Ostseecamping „Am Salzhaff“, Pepelow

Unser dritter Wochenendausflug (7.11.) mit dem Wohnmobil führte uns ans Salzhaff bei Pepelow, diesmal hatten wir uns einen „TopPlatz“-Stellplatz ausgesucht. Wir wollten einfach mal sehen ob dieses Prädikat auch wirklich soviel wert ist, wie erzählt wird. Zumindestens hier waren wir sehr positiv überrascht:
Das Restaurant könnte von Qualität und Ambiente bei uns im Landkreis auch in der oberen Liga mitspielen. Und beim Sanitärbereich war uns klar was einen TopPlatz ausmacht, zu beiden Punkten steht noch was bei den Bildern.
Die eigentlichen WoMo-Stellplätze sind im Bereich um das neue Restaurant-/Rezeptions- und Sanitärgebäude angeordnet, noch vor der Schranke für den Campingplatz. Die ebenen Stellplätze sind sehr groß, teilweise beschattet von Bäumen. Zur Zeit wird offenbar eine neue Beleuchtung gebaut, überall guckten Kabel aus der Erde.
Zum reinen Übernachten mit einem eventuellen Abendessen sind die Stellplätze wirklich Top, man kann über einen Acker zum Haff gucken.

Wir wollten aber ein wenig mehr Meer – drum fragten wir bei der Anmeldung ob wir nicht einen (Camping-)Platz am Wasser bekommen könnten. Das war kein Problem, wir bekamen den Platzplan mit angekreuzten Stellplätzen direkt am Strand in die Hand gedrückt („Von da habt ihr aber einen weiten Weg, wir haben nur noch im Hauptgebäude zwei Duschen im Damenbereich auf, der Rest ist schon frostsicher gemacht“) und durften uns umsehen. Sofort war uns klar daß wir da stehen wollten! Trotz des etwas diesigen Wetters am ersten Abend fühlten wir uns pudelwohl. Und im Damenbereich duschen wollte ich auch schon immer mal… 😉
Nach einiger Zeit tauchten auf den umgebenden Plätzen auch noch weitere WoMos auf, alles Kitesurfer die auf den am Abend angekündigten Sturm hofften. Der Sturm kam erst am nächsten Tag, dafür ging dann das Wasser – die Kitesurfer mußten mit ihrem Drachen weit laufen bis sie genug Wasser unterm Kiel hatten.
Strom und Wasser gibts pauschal an jedem Platz, Ent- und Versorgung an einem extra angelegten Bereich links vor der Schranke. Gasflaschen können auch getauscht werden.
Durchaus möglich daß wir hier noch einmal hinkommen…
Webseite: http://www.campingtour-mv.de/pepelow/

Stellplatz an der Campinginsel, Havelberg

Auf der Spülinsel zwischen zwei Havelarmen an der Zufahrtstrasse zum Campingplatz gelegen – ich beschreibe hier nicht die Stellplätze des Campingplatzes selbst. Als wir ankamen waren wir die einzigen, es füllte sich aber noch. Zu der Jahreszeit war es einigermaßen ruhig, in der Hauptsaison dürfte dort aber reichlich Durchgangsverkehr herrschen. SP-Bezahlung per Parkscheinautomat. Nicht alle 1€-Stromsäulen funktionierten, Grauwasserentsorgung geht nur mittels Schlauch an einen Schacht direkt neben der dazu gehörenden Bezahlsäule, Kassetten werden offenbar in die selbe Öffnung entsorgt. Frischwasserzapfstelle habe ich nicht entdecken können.
Havelberg selbst – davon haben wir eigentlich nur die Altstadt auf der Insel gesehen. Leider machen dort am Samstag um 12:00 Uhr alle Läden zu. Dafür macht um 13:00 Uhr die Touristeninfo auf – preußisch korrekt keine Minute früher, auch wenn die Angestellten durch die Glastür sahen daß da einige Besucher etwas von ihnen wollen… :-/

