Stellplatz an der Campinginsel, Havelberg

Auf der Spülinsel zwischen zwei Havelarmen an der Zufahrtstrasse zum Campingplatz gelegen – ich beschreibe hier nicht die Stellplätze des Campingplatzes selbst. Als wir ankamen waren wir die einzigen, es füllte sich aber noch. Zu der Jahreszeit war es einigermaßen ruhig, in der Hauptsaison dürfte dort aber reichlich Durchgangsverkehr herrschen. SP-Bezahlung per Parkscheinautomat. Nicht alle 1€-Stromsäulen funktionierten, Grauwasserentsorgung geht nur mittels Schlauch an einen Schacht direkt neben der dazu gehörenden Bezahlsäule, Kassetten werden offenbar in die selbe Öffnung entsorgt. Frischwasserzapfstelle habe ich nicht entdecken können.
Havelberg selbst – davon haben wir eigentlich nur die Altstadt auf der Insel gesehen. Leider machen dort am Samstag um 12:00 Uhr alle Läden zu. Dafür macht um 13:00 Uhr die Touristeninfo auf – preußisch korrekt keine Minute früher, auch wenn die Angestellten durch die Glastür sahen daß da einige Besucher etwas von ihnen wollen… :-/

Wohnmobilhafen Fresenbrügge

Hier ging am 16.10. unsere erste „echte“ Ausfahrt mit dem neuen Wohnmobil hin, vorausgegangen war nur die allererste Fahrt zu unserem bisherigen Campingplatz um den dort stehenden Wohnwagen zu verkaufen.
An diesen Wasserwanderrastplatz in der Nähe von Grabow und Ludwigslust haben wir sehr schöne Erinnerungen aus unserer Zeit als Besitzer eines klassischen Motorbootes. Wir haben hier einmal knappe zwei Urlaubswochen gelegen und uns vom damaligen Besitzer verwöhnen lassen.
Der neue Besitzer hat den damaligen Zeltplatz für Kanuwanderer zu einem sehr schön angelegten WoMo-Stellplatz verwandelt. Einige Arbeiten an der modernen Elektroverteilung mit Münzbezahlung müssen noch erledigt werden, das sollte zum Anfang der 2016er Saison erledigt sein. So lange werden die Steckdosen an den eingeschlagenen Dachlatten sicherlich noch halten. Die urige Dorfkneipe mit dem süffigen Staropramen vom Faß und den leckeren Speisen existiert leider nicht mehr. In Grabow (3,5km immer am Kanal lang) gibts diverse Essens- und Versorgungsmöglichkeiten. Sehr zu empfehlen ist der Werksverkauf der Grabower Süßwaren, fabrikfrische Schaumküsse sind ein Genuß… 🙂
Grauwasserentsorgung per Bodengitter, Chemiekloentsorgung an dem Sanihäuschen, dort auch Frischwasserzapfstelle.
Minuspunkt – die sanitären Anlagen sind, was Menge und Ausstattung betrifft nur knapp ausreichend.
Webseite: www.wohnmobilhafen-an-der-elde.de/

Fahrbarer Familienzuwachs…

…unser Wohnmobil „Ole“. Eigentlich wollten wir, wenn überhaupt, erst innerhalb der nächsten zwei Jahre ein WoMo kaufen weil wir unsere Silberhochzeit gerne am Nordkap feiern möchten. Dazu hatten wir uns vorgenommen den Wohnwagen ab Anfang nächsten Jahres anzubieten, und erst nach Verkauf sollte ein WoMo angeschafft werden. Nur, um mal zu sehen was es denn an Fahrzeugen in unserer finanziellen Kragenweite so gibt haben wir uns trotzdem schon öfter mal auf den Höfen von Wohnmobilhändlern umgesehen – so auch am 26.8. bei Albrecht in Winsen, die hatten gerade Herbstmesse.
Und da stand er dann, der Wagen, und lachte uns an. Er war für sein kurzes Leben auch nicht teuer, so ein junges WoMo hatten wir bei unserer bisherigen Suche zu diesen günstigen Bedingungen noch nicht gesehen. Ansonsten passte auch alles was wir als nötig erachteten. Kurz gesagt (geschrieben) – nach einer Probefahrt unterschrieben wir den Kaufvertrag. Laut dem Vertrag ist das ein „OrangeCamp OC4“ von der Fa. Brinkmann in Braunschweig, es gibt aber absolut baugleiche Fahrzeuge unter diversen anderen Namen. Bisher habe ich herausgefunden daß unser Wagen in Italien von SEA als „Sharky 400G“ gebaut wurde. Brinkmann hat wohl eine LKW-Ladung davon importiert, seine Logos draufgepappt und die Wagen dann unter seiner Hausmarke Orangecamp verkauft. Erstzulassung war im März 2010, 61.250km hat er auf der Uhr, drunter steckt ein Fiat Ducato mit 2,2l Hubraum und 100 PS.

Und wieso hat das Wohnmobil nun einen Namen und dann auch noch „Ole“? Weil wir der Meinung sind daß „WoMo“ einfach zu unpersönlich ist, er soll uns schließlich viele Jahre durch die skandinavischen Lande schaukeln.