Wohnmobilstellplatz Am Schiffshebewerk, Scharnebeck

Ein Stellplatz mit ungenutztem Potential…
Hier verschwendet die Gemeinde Scharnebeck eine Gelegenheit, aus nur ein/zwei Stunden verweilenden Gästen länger bleibende Touristen zu machen.
20161008_111008_kDabei ist anlockende Infrastruktur zuhauf vorhanden: Das Schiffshebewerk, der Kanal mit seinen Radwegen, der Kletterpark, ein Badesee in der Nähe, Lüneburg ist nicht weit weg, vielfältige Einkaufs-möglichkeiten sind auch vorhanden. Sehr empfehlenswert ist das Restaurant „Rusticus“ in direkter Nachbarschaft. Trotzdem mag man auf diesem Platz nur eine Nacht stehen – alle Wohnmobile, die wir während unserer Anwesenheit gesehen haben, haben entweder nur auf dem Kurzzeitparkplatz gestanden, oder sind nach einer Übernachtung vor uns wieder weitergefahren.
Kein Wunder: Der Stellplatz ist eigentlich nur eine ungemütliche, ungepflegte Ecke eines renovierungsbedürftigen Parkplatzes. Nur vier Plätze sind planiert in Parzellen angelegt, der Rest besteht aus krummen ehemaligen PKW-Parkflächen ohne Leiteinrichtungen in dessen Ecken und Pfützen sich das Laub sammelt. Es gibt zwar Strom aus acht Steckdosen, aber eine Beleuchtung wurde offenbar vergessen. Die Entsorgungsstation ist je nach Lage des Grauwasserablauf am Womo nicht nutzbar, aber immerhin kann da jeder Frischwasser tanken – und das war es dann auch schon. Zwar werden gerade in der neuen Touri-Info öffentliche Toiletten gebaut, Eröffnung soll wohl noch in 2016 sein. Offenbar hat man bei der Planung des Gebäudes aber nicht daran gedacht, ein/zwei Duschen für die Wohnmobilisten zu spendieren.
Schade drum…

Ostfriesen Bräu

Mal ein Food- und Stellplatz-Beitrag…
Nach einem weiteren Besuch des guten Stellplatzes in Bremerhaven suchten wir noch eine Übernachtungsstation in Richtung Weener. In Bagband, einem kleinen Dorf kurz vor Leer wurden wir fündig. 20160913_141712-01-01Eine kleine Landbrauerei bietet dort auf ihrem Hinterhof Parkmöglichkeiten für einige WoMos, Strom ist vorhanden, weitere Infrastruktur gibt es aber nicht. Dafür gibts draußen einen großen Biergarten und drinnen eine vorzügliche Küche und ein leckeres, dunkles Landbier. Unfiltriert, mit einer deutlichen Hopfennote, scheinbar müssen die Ostfriesen wie in Jever grundsätzlich eine Schaufel Hopfen mehr in die Sudpfanne kippen… 😉
Als Alsterwasser schmeckte mir das Ostfriesenbräu fast besser als pur, das kann allerdings auch an den hohen Temperaturen liegen, die wir bei unserem Besuch ertragen mussten. Morgens wird man durch Flaschengeklapper geweckt weil diverse Getränkemärkte und Privatkunden schon früh Nachschub holten – aber das hatten wir uns eh schon gedacht. Zum Übernachten war das für uns genau das richtige…

Wohnmobilstation Bremervörde

20160910_115452-01Hier haben die Lüneburger WoMo-Freunde über zwei Tage ein Treffen veranstaltet. Sehr ruhiger Platz mit netten Personal welches selbst am Sonntag Brötchen besorgt. Der Sanibereich ist tiptop und sauber, die Entsorgung ist allerdings etwas eng in eine Ecke gebaut. Die Stellplätze selbst sind mit Rasengittersteinen befestigt und teilweise mit hohen Hecken unterteilt. Trotz der abgeschiedenen Lage ist man mit dem Fahrrad schnell im Ort und hat dort ein umfangreiches Angebot zum Einkaufen und Essen gehen. Um den Vörder See gibt es einen schönen Radweg der auch zur alten Schleuse und in den alten Hafen führt.

Bootsanleger & Camping Neu Göhren

Eigentlich bin ich ein Mensch, der immer zuerst das Gute sucht. Kritik äußere ich ungerne ohne auch positive Dinge hervorzuheben, denn die gibts eigentlich immer. Bei diesem Campingplatz fällt mir das aber ausgesprochen schwer – das einzige Positive, was mir nach einigem 20160819_175434 (Medium)Nachdenken einfiel waren die überaus freundlichen und netten Dauercamper auf diesem Platz.  „Bootsanleger & Camping Neu Göhren“ weiterlesen

Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß

Zum Schiffe gucken muß man als Wendländer nicht unbedingt an den NOK fahren, die Müritz-Elde Wasserstrasse, also der Kanal von Dömitz an der Elbe in Richtung Schwerin bzw. Berlin genügt. 20160723_101427_DxOFür uns liegt der Kanal im Gegensatz zum NOK in „Wochenend-entfernung“ zum kurz entschlossenen Entspannen und Runterkommen. „Wasserwanderrastplatz „Find´s hier“, Neu Kaliß“ weiterlesen

Stellplatz Schlei-Marina Lindauhof

Hierher konnten wir von unserem Wohnwagen immer herüber sehen und das Kommen und Gehen der Wohnmobile und Sportboote beobachten. wp-1470467424091.jpegSchon damals hatte ich mir vorgenommen, hier irgendwann einmal mit einem eigenen WoMo zu stehen. Jetzt war es soweit – und wir wurden von dem Betreiberpärchen samt Kochoriginal sehr nett versorgt. Da Sturm angesagt war, wurde uns ein windgeschützter Platz gezeigt.

Im Restaurant Gonzos Biergarten gibts eine leckere kleine Karte mit vorzüglichen Bratkartoffeln. Die Nächte waren ruhig und angenehm, so schlimm war der angekündigte Sturm dann doch nicht. Großzügiger Sanibereich mit angenehmer Hintergrundmusik.

Grauwasserentsorgung gibts nicht, macht aber nix – in Süderbrarup gibts in der Nähe des Marktplatzes (Quellenstrasse) eine öffentliche Entsorgung.

Friedrichstädter Wohnmobilstellplatz Am Halbmond

Von diesem Stellplatz wurde uns schon mehrere Male von Freunden sehr positiv berichtet, schon alleine das Satellitenbild bei GoogleMaps macht einen neugierig. 20160703_165105_DxODer Platz liegt tatsächlich sehr ruhig, trotzdem kann man zu Fuß oder mit Fahrrad in kürzester Zeit in dem schönen Städtchen sein. Es hatte in der Nacht vor unserer Ankunft extrem geregnet, das war wohl der Grund warum einige der Stellplätze sehr nass (aber nicht matschig) waren, wir fanden aber trotzdem noch einen trockenen Platz mit Strom. Tip für Leute, die wie wir noch nie da waren: Die Plätze haben alle einen Namen der auf einem kleinen Schild am Kopf steht. Neben dem Namen ist ein kleines Symbol an dem man erkennen kann ob es sich um einen Platz mit, oder ohne Stromversorgung handelt. So spart man sich das erneute umparken… 😉
Das Abrechnungssystem mit den Karten finde ich sehr gut, ähnliches gibts auch in Eckernförde. Allerdings könnte es für Stoßzeiten wie Sonntags hier wie dort noch einen zweiten Automaten geben. Der Sanibereich mit je zwei kombinierten Klos und Duschen ist knapp ausreichend, in der Zeit wo wir da waren war eine der Herrenduschen defekt, was dann auch zu Wartezeiten führte. Der überdachte Entsorgungsbereich und der kleine Aufenthaltsraum sind wiederum einsame Spitze. 

Meldorf – Stellplatz am Deich

Eigentlich sollte dort oben Neufeld a.d.Elbe stehen, das war der Stellplatz den wir uns noch in Cuxhaven als nächstes Ziel ausgesucht hatten. Als wir dort ankamen gefiel uns beiden der Platz aber nicht. Was genau uns nicht gefiel konnten wir nicht sagen, irgendwie sprang der Funke nicht über. Davon abgesehen waren auch keine halbwegs ebenen Plätze mehr frei. Extreme Deichhanglagen kann ich mit Keilen leider nicht ausgleichen. Also weiter… „Meldorf – Stellplatz am Deich“ weiterlesen

Reisemobil Parkplatz Fischereihafen, Bremerhaven

Urlaubsstation 5 – etwas völlig anderes als die bisherigen Stationen: Mitten im Hafen gelegen, mit dementsprechender Kulisse aus Ambiente, Gerüchen und Geräuschen. Wir fanden es toll, hier kommen wir mit Sicherheit noch einmal her. Man kann hier, im Gegensatz zu dem tief hinter Deichen liegenden Stellplatz an der Doppelschleuse, das Geschehen im Hafen aus dem WoMo beobachten. 20160627_122252kUnd da passiert genug, die beiden Schleusen in Sichtweite sind laufend im Betrieb. Die Sanitäranlagen und Ver- und Entsorgung sind ausreichend, Platzwart und Raumpflegepersonal sind sehr nett. Brötchenservice gibts auch. Von dem Chef des Putzgeschwaders bekamen wir auch gleich nach Ankunft ungefragt einen guten Insider-Tipp: Man kann zwar in den vielen Läden der Kultur- und Schlemmermeile „Schaufenster Fischereihafen“ gut essen – der Bremerhavener überlässt das aber den Touris, er selbst geht zu Fisch 2000, einem kultigen Fischimbiss mit Frisch- und Räucherfischgeschäft. Den haben wir dann Nachmittags auch gleich mal ausprobiert, hier meine Portion Schollenfilet. 20160627_131602_DxODort auf dem Teller stapeln sich fünf(!) Filets für bummelige 7,90€, die waren so frisch daß sie sich in der Pfanne gebogen haben. Der Kartoffelsalat schmeckte auch sehr gut. Das Limandesfilet, welches ich am nächsten Tag für einen Euro mehr gegessen habe war noch einmal leckerer. Mir war ein Fisch namens Limandes bis dato unbekannt, als ich dann aber mitbekam daß das ein anderer Name für Rotzunge ist habe ich verstanden warum ein mir bekannter Fischer diese Fische immer mit besonderer Vorsicht behandelte.
Zu guter Letzt liegt der Laden sogar noch dichter am Stellplatz als die Fressmeile.

Per Nahverkehrsbus haben wir noch den Zoo am Meer besucht, Idefix durfte dort an kurzer Leine mit hinein. Aus der NDR-TV-Serie „Seehund, Puma & Co.“ war uns der Zoo zwar schon bekannt – ich war aber sehr überrascht wie kompakt dieser Tierpark in Wirklichkeit ist. Er liegt aber tatsächlich direkt an der Weser, einen Teil des Rückwegs haben wir dann zu Fuß am Fluß entlang zurückgelegt.

Auf dem Bild mit den Schleusen kann man rechts Wohnmobile erkennen – das ist ein beliebter Parkplatz für Freisteher, nicht der hier beschriebene Stellplatz. Die Stadt selbst hat noch viel mehr Sehenswürdigkeiten, in das Seefahrtsmuseum z.B. möchte ich einmal hinein, auch das Klimahaus würde mich sehr interessieren. Pam möchte u.a. das Auswandererhaus sehen. Aber dazu kommen wir mit mehr Zeit noch einmal zurück – dieser exorbitante Fischimbiss hat ja auch noch einige Gerichte die probiert werden müssen… 😉

Campingpark Burhave, Butjadingen

Unsere Urlaubs-Station 4. In den Tagen vor unserer Ankunft hatte es extrem stark geregnet, so wie es dort aussah muß es im Ort sogar Überschwemmungen gegeben haben. Auch auf dem Campingplatz standen noch große Pfützen, abreisende Wohnwagen-Gäste erzählten daß sie gerade die traurigen, vom Gewittersturm zerstörten Reste ihres Vorzeltes entsorgt haben. 20160626_170528_DxODie WoMo-Stellplatzwiese sah aber überraschend gut aus, man spürte zwar noch stehendes Wasser, trotzdem konnte man sie wunderbar befahren. Offenbar wurde bei dem Platz eine gute Drainage verlegt. Schöner Ausblick auf die Wesermündung, man kann gegenüber in der Ferne das Hafenpanorama und die Skyline von Bremerhaven sehen. Die Sani-Anlagen sind in einem architektonisch interessanten, runden Gebäude untergebracht.
Kulinarisch haben wir zweierlei Erfahrungen gemacht: Das Rondell-Strandcafe in direkter Nachbarschaft wollte uns nicht bedienen, obwohl wir dort ca. 15 Min. auf der Terrasse gesessen haben wurden wir vom Servicepersonal ignoriert. Also haben wir einmal über den Deich geschaut – die „Fisch-Bar“, der erste Imbiss an der Strandalle ist zu empfehlen. Beim folgenden Abendspaziergang entdeckten wir zwei junge Seehunde die an der Wattkante im ablaufenden Wasser spielten: