Nichtraucher Trockener Raucher

Da ist mir am 28.2. der erste kleine Stichtag doch glatt durch die Lappen gegangen – seit mehr als 7 Monaten habe ich keine Zigarette mehr im Mund gehabt.
rauchen_bergewichtVon gelegentlichen Schmachtanfällen einmal abgesehen fühle ich mich bestens. Ich vermisse weder die Zigarette „danach“ noch die nach einem guten Essen. Trotzdem möchte ich mich nicht als Nichtraucher bezeichnen, Trockener Raucher trifft es wohl besser.

Einen Nachteil hat die Abstinenz allerdings, das allgemeine Vorurteil daß die Aufgabe des Zigarettenkonsums zur Gewichtszunahme führt stimmt – ich habe in den letzten Monaten fünf bis sechs Kilo zugenommen. Die Hosen klemmen, der Bauch stört beim bücken, die Gürtel pfeiffen auf dem letzten Loch. Selbstdisziplin beim Essen nützt bisher wenig, die Waage pendelt stur zwischen 85 und 86 Kilo. Das ist zwar bei 186cm Körpergröße noch kein Übergewicht, stört mich aber trotzdem. Mal sehen ob ich mit regelmäßiger Bewegung das Problem in den Griff bekomme, jetzt haben wir ja wieder fahrradfreundliche Klimabedingungen..

Garmin Colorado 300, Nachtrag

Am 15.1. schrieb ich hier: ‚Das einzige was bisher nicht so klappt wie erwartet ist die Darstellung von Openstreetmap-Karten – in einer Kachel werden die Straßen nicht korrekt dargestellt. Das kann aber auch ein Fehler beim rendern der Karten sein, da bin ich noch am tüfteln.‘ und daß ich weiter berichten würde.

Das war wohl tatsächlich ein Problem der damals aktuellen OSM-Daten – nachdem ich neuere Karten draufkopiert habe tritt das Phänomen nicht mehr auf, also alles in Butter.

Aus gegebenem Anlass

www.bildblog.de

Wie krank müssen die Schreiberlinge von Bild&Co. sein wenn sie Tag für Tag ohne Rücksicht auf die Gefühle trauernder Menschen jedes kleinste Detail aus dem Leben der Betroffenen in ihren Blättern breitwalzen? Diese sogenannte Berichterstattung der Schmierenblätter über die Vorfälle in Wenningen kotzt mich an! Wegen eines relativ bekannten Namensvetters aus Münster ist es zwar schwierig, Bilder von mir und meiner Familie im Netz zu finden. Möglich ist es aber trotzdem, deswegen möchte ich jetzt hier für den Fall der Fälle vorbauen.

Dies geht raus an alle Bildzeitungsreporter und sonstigen Schmierfinken von der Boulevardpresse! Lesen, verstehen (soweit das klappt) und danach handeln:

Sollte ich aus welchen Gründen auch immer auf eine Weise zu Schaden bzw. zu Tode gekommen sein die sie in ihren Postillen vermarkten wollen – Nein! Ich verbiete ihnen hiermit die Veröffentlichung von Bildern meiner Person bzw. mir und meiner Familie in ihren Produkten, egal aus welchen Quellen diese Bilder stammen.

Mag sein daß dieser Artikel in diesem Blog sie nicht davon abhalten wird so zu handeln wie sie es immer tun, sie mißachten solche moralischen Grenzen ja täglich.  Aber genau deswegen schreibe ich es, vielleicht gibt es bei ihnen ja doch noch einen kleinen Rest Gewissen?

EJZ – eine Zeitung ignoriert das Web…

Jetzt ist das neue Onlineangebot der Elbe-Jeetzel-Zeitung fast vierzehn Tage online. So langsam kann man also davon ausgehen daß das, was da auf dem Bildschirm erscheint wirklich ernst gemeint ist. Ich frage mich wirklich was sich die Leute da in der Redaktion eigentlich geplant haben als sie beschlossen den Internetauftritt ihrer Zeitung neu zu gestalten.

  • Sollte es übersichtlicher werden? Naja, das Archiv findet man z.B. nicht unter EJZ Service wo man es vermuten würde. Und so recht umfangreich ist das Archiv auch nicht, Ausgaben vor dem Jahr 2000 scheinen nicht archiviert zu sein. Dabei meine ich auch ältere Ausgaben im Archiv der alten Internetseite gefunden zu haben…
  • Sollte es aktueller werden? Früher bekam man nur Artikel aus der aktuellen Ausgabe der Zeitung angezeigt, heute sieht man aktuelle und ältere Artikel. Ohne Datumsangabe in den Kopfzeilen der Artikel ist es unmöglich die Übersicht zu bekommen.
  • Moderner sollte es wohl auch nicht werden – das Gästebuch wurde ersatzlos gestrichen. Es wurde gerne genutzt um Grüße aus der Ferne zu senden, man konnte an den Einträgen erkennen daß die EJZ Onlineleser in der ganzen Welt hat.
  • Aber scheinbar ist es den Redakteuren der EJZ unheimlich wenn sich ihre Leser online äußern, denn die einzige neue Möglichkeit seine Meinung zu artikulieren – die Kommentarfunktion bei der neuen Umfrage – wurde ebenfalls mit Start der zweiten Umfrage abgeschaltet.
  • Selbst eine Möglichkeit einen Leserbrief online einzugeben ist nicht vorhanden, scheinbar kann man nur per Schneckenpost oder Fax in den erlauchten Kreis der Leserbriefschreiber aufgenommen werden, denn selbst eine Emailadresse für Leserbriefe konnte ich nicht finden. Dafür aber ist aber ein Formular für Wünsche, Anregungen usw. zum Internetportal vorhanden, allerdings scheint es keinen passenden Empfänger zu dem Internetauftritt in der Auswahl zu geben.
  • Dafür gibts das Wetter zweimal – einsortiert unter Kreis Lüchow-Dannenberg und unter Überregional. Und auch tatsächlich einmal lokales Wetter und einmal das Deutschlandwetter. Das hätte man nun wirklich auf einer Seite unterbringen können, wobei das Lokalwetter sowieso immer auf der Indexseite angezeigt wird…
  • Und warum ich seit inzwischen vier Tagen den blitzenden Busen von Silicone-Pam als Video angeboten bekomme verstehe ich überhaupt nicht. Was sollen solche Videos auf der Seite einer Lokalzeitung?

Mein persönliches Fazit: Eine Verschlimmbesserung. Die alte Version machte noch Appetit auf die Papierausgabe, die ich abonniert habe aber eben erst spät abends lesen kann. Die neue Version ist mir zu unübersichtlich, man merkt ihr an daß der Internetauftritt der Zeitung in der Redaktion weiterhin als ungeliebtes Stiefkind behandelt wird.

Ich überlege gerade dies hier gekürzt einmal in das oben erwähnte Kontaktformular reinzuschreiben, um mal zu sehen ob wenigstens diese elektronische Kontaktaufnahme eine Reaktion bekommt.

„Entschärfung“ der B 216

Fein, jetzt werden wieder Schilder aufgestellt. Überholverbote werden neu eingerichtet oder verlängert und Geschwindigkeitsbeschränkungen ausgeweitet. Das hatten wir doch schon mal:
Schon vor 9 Jahren schrieb der Spiegel von der Straße des Todes. Damals gab es an der B 216 drastische Aktionen um die Unfallzahlen zu senken – gebracht hat es letztendlich nichts. Aber nun hat man mal wieder erkannt daß falsches Überholen und zu hohe Geschwindigkeit Unfallursache sind – also muß man flugs Verbote und Einschränkungen aussprechen. Ist ja auch so eindeutig: Von 537 Unfällen waren 218 Wildunfälle. Die abgezogen bleiben 319 Unfälle übrig, davon entstanden 40 durch falsches Überholen und 57 wegen zu hoher Geschwindigkeit. Aus der Tatsache, daß es 79 Unfälle mit LKW-Beteiligung gab ergibt sich für die Unfallkommission scheinbar kein Handlungsbedarf. Und die übrigen Fälle, nach Adam Riese immerhin 143 Stück scheint man auch als nicht relevant zu betrachten, man hat sich ja jetzt immerhin um 97 Fälle gekümmert…

