Johannisholm – Asphyttans Slussar

Von Johannisholm ging es am nächsten Tag zuerst weiter nach Filipstad, dort gibt es einen zentral gelegenen Stellplatz im Gasthafen. Der war an dem Tag aber wegen vieler gesperrter Strassen aber nicht zu erreichen, in der Innenstadt wurde ein großes Fest vorbereitet. Dieses Mal hatte ich aber Alternativen parat, etwas weiter südlich gibts einen Freistehplatz an einer Brücke über das Flüßchen Prästbäcken – hier war der einzige Platz aber bereits belegt.

Zur zweiten Alternative mussten wir noch einige Kilometer Umweg über eine schmale Strasse fahren, hatten dann aber einen schönen, ruhigen Platz am Wartebereich vor einer Schleuse des Bergslagskanals in Asphyttan. Der Umweg hat sich dann als Glücksfall erwiesen, hier gibt es eine „begehbare“ Stromschnelle, an der in der Mitte des 18. Jahrhunderts Eisen in einem Hammerwerk weiterverarbeitet wurde.

Der Bergslagskanal wurde später angelegt um das weiter nördlich produzierte Eisenerz zu den Hochöfen und die dort produzierten Eisenbarren weiter zu den Verarbeitungsstätten zu transportieren. heute wird der Kanal nur noch Museal betrieben. Die einzelnen Reste der Anlagen sind in der Art eines Freilichtmuseum zu besichtigen, die Wege führen teilweise zwischen den einzelnen Wasserfällen der Stromschnelle hindurch. Insgesamt ein sehr schöner Stellplatz mit Strom, aber ohne weitere Einrichtungen.

Hier gehts zu allen Beiträgen dieser Schwedenreise: Klick

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.