Stellplatz Förde- und Kanalblick, Kiel

Wer wie wir NOK-Fan ist, ist hier genau richtig. Wer aber Natur pur, Ruhe und gediegenes Ambiente sucht, sollte sich besser woanders hinstellen. Sanitärbereiche, Ver- und Entsorgung sind zwar vorhanden, alles allerdings nicht sehr einladend. Die Stellplatzbereiche selbst sind eher ungepflegt. Und Werktags wird man vom LKW-Verkehr zu dem Mineralstoffhändler in direkter Nachbarschaft wach gehalten.
Für diese Widrigkeiten entschädigt die tolle Aussicht auf die Kieler Förde und auf die Einfahrt der Kanalschleusen, wir standen auf dem „hinteren“ Platz beim Imbiss. Fazit: Für ein, zwei Nächte ganz OK, wird von uns sicherlich noch einmal angefahren.

Stellplatz vom Serengetipark Hodenhagen

Mit unserer Enkeltochter Lina haben wir diesen Stellplatz ausprobiert, sie hatte den Besuch im Serengetipark bei uns noch „gut“. 20161015_121955kDer vollmundigen Beschreibung („Von Dei­nem Stell­platz aus kannst Du die Tiere auf der Masai Mara Anlage beo­b­ach­ten“) wird die Realität leider nicht gerecht – vom Stellplatz sind keine Tiere zu sehen, das hätte man besser machen können. Zum Ausgleich schläft man, nachdem die Ranger-Lodges in den Park gefahren wurden, dort sehr ruhig. Die Sanitäranlagen sind mit der exotischen Optik und der tropischen Heizung mehr als ausreichend.
Zum Park selbst kann man nur sagen: Wie gut daß wir mit dem WoMo da waren, so konnten wir die Öffnungszeit komplett ausnutzen, als an- und abreisender Tagesgast wird man vieles überhaupt nicht mitbekommen. Und am besten, so wie wir, nicht mit dem eigenen Auto, sondern mit dem Bus hindurchfahren, denn der Fahrer verrät auf nette Art und Weise viele Infos die man mit dem eigenen Auto überhaupt nicht mit bekäme. Besonders die Dschungel-Safari-Tour und die Quad-Safari sollte man auf jeden Fall mitnehmen.
Alles in allem ein Wochenende was nicht billig, aber jeden Cent wert war…

 

Wohnmobilstellplatz Am Schiffshebewerk, Scharnebeck

Ein Stellplatz mit ungenutztem Potential…
Hier verschwendet die Gemeinde Scharnebeck eine Gelegenheit, aus nur ein/zwei Stunden verweilenden Gästen länger bleibende Touristen zu machen.
20161008_111008_kDabei ist anlockende Infrastruktur zuhauf vorhanden: Das Schiffshebewerk, der Kanal mit seinen Radwegen, der Kletterpark, ein Badesee in der Nähe, Lüneburg ist nicht weit weg, vielfältige Einkaufs-möglichkeiten sind auch vorhanden. Sehr empfehlenswert ist das Restaurant „Rusticus“ in direkter Nachbarschaft. Trotzdem mag man auf diesem Platz nur eine Nacht stehen – alle Wohnmobile, die wir während unserer Anwesenheit gesehen haben, haben entweder nur auf dem Kurzzeitparkplatz gestanden, oder sind nach einer Übernachtung vor uns wieder weitergefahren.
Kein Wunder: Der Stellplatz ist eigentlich nur eine ungemütliche, ungepflegte Ecke eines renovierungsbedürftigen Parkplatzes. Nur vier Plätze sind planiert in Parzellen angelegt, der Rest besteht aus krummen ehemaligen PKW-Parkflächen ohne Leiteinrichtungen in dessen Ecken und Pfützen sich das Laub sammelt. Es gibt zwar Strom aus acht Steckdosen, aber eine Beleuchtung wurde offenbar vergessen. Die Entsorgungsstation ist je nach Lage des Grauwasserablauf am Womo nicht nutzbar, aber immerhin kann da jeder Frischwasser tanken – und das war es dann auch schon. Zwar werden gerade in der neuen Touri-Info öffentliche Toiletten gebaut, Eröffnung soll wohl noch in 2016 sein. Offenbar hat man bei der Planung des Gebäudes aber nicht daran gedacht, ein/zwei Duschen für die Wohnmobilisten zu spendieren.
Schade drum…

Ostfriesen Bräu

Mal ein Food- und Stellplatz-Beitrag…
Nach einem weiteren Besuch des guten Stellplatzes in Bremerhaven suchten wir noch eine Übernachtungsstation in Richtung Weener. In Bagband, einem kleinen Dorf kurz vor Leer wurden wir fündig. 20160913_141712-01-01Eine kleine Landbrauerei bietet dort auf ihrem Hinterhof Parkmöglichkeiten für einige WoMos, Strom ist vorhanden, weitere Infrastruktur gibt es aber nicht. Dafür gibts draußen einen großen Biergarten und drinnen eine vorzügliche Küche und ein leckeres, dunkles Landbier. Unfiltriert, mit einer deutlichen Hopfennote, scheinbar müssen die Ostfriesen wie in Jever grundsätzlich eine Schaufel Hopfen mehr in die Sudpfanne kippen… 😉
Als Alsterwasser schmeckte mir das Ostfriesenbräu fast besser als pur, das kann allerdings auch an den hohen Temperaturen liegen, die wir bei unserem Besuch ertragen mussten. Morgens wird man durch Flaschengeklapper geweckt weil diverse Getränkemärkte und Privatkunden schon früh Nachschub holten – aber das hatten wir uns eh schon gedacht. Zum Übernachten war das für uns genau das richtige…

Wohnmobilstation Bremervörde

20160910_115452-01Hier haben die Lüneburger WoMo-Freunde über zwei Tage ein Treffen veranstaltet. Sehr ruhiger Platz mit netten Personal welches selbst am Sonntag Brötchen besorgt. Der Sanibereich ist tiptop und sauber, die Entsorgung ist allerdings etwas eng in eine Ecke gebaut. Die Stellplätze selbst sind mit Rasengittersteinen befestigt und teilweise mit hohen Hecken unterteilt. Trotz der abgeschiedenen Lage ist man mit dem Fahrrad schnell im Ort und hat dort ein umfangreiches Angebot zum Einkaufen und Essen gehen. Um den Vörder See gibt es einen schönen Radweg der auch zur alten Schleuse und in den alten Hafen führt.

MakeUp am WoMo…

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Vorher…

Lose Lästerzungen behaupteten ja schon dass wir statt eines Wohnmobils einen Kühlschrank durch die Gegend fahren. Ein wenig Wahrheitsgehalt hatte das ja wegen den großen, weißen Flächen wirklich, siehe Bild links, draufklicken machts größer – und tatsächlich hatten wir uns auch schon kurz nach dem Kauf gefragt, ob und wie wir Ole ein wenig personalisieren oder wenigstens in den Originalzustand vom Hersteller SEA zurückversetzen könnten, denn einige Originaldekore wurden bereits in der Vergangenheit vom Vorbesitzer beseitigt. Im Internet gibts ja genug Womo-Dekore zu kaufen, allerdings waren uns die entweder zu einfach („Blaue Wellen hat ja jeder…“), nicht gerade zur Form des Aufbaus passend (irgendwelche Luken oder Beschläge wären im Weg) oder zu bunt (…große Prilblumen, wer kennt sie noch?), wir stellten uns farblich eher was dezentes mit einem persönlichen Touch vor.

Glücklicherweise hat unser Gegenübernachbar das passende Hobby – er besitzt einen mittelgroßen Folienplotter und macht sich damit eigene Dekore für Wohnungswände, T-Shirts und vier- bzw. zweirädrige Fahrzeuge. Phantasie hat der Mann auch, nach bei ihm abgelieferten Seitenansichten und ein paar Stichworten kam er flugs mit diversen Vorschlägen um die Ecke. Die wiederum führten dann allerdings zu diversen Diskussionen zwischen Pam und mir – mal passte dem einen dieses Motiv an der Position nicht, mal war dem anderen eine Figur auf jener Seite zu groß. Nach einiger Zeit fanden wir, als Anfang, nun wenigstens für die Fahrerseite zu einem Kompromiss. Der Grundstein für die Geschichte, die wir damit auf den Wänden des WoMos erzählen wollen wurde nun in den letzten Tagen gelegt. Hier ein paar Bilder des „Making of“ in teilweise brüllender Hitze, an dieser Stelle auch einmal vielen Dank an Matthias für die Ideen und dieses erste realisierte Kapitel:

So wie da unten rechts siehts seit heute Nachmittag aus – in Gänze ist Oles MakeUp aber noch lange nicht fertig, denn die Geschichte hat genau genommen noch nicht einmal richtig angefangen, eigentlich wurde erst das Vorwort angeklebt.

...nachher
…nachher

Das stilisierte WoMo neben dem Tankdeckel wird (auf einer noch zu klebenden Straße), am Häuschen im Wendland vorbei, zu skandinavischen und anderen Zielen fahren. Diese Fortsetzungen werden dann auf den anderen Seiten des Autos zu sehen sein, und irgendwann einmal wird Ole über die Motorhaube zurückkehren – wie das genau aussehen wird ist aber noch nicht raus, darüber müssen Pam und ich erst einmal noch gründlich diskutieren… 😉

Bootsanleger & Camping Neu Göhren

Eigentlich bin ich ein Mensch, der immer zuerst das Gute sucht. Kritik äußere ich ungerne ohne auch positive Dinge hervorzuheben, denn die gibts eigentlich immer. Bei diesem Campingplatz fällt mir das aber ausgesprochen schwer – das einzige Positive, was mir nach einigem 20160819_175434 (Medium)Nachdenken einfiel waren die überaus freundlichen und netten Dauercamper auf diesem Platz.  „Bootsanleger & Camping Neu Göhren“ weiterlesen

Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß

Zum Schiffe gucken muß man als Wendländer nicht unbedingt an den NOK fahren, die Müritz-Elde Wasserstrasse, also der Kanal von Dömitz an der Elbe in Richtung Schwerin bzw. Berlin genügt. 20160723_101427_DxOFür uns liegt der Kanal im Gegensatz zum NOK in „Wochenend-entfernung“ zum kurz entschlossenen Entspannen und Runterkommen. „Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß“ weiterlesen

Stellplatz Schlei-Marina Lindauhof

Hierher konnten wir von unserem Wohnwagen immer herüber sehen und das Kommen und Gehen der Wohnmobile und Sportboote beobachten. wp-1470467424091.jpegSchon damals hatte ich mir vorgenommen, hier irgendwann einmal mit einem eigenen WoMo zu stehen. Jetzt war es soweit – und wir wurden von dem Betreiberpärchen samt Kochoriginal sehr nett versorgt. Da Sturm angesagt war, wurde uns ein windgeschützter Platz gezeigt.

Im Restaurant Gonzos Biergarten gibts eine leckere kleine Karte mit vorzüglichen Bratkartoffeln. Die Nächte waren ruhig und angenehm, so schlimm war der angekündigte Sturm dann doch nicht. Großzügiger Sanibereich mit angenehmer Hintergrundmusik.

Grauwasserentsorgung gibts nicht, macht aber nix – in Süderbrarup gibts in der Nähe des Marktplatzes (Quellenstrasse) eine öffentliche Entsorgung.

Friedrichstädter Wohnmobilstellplatz Am Halbmond

Von diesem Stellplatz wurde uns schon mehrere Male von Freunden sehr positiv berichtet, schon alleine das Satellitenbild bei GoogleMaps macht einen neugierig. 20160703_165105_DxODer Platz liegt tatsächlich sehr ruhig, trotzdem kann man zu Fuß oder mit Fahrrad in kürzester Zeit in dem schönen Städtchen sein. Es hatte in der Nacht vor unserer Ankunft extrem geregnet, das war wohl der Grund warum einige der Stellplätze sehr nass (aber nicht matschig) waren, wir fanden aber trotzdem noch einen trockenen Platz mit Strom. Tip für Leute, die wie wir noch nie da waren: Die Plätze haben alle einen Namen der auf einem kleinen Schild am Kopf steht. Neben dem Namen ist ein kleines Symbol an dem man erkennen kann ob es sich um einen Platz mit, oder ohne Stromversorgung handelt. So spart man sich das erneute umparken… 😉
Das Abrechnungssystem mit den Karten finde ich sehr gut, ähnliches gibts auch in Eckernförde. Allerdings könnte es für Stoßzeiten wie Sonntags hier wie dort noch einen zweiten Automaten geben. Der Sanibereich mit je zwei kombinierten Klos und Duschen ist knapp ausreichend, in der Zeit wo wir da waren war eine der Herrenduschen defekt, was dann auch zu Wartezeiten führte. Der überdachte Entsorgungsbereich und der kleine Aufenthaltsraum sind wiederum einsame Spitze.