Ronnebyhamn – Grönhögen auf Öland, Ställplats Marina Grönhögen

Die Insel Öland war eines unserer Hauptziele für diesen Urlaub. Für die südliche Hälfte hatte ich einige Stellplätze ausgesucht, es sollte uns gefallen da wir planten ein wenig länger zu bleiben. Gleich der erste Platz in meiner Liste hat gepasst, die Marina Grönhögen: Ausreichend große Plätze auf Rasen, Strom und Wasser gibts sowieso, und ein sehr netter und hilfsbereiter Hafenmeister.  Der kann allerdings auch anders, als der Eigner einer dicken deutschen Segelyacht der Meinung war seine Einweisung auf einen bestimmten Liegeplatz mißachten zu müssen bekam er in diversen Sprachen lautstark die Leviten gelesen… 🙂

Den Ruf als Schwedens Sonneninsel hat Öland während unseres Aufenthalts sofort unter Beweis gestellt: Fast keine Wolke am Himmel, Temperaturen knapp unter 30°C bei wenig Wind – nicht gerade das optimale Wetter zum Fahrrad fahren. Trotzdem haben wir uns am ersten Nachmittag auf die Räder gesetzt und sind rund 20km hin- und zurück an die südliche Spitze Ölands zum Leuchtturm Långe Jan geradelt. Der Weg führt durch das Naturreservat Ottenby mit vom Wind geformten Wäldern und ausgedehnten Wiesen in denen Schafe frei herumlaufen. Dort am südlichen Kap leben auch Seehunde einige Seehunde die sich in der Sonne auf den großen Steinen entspannten.

Am nächsten Tag haben wir eine Tour zur Ostküste der Insel gemacht, einmal quer durch die Insel. Auf dem Weg lag die Burg Eketorp, eine für jedermann zugängliche, restaurierte Fluchtburg aus dem 13 Jahrhundert. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, es ist sehr beeindruckend sich vorzustellen wie hier vor langer Zeit Leute gelebt haben. Vom Bau der Anlage ohne technische Hilfsmittel ganz zu schweigen…

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