Wohnmobilstellplatz Steinhuder Meer, Mardorf

Kurz&Knapp:
Station 2 in unserem Urlaub.

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Standesgemäßes Wohnmobil eines niederländischen Spediteurs. Bild: Pamela Voß

Eine befestigte Wiese mit Stromanschlüssen in direkter Nähe zum Steinhuder Meer. Ver- und Entsorgung vorhanden, ideal zum übernachten.

Wer sagt denn daß Wischmöpse nur für die Bodenpflege da sind?
Wer sagt denn daß Wischmöpse nur für die Bodenpflege da sind? Bild: Karin Berndt

Stellplatz Hof Schwarzes Moor, Balge

Unsere erste Urlaubs-Übernachtungsstation in Balge auf dem Hof Schwarzes Moor war auch unser allererster Landvergnügen-Stellplatz.

Abendstimmung mit untergehender Sonne

Auf der Seite vom Reise- und Genussführer Landvergnügen wird damit geworben auf den dort angebotenen Stellplätzen „ruhig und naturnah“ stehen zu können, dieses Prädikat kann man diesem Stellplatz mit Fug und Recht geben: Da wir buchstäblich allein mitten in der Natur standen haben wir Abends die Rollos einfach offen gelassen. Auch ansonsten haben wir uns pudelwohl gefühlt – Strom gibts aus dem Hühnerstall, zum Abend einen gemütlichen Klönschnack mit dem Besitzer des Anwesens inklusive Führung durch sein 7,5t-Selbstbau-WoMo-Projekt „Big Blue“. Im Hofladen haben wir uns mit Rotwein, Eiern und Nudeln, alles Bio, eingedeckt.

Uns hat diese andere Art der WoMo-Stellplätze gefallen, mal sehen ob wir in diesem Urlaub noch einen weiteren passenden Landvergnügen-Platz finden.

Stellplatz Hafeneinfahrt Dömitz

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Letzter Nachtrag: Dieser WoMo-Stellplatz hat das Potential uns zumindestens in nächster Zeit an Freitagen als Stammgast zu sehen. Grund ist der Betreiber, das Restaurant des Dömitzer Hafenhotels mit seinen leckeren, regelmäßigen Themenbuffets immer am Freitag. Bisher waren wir zwei Mal mit dem WoMo dort – und waren beide Male pappsatt und froh, Sofa sowie Schlafmöglichkeit in direkter Nähe zu haben.

Trotzdem lohnt sich die Anreise natürlich auch an anderen Tagen, Dömitz hat eine interessante Altstadt zum spazieren gehen, auf den Elbdeichen kann man auf beiden Seiten wunderbar Fahrrad fahren und die Festung ist auch einen Besuch wert. Falls die Bilder in der Galerie den Eindruck machen, man würde dort mit dem WoMo an der Strasse stehen – dieser Eindruck täuscht, diese „Straße“ ist der Bahndamm zur ehemaligen Dömitzer Eisenbahnbrücke:

Quelle: Google Maps
Quelle: Google Maps

Campingpark Gartow

Vorletzter Nachtrag: Eigentlich sollte dieser Bericht hier unter der Überschrift „Womo-Stellplatz Hitzacker“ stehen, eine in Eckernförde geborene Idee zu einem Minitreffen von Mitgliedern unserer lokalen Wohnmobilisten-Facebookgruppe zur Verkostung meines ersten klassisch selbstgebauten B20160603_175029 (Andere)ieres sollte dort stattfinden. Erst später bekam ich mit daß es in Hitzacker überhaupt keinen offiziellen Stellplatz gibt, sondern nur einen Parkplatz für Reisebusse und Reisemobile. Laut telefonischer Aussage einer Gemeindemitarbeiterin ist dort auch tatsächlich nur eine Übernachtung zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit erlaubt, das Aufstellen von Campingstühlen oder Ausfahren der Markise sei verbotenes Campingverhalten, und dieses Verbot würde vom Ordnungsamt Hitzacker notfalls auch durchgesetzt werden. In einschlägigen Internetforen hatte ich schon ähnliches gelesen – damit war Hitzacker als Treffpunkt gestorben, da wir keine Lust hatten dort unter Umständen vertrieben zu werden musste auf die Schnelle ein Ersatz her. Da ich das Bier nicht weit durch die Gegend fahren wollte mußte er aber in der Nähe sein…

Es wurde Gartow, genaugenommen der Campingpark Gartow. Für uns eine fürchterlich aufwändige Anfahrt – rund sieben Kilometer von unserem Zuhause weg, auf der Hinfahrt kam der Motor unseres Womos nur auf Betriebstemperatur weil wir etwas vergessen hatten und die Strecke zwei Mal fuhren… 🙂
20160603_160804 (Andere)Das letzte Mal war ich als Schüler auf diesem Platz, deshalb bestand er in meiner Erinnerung nur aus einer großen Wiese mit Zelten drauf. Irrtum, mag sein daß er das vor einer halben Ewigkeit mal war, inzwischen ist das ein schicker, parkartig angelegter Campingplatz der aus meiner Sicht keinen Vergleich mit Womo-Stellplätzen aus der Kategorie „Top-Platz“ zu scheuen braucht. Es gibt mehrere großzügige Wiesen, aber auch mit Waldstreifen abgeteilte Platzbereiche mit 4 bis 20 Parzellen, so kommt nie das Gefühl auf daß man auf einem wirklich großen Campingplatz ist. Sogar eine platzweite TV-Signalverteilung gibt es, zwar noch(?) analog, aber immerhin. Einzig die WoMo-Entsorgung könnte etwas besser befahrbar sein, aber da die Anlage seit kurzem einen neuen Betreiber hat wird sich hier sicherlich auch noch etwas tun.