Die bekloppten Raser werden sich von den neuen Schildern und den Tempokontrollen auch ganz bestimmt abschrecken lassen – daß schon jetzt in den 70km/h-Zonen geheizt wird als ob es kein Morgen gibt und in den Überholverboten Kolonnenweise überholt wird hat von den Mitgliedern der Kommission scheinbar keiner bemerkt. Und die LKW-Konvois aus 5 Containeraufliegern mit 8 Meter „Sicherheitsabstand“ untereinander haben die bestimmt auch noch nicht gesehen.

Es darf also weiter gestorben werden auf der B 216, mal sehen was man sich in 9 Jahren dazu wieder ausdenkt…

Garmin Colorado 300

coloradoBisher hatte ich zum cachen Beeline-GPS auf einem MDA Vario 2 mit per Bluetooth angebundener GPS-Maus verwendet was immer ein wenig umständlich war: Die Maus in der einen Hand, in der anderen das Handy… Nachdem ich von meiner Firma nun den Nachfolger MDA Vario 4 bekommen habe hoffte ich auf die externe GPS-Maus verzichten zu können, schließlich hat das schicke Handy ja einen eigenen GPS-Empfänger eingebaut. Aber Pustekuchen – Beeline-GPS kann bei dem eingebautem Empfänger den Static-Navigation Modus nicht abschalten. Das führt dazu das Positionsupdates bei langsamer Bewegung in Schrittgeschwindigkeit nur in großen Abständen durchgeführt werden. Für die Autonavigation ist das sicherlich ideal, so hüpft die Karte beim warten vor einer roten Ampel nicht herum. Für Geocaching ist das aber schlicht Mist, schließlich will man sich ja auch meterweise an die Zielkoordinate heranbewegen können.

Aus Frust darüber hab ich angefangen mich mit dem Angebot von Garmin auseinander zu setzen. Ein Garmin sollte es sein weil die Geräte bei GC.com direkt von der Cacheseite programmiert werden können. Externer Speicher, topographische Karten und ein möglichst großes Display wollte ich auch gerne haben – damit blieben eigentlich nur der Gpsmap 60csx und die Colorados bzw. Oregons übrig. Letztendlich entschloß ich mich zum Kauf eines Colorado 300 bei diesem Laden – und wurde nicht enttäuscht: Superschneller Versand und sehr gute Informationen über den Status der Bestellung. Nach drei Tagen hatte ich das Paket einen Tag vor Weihnachten in den Händen… (Nein, ich habe keinerlei weitere Beziehungen zu dem Laden! Aber guter Service muß auch mal gelobt werden…)

Bisheriges Fazit zu dem Colorado: Einfach gut – ausgepackt, Batterien rein, eingeschaltet und trotz der komplexen Möglichkeiten des Gerätes sofort damit zurecht gekommen.

Man liest ja einige negative Dinge von dem Colorado:

  • Hoher Batterieverbrauch – kann ich nicht bestätigen, mit 2000er Eneloops habe bisher einmal wechseln müssen. Gefühlsmäßig erreichte er 12-14 Stunden mit den neuen Akkus, also nicht so schlecht.
  • Schlechter Empfang – kann ich auch nicht bestätigen. Ist zwar langsamer als der MDA, aber der holt sich die Satellitenpositionen aus dem Internet. Und wenn der Colorado erst einmal einen Fix hat verliert er den auch nicht unter schlechteren Bedingungen.
  • Betriebsanleitung fehlt – die ausführliche Betriebsanleitung ist nur auf CD vorhanden, aus meiner Sicht wäre ein gedrucktes Exemplar aber Papierverschwendung – erstens passt die Anleitung sowieso nicht zur installierten ROM-Version und zweitens sollte jeder, der sich so ein Gerät kauft schon vorher die Anleitung online besorgt haben um mal zu schmökern was das Ding denn so alles kann.
  • Das einzige was bisher nicht so klappt wie erwartet ist die Darstellung von Openstreetmap-Karten – in einer Kachel werden die Straßen nicht korrekt dargestellt. Das kann aber auch ein Fehler beim rendern der Karten sein, da bin ich noch am tüfteln.