Wohnmobilhafen Fresenbrügge

Hier ging am 16.10. unsere erste „echte“ Ausfahrt mit dem neuen Wohnmobil hin, vorausgegangen war nur die allererste Fahrt zu unserem bisherigen Campingplatz um den dort stehenden Wohnwagen zu verkaufen.
An diesen Wasserwanderrastplatz in der Nähe von Grabow und Ludwigslust haben wir sehr schöne Erinnerungen aus unserer Zeit als Besitzer eines klassischen Motorbootes. Wir haben hier einmal knappe zwei Urlaubswochen gelegen und uns vom damaligen Besitzer verwöhnen lassen.
Der neue Besitzer hat den damaligen Zeltplatz für Kanuwanderer zu einem sehr schön angelegten WoMo-Stellplatz verwandelt. Einige Arbeiten an der modernen Elektroverteilung mit Münzbezahlung müssen noch erledigt werden, das sollte zum Anfang der 2016er Saison erledigt sein. So lange werden die Steckdosen an den eingeschlagenen Dachlatten sicherlich noch halten. Die urige Dorfkneipe mit dem süffigen Staropramen vom Faß und den leckeren Speisen existiert leider nicht mehr. In Grabow (3,5km immer am Kanal lang) gibts diverse Essens- und Versorgungsmöglichkeiten. Sehr zu empfehlen ist der Werksverkauf der Grabower Süßwaren, fabrikfrische Schaumküsse sind ein Genuß… 🙂
Grauwasserentsorgung per Bodengitter, Chemiekloentsorgung an dem Sanihäuschen, dort auch Frischwasserzapfstelle.
Minuspunkt – die sanitären Anlagen sind, was Menge und Ausstattung betrifft nur knapp ausreichend.
Webseite: www.wohnmobilhafen-an-der-elde.de/

Fahrbarer Familienzuwachs…

…unser Wohnmobil „Ole“. Eigentlich wollten wir, wenn überhaupt, erst innerhalb der nächsten zwei Jahre ein WoMo kaufen weil wir unsere Silberhochzeit gerne am Nordkap feiern möchten. Dazu hatten wir uns vorgenommen den Wohnwagen ab Anfang nächsten Jahres anzubieten, und erst nach Verkauf sollte ein WoMo angeschafft werden. Nur, um mal zu sehen was es denn an Fahrzeugen in unserer finanziellen Kragenweite so gibt haben wir uns trotzdem schon öfter mal auf den Höfen von Wohnmobilhändlern umgesehen – so auch am 26.8. bei Albrecht in Winsen, die hatten gerade Herbstmesse.
Und da stand er dann, der Wagen, und lachte uns an. Er war für sein kurzes Leben auch nicht teuer, so ein junges WoMo hatten wir bei unserer bisherigen Suche zu diesen günstigen Bedingungen noch nicht gesehen. Ansonsten passte auch alles was wir als nötig erachteten. Kurz gesagt (geschrieben) – nach einer Probefahrt unterschrieben wir den Kaufvertrag. Laut dem Vertrag ist das ein „OrangeCamp OC4“ von der Fa. Brinkmann in Braunschweig, es gibt aber absolut baugleiche Fahrzeuge unter diversen anderen Namen. Bisher habe ich herausgefunden daß unser Wagen in Italien von SEA als „Sharky 400G“ gebaut wurde. Brinkmann hat wohl eine LKW-Ladung davon importiert, seine Logos draufgepappt und die Wagen dann unter seiner Hausmarke Orangecamp verkauft. Erstzulassung war im März 2010, 61.250km hat er auf der Uhr, drunter steckt ein Fiat Ducato mit 2,2l Hubraum und 100 PS.

Und wieso hat das Wohnmobil nun einen Namen und dann auch noch „Ole“? Weil wir der Meinung sind daß „WoMo“ einfach zu unpersönlich ist, er soll uns schließlich viele Jahre durch die skandinavischen Lande schaukeln.