Strängnäs – Rättvik, Tågstallarna

Aus den Beschreibungen für unseren nächsten Stellplatz in Rättvik wurden wir einfach nicht schlau, eine Übersetzung des Wortes „Tågstallarna“ war nicht zu finden und die Fotos bei Google zeigten eine Drehscheibe, das Gelände eines Bahnbetriebswerkes oder Schlafwagenkabinen.
Vor Ort war das dann alles korrekt: Man steht hier mit dem WoMo tatsächlich auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnbetriebswerks der SJ, komplett mit Rundlokschuppen, zwei alten abgestellten Schlafwagen als Wandererheim und einer alten Drehscheibe. Die Gleise liegen zum großen Teil noch, die Zwischenräume sind aber mit Kies verfüllt damit ein Befahren problemlos möglich ist. Die Küche, Sani-Einrichtungen und Waschmaschinen befinden sich in zwei Containern im Lokschuppen, Elektrizität wird rustikal mit Baustromverteilern zur Verfügung gestellt, Wasser gibts an mehreren Hähnen die überall zu finden sind. Eine Grauwasser- bzw. Chemiekloentsorgung war nicht zu finden. Insgesamt kein Schicki-Micki-Stellplatz, aber mit rustikalem Charme. Die Nähe zur Bahnlinie sorgt natürlich für etwas Lärm durch die Züge, die Verkehrsdichte war nachts aber nicht so hoch daß man wach wurde.

Rättvik selbst ist offenbar im ganzen Jahr voll auf Touristen eingestellt, Sommergäste am und im See, Wintergäste auf den Pisten und Loipen rundherum an den Berghängen. Einkaufsmöglichkeiten gibts in zwei kleinen Fußgängerzonen, der sehr lange Steg zu der kleinen Insel im See ist für Hunde leider gesperrt.

Eine Übersetzung für „Tågstallarna“ haben wir dann auch noch gefunden: „Zugstall“. Stimmt ja auch irgendwie…
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