Ich werde weiter berichten…

Alle Winter wieder…

Wie in jedem Winter schaffen es die Straßenmeistereien in Lüchow und Dannenberg nicht die Straßen so zu räumen wie es in den Nachbarkreisen gemacht wird. Selbst heute, fünf Tage nach den Schneefällen gibt es auf der B216 zwischen Metzingen und Göhrde immer noch einseitige Eisplatten. Aber dieses Jahr ist es für die Orangen besonders peinlich, sie mussten dem Landkreis empfehlen für einen Tag die Schule ausfallen zu lassen weil die Straßen einen sicheren Schülertransport nicht zuließen – als einziger Kreis in Niedersachsen. Im Netz und der EJZ gab es dazu eine lustige Sammlung von Ausreden zu lesen:

– „…ich finde nicht, dass schlecht geräumt ist“
Eine mutige Aussage wenn man bedenkt daß an den Steigungen in der Göhrde die LKW hängen blieben weil das Eis auf der Straße dort buchstäblich blankpoliert wurde. Und das gleich zwei Tage lang.

– „…starker Frost, viel Schneefall…“
Naja, zumindest der starke Frost wurde doch durch Kachelmann&Co. lang und breit angekündigt. Und was die besonders starken Schneefälle angeht, mehr als 10cm sind das nun wirklich nicht geworden. Soviel ist in SAW und SDL auch runtergekommen.

– „Aufgrund einer Arbeitszeitenregelung aus Hannover sind aber nur 10-Stunden-Schichten erlaubt. Und in der Nacht dürfen wir nur in extremen Ausnahmefällen arbeiten.“
Diese ‚hannoversche Arbeitszeitenregelung‘ ist §3 Arbeitszeitgesetz nach dem eine Schicht 10h nicht überschreiten darf. Dieses Bundesgesetz gilt überall in der Bundesrepublik, alle Arbeitgeber, also auch alle Straßenmeistereien müssen damit leben. Nur in DAN klappt es nicht…

-„…die Schneedecke ist inzwischen so festgefahren, dass die Räumfahrzeuge nichts nützen.“
Etwas überspitzter formuliert: Wie sollen wir denn räumen wenn die bösen Verkehrsteilnehmer uns den Schnee festfahren…

– „Während der Nachtpause schneite es dann heftig.“
Sowas soll vorkommen. Im Zeitalter der modernen Kommunikationstechnik hätte man das aber einige Stunden vorher im Internet durchaus sehen können. Es wäre dann eine gute Idee gewesen einige Leute nach Hause zu schicken damit sie später, wenn es nötig ist eingesetzt werden können. Das ginge auch bei der ominösen ‚hannoverschen Arbeitszeitenregelung’…

– „Außerdem wird uns ja immer wieder gesagt, wir sollen nicht so viel Salz einsetzen.“
Stimmt, finde ich auch gut wenn mit dem Zeug nicht rumgesaut wird. Aber die anderen Landkreise kriegen es auch hin, und Bäume wachsen in LG und UE auch noch…

Nun ist es ja nicht so daß sich die Schneekatastrophe von vor 30 Jahren wiederholt, es ist ein wenig kälter als in den letzten Wintern, besonders viel Schnee ist auch nicht gefallen – was wollen die denn machen wenn es mal richtig schneit? Immerhin hat sich nun der Landrat eingeschaltet, mal sehen ob da was rauskommt…