Wohnmobilstation Bremervörde

20160910_115452-01Hier haben die Lüneburger WoMo-Freunde über zwei Tage ein Treffen veranstaltet. Sehr ruhiger Platz mit netten Personal welches selbst am Sonntag Brötchen besorgt. Der Sanibereich ist tiptop und sauber, die Entsorgung ist allerdings etwas eng in eine Ecke gebaut. Die Stellplätze selbst sind mit Rasengittersteinen befestigt und teilweise mit hohen Hecken unterteilt. Trotz der abgeschiedenen Lage ist man mit dem Fahrrad schnell im Ort und hat dort ein umfangreiches Angebot zum Einkaufen und Essen gehen. Um den Vörder See gibt es einen schönen Radweg der auch zur alten Schleuse und in den alten Hafen führt.

MakeUp am WoMo…

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Vorher…

Lose Lästerzungen behaupteten ja schon dass wir statt eines Wohnmobils einen Kühlschrank durch die Gegend fahren. Ein wenig Wahrheitsgehalt hatte das ja wegen den großen, weißen Flächen wirklich, siehe Bild links, draufklicken machts größer – und tatsächlich hatten wir uns auch schon kurz nach dem Kauf gefragt, ob und wie wir Ole ein wenig personalisieren oder wenigstens in den Originalzustand vom Hersteller SEA zurückversetzen könnten, denn einige Originaldekore wurden bereits in der Vergangenheit vom Vorbesitzer beseitigt. Im Internet gibts ja genug Womo-Dekore zu kaufen, allerdings waren uns die entweder zu einfach („Blaue Wellen hat ja jeder…“), nicht gerade zur Form des Aufbaus passend (irgendwelche Luken oder Beschläge wären im Weg) oder zu bunt (…große Prilblumen, wer kennt sie noch?), wir stellten uns farblich eher was dezentes mit einem persönlichen Touch vor.

Glücklicherweise hat unser Gegenübernachbar das passende Hobby – er besitzt einen mittelgroßen Folienplotter und macht sich damit eigene Dekore für Wohnungswände, T-Shirts und vier- bzw. zweirädrige Fahrzeuge. Phantasie hat der Mann auch, nach bei ihm abgelieferten Seitenansichten und ein paar Stichworten kam er flugs mit diversen Vorschlägen um die Ecke. Die wiederum führten dann allerdings zu diversen Diskussionen zwischen Pam und mir – mal passte dem einen dieses Motiv an der Position nicht, mal war dem anderen eine Figur auf jener Seite zu groß. Nach einiger Zeit fanden wir, als Anfang, nun wenigstens für die Fahrerseite zu einem Kompromiss. Der Grundstein für die Geschichte, die wir damit auf den Wänden des WoMos erzählen wollen wurde nun in den letzten Tagen gelegt. Hier ein paar Bilder des „Making of“ in teilweise brüllender Hitze, an dieser Stelle auch einmal vielen Dank an Matthias für die Ideen und dieses erste realisierte Kapitel:

So wie da unten rechts siehts seit heute Nachmittag aus – in Gänze ist Oles MakeUp aber noch lange nicht fertig, denn die Geschichte hat genau genommen noch nicht einmal richtig angefangen, eigentlich wurde erst das Vorwort angeklebt.

...nachher
…nachher

Das stilisierte WoMo neben dem Tankdeckel wird (auf einer noch zu klebenden Straße), am Häuschen im Wendland vorbei, zu skandinavischen und anderen Zielen fahren. Diese Fortsetzungen werden dann auf den anderen Seiten des Autos zu sehen sein, und irgendwann einmal wird Ole über die Motorhaube zurückkehren – wie das genau aussehen wird ist aber noch nicht raus, darüber müssen Pam und ich erst einmal noch gründlich diskutieren… 😉

Bootsanleger & Camping Neu Göhren

Eigentlich bin ich ein Mensch, der immer zuerst das Gute sucht. Kritik äußere ich ungerne ohne auch positive Dinge hervorzuheben, denn die gibts eigentlich immer. Bei diesem Campingplatz fällt mir das aber ausgesprochen schwer – das einzige Positive, was mir nach einigem 20160819_175434 (Medium)Nachdenken einfiel waren die überaus freundlichen und netten Dauercamper auf diesem Platz.  „Bootsanleger & Camping Neu Göhren“ weiterlesen

Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß

Zum Schiffe gucken muß man als Wendländer nicht unbedingt an den NOK fahren, die Müritz-Elde Wasserstrasse, also der Kanal von Dömitz an der Elbe in Richtung Schwerin bzw. Berlin genügt. 20160723_101427_DxOFür uns liegt der Kanal im Gegensatz zum NOK in „Wochenend-entfernung“ zum kurz entschlossenen Entspannen und Runterkommen. „Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß“ weiterlesen

Stellplatz Schlei-Marina Lindauhof

Hierher konnten wir von unserem Wohnwagen immer herüber sehen und das Kommen und Gehen der Wohnmobile und Sportboote beobachten. wp-1470467424091.jpegSchon damals hatte ich mir vorgenommen, hier irgendwann einmal mit einem eigenen WoMo zu stehen. Jetzt war es soweit – und wir wurden von dem Betreiberpärchen samt Kochoriginal sehr nett versorgt. Da Sturm angesagt war, wurde uns ein windgeschützter Platz gezeigt.

