Seltener Gast am Heiligabend

Ich hatte diese kleinen Kerle schon einige Male aus dem Augenwinkel gesehen, aber nie richtig mitbekommen wie schön die Schwanzmeisen sind. Am 24.12. hab ich sie mit der Kamera erwischt, die Lichtverhältnisse waren nicht optimal…:

Fischsuppe mit Federvieh

Einer der Vorteile eines Homeoffices ist ja daß man seine Arbeitszeit in weiten Teilen selbst bestimmen kann. Heute morgen haben wir das auf Grund eines Tips einer FB-Freundin einmal reichlich ausgenutzt – vor dem Duschen, dem ersten Kaffee und der Tageszeitung erst mal schnell ins Auto und zu einem ornithologischen Hotspot:

Dieser See ist in den letzten Tagen zu einer Pfütze geschrumpft. Vorteil für die Fischer unter den Vögeln, Nachteil für die Schuppenträger – es gibt immer mehr Beute auf immer kleinerem Raum. Wobei das seit Tagen so geht, man muß sich wundern daß da überhaupt noch was drin ist.
Und die „Profis“ waren auch wieder da, wie man sieht ist so ein Tarnzelt an dieser Stelle wirklich sinnvoll… 😉

DIY Kartoffeln, eigene Ernte aus der Maurerpütz…

Heute haben wir unsere „Kübelkartoffeln“ geerntet.
Ende April, eigentlich zu spät, habe ich einige farbige Kartoffeln vom Hof Ellenberg in Maurerkübel gesteckt. Diese Kartoffeln hatten wir in ihren 1kg-Tüten letztes Jahr in den Keller gelegt damit sie frisch bleiben, denn eigentlich wollten wir sie essen. Irgendwie sind sie dort aber in Vergessenheit geraten und hatten nun dementsprechend lange Triebe als ich die Tüten öffnete. Zufällig hatte ich kurz vorher im Netz eine Beschreibung gefunden wie man Kartoffeln auf dem Balkon ziehen kann – nämlich in einfachen schwarzen Maurerkübeln. Also schnell vier eckige 65L-Kübel aus dem Gartower Baumarkt und einige Sack billige Blumenerde aus dem Meetschower Gartenmarkt geholt um das mal auszuprobieren. Der Trick bei der Sache ist, die Kartoffeln erst in eine nur handbreit hohe Erdschicht zu legen und abzuwarten bis die ersten Blätter da heraus gucken. Dann sollte man diese Blätter wieder mit Erde bedecken und so weitermachen bis die Kübel voll sind, so soll die Pflanze angeregt werden die Knollen in Etagen von unten nach oben auszubilden.
Die Kübel habe ich unten gegen Staunässe mit Löchern versehen und auf Mauersteine gestellt damit die Löcher nicht verstopfen und dort von unten keine Schädlinge in die Kübel wandern. Untergebracht waren die Kübel an einer sonnigen Hausmauer, durch die schwarze Farbe wurden sie von der Sonne immer schon warm gehalten. Leider habe ich von der ganzen Sache keine Bilder von Anfang an gemacht, heute sahen es so aus:

Die Kübel kurz vor der Ernte
Die Kübel kurz vor der Ernte

Eigentlich habe ich bei diesem Experiment nur einige wenige schrumpelige Minikartoffeln erwartet, schließlich waren unsere „Saatkartoffeln“ ja für den Verzehr gedacht. Aber von wegen, herausgekommen ist dies:

Erdäpfel suchen
Erdäpfel suchen
Ausbeute
Ausbeute

Die Sorten von unten nach oben – Heiderot, Mayan Gold, La Ratte und Blauer Schwede.
Viel ist es tatsächlich nicht geworden, die meisten Knollen sind auch klein, durch den Winter kommen wir wohl nicht damit… 😉
Trotzdem sind wir uns sicher daß nächstes Jahr wieder Kartoffelkübel bei uns auf dem Hof stehen werden. Ein Paar mehr werden es sein, und sie werden früher bestückt. Außerdem werden wir pro Kübel weniger Kartoffeln legen, diese Kübel waren komplett mit Wurzelgeflecht ausgefüllt weshalb wir annehmen daß sich die Pflanzen gegenseitig die Nährstoffe weggenommen haben.

