ausgestattet. Einige hohe Bäume geben Schatten, erschweren aber u.U. auch den Satempfang. Insgesamt ein eigentlich normaler, einfacher Stellplatz – wenn da nicht der fast direkt daneben liegende Wörlitzer Park wäre. Bei einem ersten kleinen Spaziergang am ersten Tag merkten wir schon wie sehr uns dieser Park durch die Gestaltung mit vielen Blickachsen in seinen Bann zog. Solche Sichtschneisen zu besonderen Punkten gibt es sicherlich auch in anderen Parks – hier gibt es aber eine so große Vielfalt davon daß wir laufend darauf warteten wieder Neues zu entdecken. An manchen Stellen merkte man erst nach einer Drehung daß man sich wieder an bzw. in weiteren Sichtachsen befand.

Den nächsten Tag verbrachten wir dann mit mehreren Rundgängen im Park. Die Anfangs- und Endpunkte der meisten Sichtachsen sind Gebäude und Kunstbauten, darunter auch kunstvoll angelegte Grotten, künstliche Ruinen oder Figuren. Daneben gibt es noch viele verschiedene Wasserläufe mit Brücken und kleinen Fähren und eine Menge kleiner Wege die wieder zu besonderen Punkten im Park führen. Insgesamt kann man sicherlich einige Tage in dieser faszinierenden Anlage zubringen und immer wieder etwas Neues entdecken. Wir werden auf jeden Fall noch einmal wieder kommen und auch weitere Parks in der Umgebung besichtigen.
Die Besichtigung einiger Bauten und die Benutzung der Personenfähren im Park ist nicht kostenfrei, der Eintritt in den riesigen Park kostet aber nichts – was bei dem ganz offensichtlich sehr großen Aufwand zur Erhaltung der Anlage sicherlich nicht selbstverständlich ist.

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