Im Restaurant Gonzos Biergarten gibts eine leckere kleine Karte mit vorzüglichen Bratkartoffeln. Die Nächte waren ruhig und angenehm, so schlimm war der angekündigte Sturm dann doch nicht. Großzügiger Sanibereich mit angenehmer Hintergrundmusik.

Grauwasserentsorgung gibts nicht, macht aber nix – in Süderbrarup gibts in der Nähe des Marktplatzes (Quellenstrasse) eine öffentliche Entsorgung.

Friedrichstädter Wohnmobilstellplatz Am Halbmond

Von diesem Stellplatz wurde uns schon mehrere Male von Freunden sehr positiv berichtet, schon alleine das Satellitenbild bei GoogleMaps macht einen neugierig. 20160703_165105_DxODer Platz liegt tatsächlich sehr ruhig, trotzdem kann man zu Fuß oder mit Fahrrad in kürzester Zeit in dem schönen Städtchen sein. Es hatte in der Nacht vor unserer Ankunft extrem geregnet, das war wohl der Grund warum einige der Stellplätze sehr nass (aber nicht matschig) waren, wir fanden aber trotzdem noch einen trockenen Platz mit Strom. Tip für Leute, die wie wir noch nie da waren: Die Plätze haben alle einen Namen der auf einem kleinen Schild am Kopf steht. Neben dem Namen ist ein kleines Symbol an dem man erkennen kann ob es sich um einen Platz mit, oder ohne Stromversorgung handelt. So spart man sich das erneute umparken… 😉
Das Abrechnungssystem mit den Karten finde ich sehr gut, ähnliches gibts auch in Eckernförde. Allerdings könnte es für Stoßzeiten wie Sonntags hier wie dort noch einen zweiten Automaten geben. Der Sanibereich mit je zwei kombinierten Klos und Duschen ist knapp ausreichend, in der Zeit wo wir da waren war eine der Herrenduschen defekt, was dann auch zu Wartezeiten führte. Der überdachte Entsorgungsbereich und der kleine Aufenthaltsraum sind wiederum einsame Spitze. 

Meldorf – Stellplatz am Deich

Eigentlich sollte dort oben Neufeld a.d.Elbe stehen, das war der Stellplatz den wir uns noch in Cuxhaven als nächstes Ziel ausgesucht hatten. Als wir dort ankamen gefiel uns beiden der Platz aber nicht. Was genau uns nicht gefiel konnten wir nicht sagen, irgendwie sprang der Funke nicht über. Davon abgesehen waren auch keine halbwegs ebenen Plätze mehr frei. Extreme Deichhanglagen kann ich mit Keilen leider nicht ausgleichen. Also weiter… „Meldorf – Stellplatz am Deich“ weiterlesen

Elb-Link – schwimmende Landstrasse

Bremerhaven sollte unsere letzte Station in Niedersachsen sein, danach sollte es auf die andere Seite der Elbe gehen. Die direkteste Verbindung nach Schleswig-Holstein ist die Fähre von Cuxhaven nach Brunsbüttel, der Elb-Link. 20160629_131802 (Andere)Eine schnelle und bequeme Art die Elbseite zu wechseln. Buchung und Ticketkauf lassen sich online erledigen, das per Mail zugesandte Ticket konnte auch vom Tablet abgescannt werden. 48€ hat die einfache Fahrt für WoMo mit 2 Personen gekostet. Dafür haben wir frische Luft bekommen und ganz entspannt einen großen Umweg über den Elbtunnel und Zeit gespart, aus meiner Sicht ein gutes Geschäft. Die Zufahrt zum Cuxhavener Fährterminal ist auch easy, man muß nicht in die Stadt hinein sondern wird direkt durch das Hafengebiet geleitet. WoMos müssen beim Boarding zwar etwas warten, dafür stehen sie dann aber auch auf dem luftigen Oberdeck und kommen als erste wieder runter.20160629_132758 (Andere)