Schnupperwoche an der polnischen Ostseeküste

Ich habe hier im Blog in letzter Zeit ein wenig geschludert, ich muss noch einige Womo-Reiseberichte und Stellplatzerfahrungen auf digitalem Papier festgehalten. Hier der zweite „Nachtragsbeitrag“:

Um gleich zum Anfang die gängigsten Klischees zu bedienen:

  • Nein, das WoMo wurde uns nicht geklaut.
  • Ja, die Strassen sind meistens schlechter als bei uns. Wir sind in D allerdings auf bestem Wege das Niveau anzupassen.
  • Nein, die Polen sind nicht nur am faulenzen, im Gegenteil.
  • Ja, es gibt dort im Supermarkt mehr Wodkasorten als bei uns Mineralwassersorten.

„Schnupperwoche an der polnischen Ostseeküste“ weiterlesen

Altwarp – WoMo-Stellplatz am Stettiner Haff

Ich habe hier im Blog in letzter Zeit ein wenig geschludert, ich muss noch einige Womo-Reiseberichte und Stellplatzerfahrungen auf digitalem Papier festgehalten. Hier nun mein erster „Nachtragsbeitrag“:

P1140543Wer einen ruhigen und stillen Ort zum herunterkommen sucht ist hier genau richtig. Hier gibt es keinen Durchgangsverkehr, von den paar Wohnmobilisten und Bootsbesitzern abgesehen keine Touristenströme – und nicht einmal mobiles Internet, da die in Deutschland verwendeten LTE-Frequenzen in Polen noch weiterhin für Analog-TV genutzt werden gibts in Grenznähe bei allen Netzbetreibern maximal 3G. „Altwarp – WoMo-Stellplatz am Stettiner Haff“ weiterlesen

WoMo-Stellplatz bei Stubbes Gasthaus

Auf dem Weg zu unserem ersten Mega-Geocaching-Event in der Elbfestung Grauerort bei Stade haben wir uns Stubbes Gasthof als Übernachtungsstation gesucht. Ein kleiner, versteckt liegender

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Quelle: Google Maps

Gasthof an einem Deich der Lühe gelegen – und scheinbar haben wir eine kleine Perle entdeckt:

Die Anfahrt ist zwar etwas tricky, zuerst bekommt man rechts unten am Deich die ca. 12 Stellplätze für autonome WoMos zu Gesicht. Auch wenn man meint, daß der weiter führende asphaltierte Weg auf dem Deich für ein Wohnmobil zu eng wird, sollte man trotzdem weiterfahren bis man das Gasthaus sieht. Rechts am Gasthaus vom Deich runter findet man dann die 7 mit Strom ausgerüsteten Stellplätze. Direkt angrenzend liegt das kleine, aber superfeine Sanitärgebäude mit Fußbodenheizung, zwei Toiletten und zwei weiteren riesigen Bädern, eines davon sogar komplett behindertengerecht. Die Plätze sind gut befestigt und waagerecht, Strom gibts pauschal. Mit etwas Glück wird man wie wir von der Chefin auf den Platz eingewiesen.
Die Karte des Restaurants ist mit „gutbürgerlich“ eigentlich falsch beschrieben – „wie bei Muttern“ wäre treffender. Sehr lecker, nichts ist aus der Tüte, selbst die Kartoffeln sind handgeschält. Peinlicher Weise habe ich es versäumt, Fotos von Restaurant und Stellplätzen zu machen – ein Grund mehr dort wieder hin zu fahren.
Die Gegend ist zum Spazierengehen und Fahrradfahren ideal, direkt in der Nachbarschaft liegt der Anleger der Fähre Lühe – Schulau mit diversen Imbissbuden. OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Ver-/Entsorgung hat die Gemeinde organisiert, am Klärwerk der Gemeinde gibts eine Station (Naviadresse: Wetterndorf 13,
21720 Steinkirchen) an der zwei Womos gleichzeitig entsorgen können. Allerdings ohne Bodeneinlass, man braucht für das Grauwasser einen Schlauch.

Ostsee-Rekonvaleszenz in drei Etappen

Bei meinem Antrittsbesuch nach dem Stents setzen hat mein Hausarzt nichts dagegen, dass ich einen Teil meiner Zeit nicht auf dem Wohnzimmersofa, sondern im Wohnmobil verbringe. Einzige Bedingung: keine starken Belastungen wie Selterkisten schleppen – eine leichte, gleichmäßige Beanspruchung durch Fahrradfahren oder Spazierengehen wäre aber sehr gut.
Gesagt, getan – und da meine liebe Göttergattin bei der Gelegenheit endlich auch einmal das WoMo fahren sollte, haben wir uns ein Ziel ausgesucht was nicht allzu weit weg lag: Den WoMo-Stellplatz Sanddornstrand.

Sanddornstrand
Sanddornstrand

Der SP besteht eigentlich aus zwei Plätzen, einmal gibts den relativ unbefestigten und unebenen Bereich zwischen Steilküste und Haltepunkt der Molli-Bahn. Diese Plätze haben Stromversorgung über einige wenige Baustromkästen, wer hier einige Extrameter Kabel dabei hat ist klar im Vorteil. Und zum zweiten gibt es einen befestigten Parkplatz vor dem Bahnübergang. Hier gibts (noch…?) keinen Strom, das kann sich aber ändern, denn es gucken dort Kabel aus der Erde. Neben dem Ver-/Entsorgungsbereich steht ein neuer Sanitärcontainer zur Verfügung, Brötchen gibts nach Vorbestellung in dem direkt gegenüber liegenden Restaurant. Außerdem gibts an der Treppe zum Strand eine Strandbar mit einem Dampfplauderer hinter dem Tresen – der Mann hat ein ausgesprochenes Sendungsbewusstsein, seine lauten Sprüche an das vorbeikommende Publikum kann man mögen, muß man aber nicht: Auf die Dauer wurde es für mich eher nervig…
Direkt an der Steilküste entlang führt ein Spazierweg – der allerdings von vielen Radfahrern als Rennstrecke mißverstanden wird. Dementsprechend oft wird man als Fußgänger beiseite gebimmelt, zu Fuß hat man dort keine Entspannung. Bleibt nur der Spaziergang am steinigen Strand. Nach einer Nacht beschlossen wir weiter zu fahren, auf die Insel Poel.

Und zwar zum Hafen von Timmendorf/Poel. Dort hatten wir die Wahl zwischen dem Stellplatz und dem direkt daneben liegenden Campingplatz.

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Wir entschieden uns für den SP – auf dem ich mich denn auch gleich festfuhr. Die lehmigen Grasplätze sehen zwar alle gleich aus, sind aber offenbar unterschiedlich entwässert. Ich erwischte natürlich einen der nassen Plätze, die Vorderräder waren sofort bis zur Felge weg. Mit etwas Geduld, Fingerspitzengefühl im Gasfuß und Anschub einiger weiterer Wohnmobilisten kam ich da glücklicher Weise wieder raus, Pamela fand unterdessen einen trockenen Platz weit weg von den nächsten Stromsäulen – auch hier sind ein paar Meter Stromkabel mehr eine gute Idee. Die Sanitärcontainer waren leider abgeschlossen, was die Besitzerin des benachbarten Souveniergeschäftes genau so wenig verstand wie wir, bei ihr kann man aber die Duschmarken bekommen wenn der Sanibereich wieder zugänglich ist. Brötchen gibts ab 8:00 Uhr beim Bäcker im Ort – sehr leckere Riesendinger. Frischfisch war für uns am Meer natürlich Pflicht – den holten wir uns im Hafen vom Kutter, weil man ihn vorbestellen muß allerdings erst am nächsten Tag.

Nach zwei Tagen zogen wir weiter ans Süßwasser, zum Campingplatz Sternberger Seenland am Luckower See. Nach den beiden eher unruhigen Stellplätzen war dieser sehr ruhig gelegene CP eine richtige Erholung, wir durften uns einen der großen, fast ebenen Plätze mit Seeblick selbst aussuchen.

Wegen des hohen Baumbestandes gibts dort direkt am Platz in der Versorgungssäule neben Strom und Wasser auch einen Sat-Anschluß. Der Platz gehört zur Campingtour MV, dementsprechend großzügig sind die sehr sauberen Sanitärbereiche gestaltet. Zwar nicht so modern-römisch-dekadent wie in Waren oder Pepelow, aber allemal mehr als ausreichend. Brötchen gibts hier auch nach Vorbestellung, wer mag kann auch im Gastrobereich der Rezeption ein Frühstück serviert bekommen. Diverse Einkaufsmöglichkeiten gibts in fußläufiger Entfernung, für weiter entfernte Ziele kann man sich E-Bikes ausleihen. Ich kann mir vorstellen daß wir hier noch einmal herkommen wenn ich wieder etwas mobiler bin…

Stellplatz Weener, Überführung Kreuzfahrer Ovation of the Seas

Als sozial vernetzter Wohnmobilist liest man natürlich auch in einigen einschlägigen Facebook-Gruppen mit. In einer Gruppe schrieb jemand, daß er in Weener an der Ems Schleusenwärter sei und zur Überführung des Kreuzfahrtschiffes „Ovation of the Seas“ der Meyer-Werft Wohnmobil-Stellplätze zur Verfügung stellen könnte. Meine erster Gedanke war „Da macht sich einer wichtig, die paar Plätze sind ja eh schon längst vergeben“. Von wegen…

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