Morgen wird die Ernte verputzt, ganz klassisch als Pellkartoffel mit Butter, Leinöl und Kräuterquark. Ich freu mich schon drauf….

Spielereien mit Licht…

In den Gartower Tannen gibt es an vielen markanten Stellen schöne sehr alte Bäume. Sie sind nicht der Säge zum Opfer gefallen, sie vollenden ihr Leben auf die natürliche Art. Im Herbst ihrer Zeit tragen sie kaum noch Blätter, haben aber trotzdem noch eine Aufgabe, denn sie dienen als Wohnung für viele Bewohner des Waldes.
Dieses Exemplar ist uns bei Spaziergängen in den Wäldern um Gartow besonders aufgefallen. Heute Abend sind wir ihm mit einigen Lichtquellen an die Rinde gegangen – ganz ansehnlich als ersten Versuch, aber noch ausbaufähig…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA
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Mal wieder eine Wasserstandsmeldung… 23.06.13, am Abend

Nach unserem Kurzurlaub mit Ausflug nach Norwegen sind wir wieder Zuhause aufgeschlagen. Unser erster Weg nachdem das Auto entladen war führte uns wohin? Natürlich zu unserem Pegel…

Seit unserer letzten Pegelablesung vor 10 Tagen (13.06. 18,93m) ist das Wasser um 175cm gefallen:

17,18m ü.NN.
17,18m ü.NN.
Den alten Mann hat es wohl bei einem der Unwetter in den letzten Tagen umgehauen
Den alten Mann hat es nun doch umgehauen. Wohl bei einem der Unwetter in den letzten Tagen?
Dafür blieb dieser alte Herr standhaft
Dafür blieb dieser alte Herr standhaft

Elbhochwasser 13.6.2013, am Abend

Ca. 13cm weniger mit zwei alten Herren…
Es können im Vergleich zu heute Morgen auch 11cm oder 15cm weniger sein, das ablesen war etwas schwierig – denn heute hatten wir den ersten Abend mit richtig Dünung am Pegel, dunkle Wolken zogen auch auf.
Wegen diesem trüben Wetter mußte ich auch die Empfindlichkeit der Kamera hochdrehen was leider die Abbildungsqualität der zwei alten Herren weiter unten etwas mindert…

18,93m ü.NN.
18,93m ü.NN.
Dieser alte Mann hält den Fluten stand, obwohl es ihm einen großen Ast weg gerissen hat
Dieser alte Mann hält den Fluten stand, obwohl es ihm einen großen Ast weg gerissen hat
Und noch ein standhafter alter Kerl
Und noch ein standhafter alter Kerl

Elbhochwasser 13.6.2013, am Morgen

Weitere 12cm Rückgang von gestern Abend bis heute Morgen.
Wenn das Wasser weiterhin in dieser Geschwindigkeit fällt dürfte „unser“ Pegel in zehn Tagen auf unter Null fallen, die Wiesen wären dann aber immer noch nicht trocken – hoffentlich gehts schneller…

19,06m ü.NN.
19,06m ü.NN.
Um die Höhe des dunklen Streifens ist die Belastung des Deiches schon gesunken
Um die Höhe des dunklen Streifens ist die Belastung des Deiches schon gesunken
Deutlich ist der noch durchfeuchtete Bereich des Deiches zu erkennen
Deutlich ist der noch durchfeuchtete Bereich des Deiches zu erkennen

Elbhochwasser 12.6.2013, am Abend

Jetzt geht es wirklich abwärts mit uns – von heute Morgen bis zum Abend ist der Pegel um 12cm gefallen.

19,18m ü.NN.
19,18m ü.NN.
"Treibsel" waren im Luf des Tages bei Facebook ein Thema
„Treibsel“ waren im Lauf des Tages bei Facebook ein Thema
Der Anleger vom Gorlebener WSA-Schirrhof. Den hatte ich ja noch nicht.
Der Anleger vom Gorlebener WSA-Schirrhof. Den hatte ich ja noch nicht.
Alles zwischen dem Treibgut und der Wasserkante ist wiedergewonnenes Land :-)
Alles zwischen dem Treibgut und der Wasserkante ist wiedergewonnenes Land 🙂