Reisemobil Parkplatz Fischereihafen, Bremerhaven

Urlaubsstation 5 – etwas völlig anderes als die bisherigen Stationen: Mitten im Hafen gelegen, mit dementsprechender Kulisse aus Ambiente, Gerüchen und Geräuschen. Wir fanden es toll, hier kommen wir mit Sicherheit noch einmal her. Man kann hier, im Gegensatz zu dem tief hinter Deichen liegenden Stellplatz an der Doppelschleuse, das Geschehen im Hafen aus dem WoMo beobachten. 20160627_122252kUnd da passiert genug, die beiden Schleusen in Sichtweite sind laufend im Betrieb. Die Sanitäranlagen und Ver- und Entsorgung sind ausreichend, Platzwart und Raumpflegepersonal sind sehr nett. Brötchenservice gibts auch. Von dem Chef des Putzgeschwaders bekamen wir auch gleich nach Ankunft ungefragt einen guten Insider-Tipp: Man kann zwar in den vielen Läden der Kultur- und Schlemmermeile „Schaufenster Fischereihafen“ gut essen – der Bremerhavener überlässt das aber den Touris, er selbst geht zu Fisch 2000, einem kultigen Fischimbiss mit Frisch- und Räucherfischgeschäft. Den haben wir dann Nachmittags auch gleich mal ausprobiert, hier meine Portion Schollenfilet. 20160627_131602_DxODort auf dem Teller stapeln sich fünf(!) Filets für bummelige 7,90€, die waren so frisch daß sie sich in der Pfanne gebogen haben. Der Kartoffelsalat schmeckte auch sehr gut. Das Limandesfilet, welches ich am nächsten Tag für einen Euro mehr gegessen habe war noch einmal leckerer. Mir war ein Fisch namens Limandes bis dato unbekannt, als ich dann aber mitbekam daß das ein anderer Name für Rotzunge ist habe ich verstanden warum ein mir bekannter Fischer diese Fische immer mit besonderer Vorsicht behandelte.
Zu guter Letzt liegt der Laden sogar noch dichter am Stellplatz als die Fressmeile.

Per Nahverkehrsbus haben wir noch den Zoo am Meer besucht, Idefix durfte dort an kurzer Leine mit hinein. Aus der NDR-TV-Serie „Seehund, Puma & Co.“ war uns der Zoo zwar schon bekannt – ich war aber sehr überrascht wie kompakt dieser Tierpark in Wirklichkeit ist. Er liegt aber tatsächlich direkt an der Weser, einen Teil des Rückwegs haben wir dann zu Fuß am Fluß entlang zurückgelegt.

Auf dem Bild mit den Schleusen kann man rechts Wohnmobile erkennen – das ist ein beliebter Parkplatz für Freisteher, nicht der hier beschriebene Stellplatz. Die Stadt selbst hat noch viel mehr Sehenswürdigkeiten, in das Seefahrtsmuseum z.B. möchte ich einmal hinein, auch das Klimahaus würde mich sehr interessieren. Pam möchte u.a. das Auswandererhaus sehen. Aber dazu kommen wir mit mehr Zeit noch einmal zurück – dieser exorbitante Fischimbiss hat ja auch noch einige Gerichte die probiert werden müssen… 😉

Campingpark Burhave, Butjadingen

Unsere Urlaubs-Station 4. In den Tagen vor unserer Ankunft hatte es extrem stark geregnet, so wie es dort aussah muß es im Ort sogar Überschwemmungen gegeben haben. Auch auf dem Campingplatz standen noch große Pfützen, abreisende Wohnwagen-Gäste erzählten daß sie gerade die traurigen, vom Gewittersturm zerstörten Reste ihres Vorzeltes entsorgt haben. 20160626_170528_DxODie WoMo-Stellplatzwiese sah aber überraschend gut aus, man spürte zwar noch stehendes Wasser, trotzdem konnte man sie wunderbar befahren. Offenbar wurde bei dem Platz eine gute Drainage verlegt. Schöner Ausblick auf die Wesermündung, man kann gegenüber in der Ferne das Hafenpanorama und die Skyline von Bremerhaven sehen. Die Sani-Anlagen sind in einem architektonisch interessanten, runden Gebäude untergebracht.
Kulinarisch haben wir zweierlei Erfahrungen gemacht: Das Rondell-Strandcafe in direkter Nachbarschaft wollte uns nicht bedienen, obwohl wir dort ca. 15 Min. auf der Terrasse gesessen haben wurden wir vom Servicepersonal ignoriert. Also haben wir einmal über den Deich geschaut – die „Fisch-Bar“, der erste Imbiss an der Strandalle ist zu empfehlen. Beim folgenden Abendspaziergang entdeckten wir zwei junge Seehunde die an der Wattkante im ablaufenden Wasser spielten: